Transfer-Flaute bei Klopp und Liverpool – Bundesliga-Star Dzeko zu Juventus?


Top-News 1: Transfer-Flaute beim FC Liverpool – Klopp nimmt es gelassen

Die Fans des FC Liverpool kennen das schon. Im Sommer 2019 ging ihr Verein als amtierender Champions-League-Sieger ohne nennenswerte Neuzugänge in die Premier-League-Saison der Rekorde. Den Japaner Takumi Minamino von RB Salzburg holte man erst zum Jahreswechsel. 2 Tage vor dem Saisonstart gegen Leeds United herrscht beim englischen Meister erneut Stillstand.

Das liegt wohl auch daran, dass LFC-Coach Jürgen Klopp (53) trotz der riesigen Erfolge der letzten Spielzeit mit der ersten englischen Meisterschaft seit 1990, dem UEFA Supercup und der Klub-WM weiter den Mahner gibt. Von einer Transfer-Offensive, wie sie der Liga-Konkurrent FC Chelsea ungeachtet der Corona-Krise durchgezogen hat, will man in Liverpool nichts wissen.

Klopp also nur noch ein Stillstandverwalter? Mit dem Griechen Kostas Tsimikas von Olympiakos Piräus hat der deutsche Trainer nur einen Spieler nach Anfield geholt. Der ist aber nach Corona-Infektion noch bis zum 19. September in Quarantäne und wird den Start am Samstag gegen Leeds United verpassen.

Klopp zur Gesamt-Situation in Liverpool bei BBC Radio 5 Live: „Die Vereine sind in unterschiedlichsten Situationen und wir leben in einer weltweiten Unsicherheit. Einige scheinen sich daran nicht zu stören, weil sie im Besitz ganzer Länder oder von Oligarchen sind.“ Gemeint sind natürlich die Liga-Konkurrenten von Manchester City und vom FC Chelsea, die von einem Konsortium aus den Vereinigten Arabischen Emiraten respektive vom russischen Öl-Milliardär Roman Abramowitsch finanziert werden.

Die Londoner gaben in diesem Sommer und ungeachtet der Corona-Problematik mehr als 200 Mio. Euro für neue Stars aus, darunter die beiden deutschen Nationalspieler Timo Werner (24, RB Leipzig) und Kai Havertz (21) von Bayer Leverkusen. Beide kosteten mehr als 130 Mio. Euro. Dazu kamen u. a. noch Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam für 35 Millionen und Ben Chilwell vom Liga-Konkurrenten Leicester City, der 48 Mio. Euro kostete.

„Wir sind ein anderer Klub“, betonte Klopp im Radio-Interview mit BBC, „wir haben 2-mal das Champions-League-Finale erreicht und die Premier League gewonnen, weil wir der Klub sind, der wir sind.“ Das wird wohl auch erst mal so bleiben. Medienberichten zufolge wird der FC Liverpool auf eine Verpflichtung von Thiago Alcantara von Triple-Sieger Bayern München verzichten.

Jürgen Klopp, FC Liverpool
Jürgen Klopp, FC Liverpool. Foto: Imago Images / Action Plus

Top-News 2: Juventus plant mit den alten Herren – Suárez oder Dzeko sollen her

AS Roma are now 4 points clear at 5th position in Serie A after beating Hellas Verona by 2-1. Edin Dzeko was on target for the home side.
Edin Dzeko wäre für Juventus Turin einfacher zu verpflichten als Luis Suárez.... Foto: Imago Images
Juventus Turin und sein neuer Trainer Andrea Pirlo machen Ernst. Der italienische Rekordmeister steht offenbar vor der Verpflichtung von Stürmerstar Luis Suárez (33) vom FC Barcelona. Scheitert dieser Transfer, hat man einen Edel-Joker im Ärmel.

Es ist der ehemalige Bundesligaprofi und Torschützenkönig von 2010, Edin Dzeko (34) von AS Rom. Die Problematik im Suárez-Transfer liegt in der Sprachbarriere. Der Uruguayer benötigt noch den italienischen oder spanischen Pass. Andernfalls fiele er bei den „Bianconeri“ unter die Nicht-EU-Ausländer. Mit Arthur vom FC Barcelona und dem US-Amerikaner Weston McKennie vom FC Schalke 04 hat man bereits 2 Spieler verpflichtet, die dazu zählen.

Um Suárez zügig einzubürgern, müsste der Südamerikaner einen italienischen Sprachtest bestehen – und das bis Transferschluss am 5. Oktober 2020. Wie der italienische Transfer-Experte Gianluca di Marzio bei Transfermarkt.de erklärte, sei dies „ein Wettlauf gegen die Zeit.“

Scheitert der Suárez-Deal an diesen Formalitäten, hätte man mit Edin Dzeko noch einen 2. Kandidaten für die Mittelstürmerposition. Der Bosnier von der AS Rom gilt, obwohl noch ein Jahr älter als Suárez, als Wunschspieler von Pirlo. Juventus Turin setzt also auf die alten Männer…

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Top-News 3: Ligue 1 – 1:0, Racing Lens landet Coup gegen PSG!

Lens Meister Frankreich
Der Tscheche Vladimir Smicer (m.) gehörte im Meisterjahr 1997/98 zu den absoluten Leistungsträgern bei RC Lens. Foto: Imago Images / PanoramiC

Rückkehr einer Legende! Racing Lens, französischer Meister im WM-Jahr 1998, hat sich am Donnerstagabend vor Zuschauern in der Ligue 1 eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Aufsteiger gewann mit 1:0 (0:0) gegen den französischen Meister und Champions-League-Finalisten Paris St.-Germain.

Die „Sang et Or“, die Blutrot-Gelben aus Lens, waren trotz Saison-Abbruch aufgestiegen und standen nach dem 1:2 bei OGC Nizza zum Start schon unter Druck. Vor 5.000, nach der Corona-Pandemie zugelassenen Zuschauern im Stade Felix Bollaert bot das Team aus der Region Calais dem Favoriten aus Paris einen großen Kampf. „Lens hat die Liga vermisst, aber die Liga hat auch Lens vermisst“, freute sich Frankreich-Experte Alexis Menuge bei DAZN, „super Stimmung im Bollaert.“

PSG musste auf 7 Spieler verzichten, die nach COVID19 unter Quarantäne stehen, darunter Weltmeister Kylian Mbappé und Neymar. 17. Der deutsche Weltmeister Julian Draxler (26) stand nicht im Aufgebot.

Lens verstand es, immer wieder Nadelstiche zu setzen. Und das trotz minimalem Aufwand, bei streckenweise nur 22 Prozent Ballbesitz. Ignatius Ganago, Neuzugang von OGC Nizza, traf nach einem Drehschuss nur den Pfosten (17.). Ganago hatte nach 34 Minuten auch die nächste Chance für die Gastgeber. Ein Fehler von PSG-Torhüter Marcin Bulka, ein völlig missratener Pass auf Marco Verratti, führte zum ersten Ligue-1-Tor für Lens seit dem Abstieg 2015. Ganago eroberte gegen Verratti das Leder und bombte ein – 1:0 nach 57 Minuten. Im Bollaert war von Abstandsregeln keine Rede mehr! 6 Minuten später beinahe der K.o. für PSG nach einem Flugkopfball von Simon Banza, den Bulka aus kürzester Distanz parierte. Florian Sotoca löste den glücklosen Lens-Stürmer nach 65 Minuten ab. Er vergab nach 79 Minuten die Riesenmöglichkeit aus weniger als einem Meter zur Entscheidung! Beste Chance nach dem Rückstand für Paris war ein Freistoß von Ander Herrera (68.), der aber weit am Tor vorbei ging. Das war zu wenig. Der Racing Club Lens landete den 14. Sieg gegen die Mannschaft aus der französischen Hauptstadt. Es war der erste seit dem 5. November 2006. Vor heimischer Kulisse hatte man Paris zuletzt am 28. März 2004 geschlagen, also vor einer halben Ewigkeit.

Die B-Elf von Thomas Tuchel hatte ihre Mühe, wirkte ideenlos und zeigte, wie abhängig sie von den fehlenden Offensivstars um Neymar und Angel dí Maria ist.

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