Juventus Turin und CR7 noch nicht Meister – Erster Sané-Tag bei Bayern


Serie A: 1:2 in Udine – Juventus Turin und CR7 verpassen vorzeitigen Titelgewinn

Juventus Turin verpasste am Donnerstagabend beim 1:2 (1:0) bei Udinese Calcio die vorzeitige Meister-Party in der italienischen Serie A.

Die Gäste aus Turin kamen sehr schleppend in die Partie und erst ein Distanzschuss des Niederländers Matthijs de Ligt (42.) erlöste die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo (35). Es werd de Ligt – der Innenverteidiger musste als nicht-etatmäßiger Torschütze ran.

Mit diesem Ergebnis war „Juve“ zur Pause praktisch Meister, bei zu diesem Zeitpunkt 9 Punkten vor dem Tabellenzweiten Atalanta Bergamo. Inter Mailand hatte am Mittwochabend beim 0:0 gegen den AC Florenz erneut gepatzt und verlor Rang 2 an das Überraschungsteam aus Bergamo, das den FC Bologna mit 1:0 bezwungen hatte.

Nach dem Wechsel war es der Mazedonier Ilja Nestorovski (51.), der mit seinem 3. Saisontor per Flugkopfball zum Ausgleich für Udinese traf – und das Ding wieder spannend machte. Damit war die vorzeitige Titelfeier für Juventus passé. Nestorovski traf wuchtig und in der Manier eines Cristiano Ronaldo, ein sehenswerter Treffer.

Dabei blieb es bis weit in die Nachspielzeit. Seko Fofana schüttelte dann bei einem Solo von der Mittellinie ab 2 Juventus-Spieler ab und traf zum 2:1 (90. + 2) – die Entscheidung! Udinese Calcio damit definitiv auch in der neuen Saison in der Serie A.

„Juventus wird jetzt nicht heulend vom Platz schleichen“, sagte der ehemalige Bundesliga-Manager Lutz Pfannenstiel (47) bei DAZN. Die nächste Chance, alles klar zu machen und zum 9. Mal in Folge Meister zu werden, bietet sich Juventus am Sonntag im Heimspiel gegen Sampdoria Genua. Bereits am Freitag wartet beim AC Mailand ein schweres Auswärtsspiel auf den Verfolger Atalanta Bergamo.

Cristiano Ronaldo Udinese Calcio Juventus Turin
1:2 bei Udinese Calcio: Cristiano Ronaldo und Juventus Turin mussten nach schwacher Vorstellung die Meisterfeier in Italien vertagen. Foto: Imago Images / Hoch Zwei Syndication

Top-News 2: Nach dem Königstransfer – Erster Sané-Tag beim FC Bayern München

Leroy Sané FC Bayern München Vorstellung
Erster Arbeitstag beim FC Bayern München: Leroy Sané bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz am 23. Juli 2020. Foto: Imago Images / FC Bayern München

Er ist Bayern Münchens erklärter Wunschspieler – und seit Donnerstag ist er endlich da: Leroy Sané (24). Der Nationalspieler gab zu seiner Vorstellung eine Video-Pressekonferenz.

Die Münchner hatten den deutschen Nationalspieler für 45 Millionen Euro und damit deutlich unter Marktwert (80 Mio. Euro / Quelle: Transfermarkt.de) von Manchester City verpflichtet.

In seiner Vorstellungs-Pressekonferenz formulierte der Außenstürmer am Donnerstag einen „Unterschiedsspieler“ nannte, seine Ambitionen beim deutschen Rekordmeister. „Ich will der Mannschaft helfen, die Spiele leichter zu gewinnen“, sagte Leroy Sané am Donnerstag, „für mich war Bayern die einzige Lösung und ich bin froh, dass ich hier sein darf.“ Weiter sagte der Nationalspieler: „Für mich war klar, wenn ich wechsele, dann zu einem Verein, der die Champions League gewinnen kann – und das ist Bayern München zu 100 Prozent.“

Er habe schon zu seiner Schalker Zeit mit dem FC Bayern in Kontakt gestanden, erzählte Sané am Podium, „aber zu dem Zeitpunkt wäre es schwer gewesen, Spielzeit zu bekommen.“ Mit dem Trikot mit der Rückennummer 10, das vor ihm Arjen Robben (36) beim FC Bayern trug, will Sané „Verantwortung übernehmen.“ Er wolle sich deswegen allerdings keinen riesengroßen Druck machen, um die Lücke besser auszufüllen als Arjen Robben, erklärte der englische Meister von 2018 und 2019.

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Top-News 3: Vereinsloser Christoph Moritz: „Stimmung beim HSV sehr schlecht“

1:5 gegen den SV Sandhausen - Schock-Ergebnis für den Hamburger SV im Saisonfinale der 2. Liga. Foto: Imago Images / Poolfoto

Der restlos enttäuschende Ausgang der Zweitliga-Saison mit dem 1:5 gegen den SV Sandhausen (Ligalive.net berichtete) und dem dadurch verpassten Aufstieg in die Bundesliga wirkt beim Hamburger SV weiter nach.

Nach dem Abschied von Coach Dieter Hecking (55) hat der ebenfalls scheidende HSV-Profi Christoph Moritz (30) Details aus dem Innenleben der Mannschaft genannt.

Moritz, der beim HSV in lediglich 8 Zweitliga-Partien zum Einsatz kam, machte vor allem die schlechte Atmosphäre innerhalb der Mannschaft als Grund für den erneut verpassten Aufstieg aus. Je länger die Saison gegangen wäre, so verriet Moritz dem HSV-Blog Rautenperle, desto größter sei der Frust bei den Spielern geworden, die nicht zum Einsatz kamen.

Er selbst sei dabei keine Ausnahme gewesen, erzählt Moritz. „Auch für mich waren es immer 6 Tage, die mächtig Spaß gemacht haben – und dann eben der eine Tag, an dem man als Fußballer mächtig Frust schob“, sagte der Mittelfeldspieler, der nach seinem ,,Aus” beim Hamburger SV ohne Klub dasteht.

,,Viele fühlten sich links liegen gelassen vom Trainer. Und manche wurden am Ende als Hoffnungsträger gebraucht. Dass das nicht so funktioniert wie gewünscht, war abzusehen“, kritisiert Christoph Moritz weiter, „dafür war die Stimmung zu dem Zeitpunkt in der Kabine einfach schon zu schlecht.“

Dies ließ sich auf der Zielgeraden nicht mehr korrigieren. Die Hamburger unterlagen den beiden baden-württembergischen Teams 1. FC Heidenheim (1:2) und SV Sandhausen (1:5) und landeten so wie im Vorjahr auf Rang 4. Die Folge: Der Spieler-Etat beim einstigen „Dino“ der Fußball-Bundesliga wird von 30 auf 23 Millionen Euro reduziert. Große Sprünge wird man im Aufstiegs-Rennen damit nicht machen können.

Moritz selbst hat in Sachen neuer Verein bislang „ein paar lose Gespräche, auch sehr interessante Gespräche“ geführt. Einen konkreten Klub als Interessenten gäbe es allerdings noch nicht.

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