Transfers: Weltmeister Mario Götze hat wieder einen Job – Deshalb blieb Draxler bei PSG


Top-News 1: Transfers – Weltmeister Mario Götze vor Wechsel zu PSV Eindhoven

Mehr als 3 Monate nach seinem Gang in die Vereinslosigkeit hat Weltmeister Mario Götzer (28) einen neuen Verein gefunden. Der ehemalige Mittelfeld-Regisseur von Borussia Dortmund und Bayern München schließt sich ablösefrei dem PSV Eindhoven an.

Am „Deadline Day“ in den Niederlanden gab es am Dienstagabend noch eine echte Überraschung. Götze hat laut BILD in Eindhoven bereits den Medizincheck absolviert. Sein letztes Spiel für Borussia Dortmund absolvierte er nach der Corona-Pause gegen den FC Bayern München (0:1).

Der niederländische Europa-League-Teilnehmer aus Eindhoven hat im Endspurt noch mal richtig zugeschlagen. Neben Adrian Fein (21) vom FC Bayern holte man Mark van Ginkel (27) auf Leihbasis vom FC Chelsea. PSV-Trainer Roger Schmidt hatte vor Götze mit Philipp Max (FC Augsburg), Lars Unnerstall (ehemaliger Keeper des FC Schalke 04), Timo Baumgartl (zuletzt VfB Stuttgart) und Vincent Müller (Würzburger Kickers) 4 deutsche Profis im Kader.

Wie BILD weiter berichtet, ist Roger Schmidt ein Faktor für den Götze-Wechsel nach Eindhoven gewesen. Zuvor hatten u. a. Hertha BSC und die AS Rom um den 28-Jährigen gebuhlt. Bruno Labbadia (54) kämpfte in einem Einzelgespräch bis kurz vor Transferschluss um einen Wechsel von Mario Götze nach Berlin. Nun also Eindhoven, es könnte ein echtes ,,Schmidteinander” werden…

Mario Götze verteilt künftig in Eindhoven Trikot-Geschenke an die Fans. Foto: Imago Images

Top News 2: Transfers – So stimmte Thomas Tuchel Weltmeister Julian Draxler bei PSG um

Julian Draxler PSG Angers
Julian Draxler jubelt am 2. Oktober 2020 mit PSG gegen Angers in der französischen Ligue 1. Foto: Imago Images / PanoramiC

Eigentlich schien der Fall klar. Julian Draxler (27) stand bei Paris St.-Germain vor dem Absprung. Der Weltmeister von 2014 wurde mit dem englischen Premier-League-Aufsteiger Leeds United in Verbindung gebracht. Am Montag die überraschende Wende: Draxler bleibt in Paris. Und das hat einen Grund.

Im Sommer habe ich tatsächlich daran gedacht, etwas Anderes zu machen“, erklärt der ehemalige Bundesliga-Profi vom FC Schalke 04 und VfL Wolfsburg in BILD (Dienstag).

Draxler weiter: „Angesichts der Corona-Situation war es extrem schwierig, einen neuen Verein zu finden, wo ich hinkomme und sage: Hey, hier ist alles in Ordnung.“ Dies, so der 52-fache deutsche Nationalspieler weiter, sei jedoch nirgendwo der Fall gewesen. Außerdem, so Draxler weiter, sei es für ihn „eine Saison zum Vergessen“ gewesen. Mit PSG verlor er das Champions-League-Finale gegen den FC Bayern München (0:1). Insgesamt bestritt der Mittelfeldspieler in der Ligue 1 nur 11 Spiele. Er blieb dabei ohne Torerfolg. In der Champions League kam Draxler in 5 von 11 möglichen Partien zum Zug. Dabei stand er kein einziges Mal in der Startelf. Die Zeichen standen klar auf Trennung.

Zenit St. Petersburg, Hertha BSC (bereits im Winter unter Jürgen Klinsmann…) und Bayer Leverkusen sollen weitere Interessenten für Draxler gewesen sein. Noch am 24. September 2020 vermeldete L‘ Equipe, dass der Deutsche neben seinem Nationalmannschaftskollegen Thilo Kehrer (24) zu den Verkaufskandidaten bei PSG gehöre.

Für ihn sei jedoch wichtig gewesen, so betonte Draxler, „keinen Schnellschuss zu machen“. Deswegen wollte er „weiter die Chance in Paris suchen.“ Entscheidend war laut Draxler ein Gespräch mit Thomas Tuchel im Frühjahr 2020: „Da habe ich gespürt, dass ich nach wie vor die Chance auf Einsätze habe und auf keinen Fall abgeschrieben bin.“

Ist er wohl auch nicht. In 5 Ligue-1-Spielen erzielte Draxler in dieser Saison bislang 2 Treffer. Er traf unter anderem im Nachholspiel des 1. Spieltages, zum 1:0-Sieg gegen den FC Metz.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Messi, Barca
Gehalts-Irrsinn! Lionel Messi ruiniert den FC Barcelona
Brandt, BVB, Transfer
BVB: Nationalspieler Julian Brandt per Transfer im Sommer weg?
Sabitzer, Leipzig
Sabitzer vor Wechsel nach England. Leipzig will mindestens 40 Mio. Euro
Isak, Sociedad
Vom BVB-Flop zum Barca-Traum: Sturm-Juwel Isak auf Rekordjagd

Top-News 3: Die Premier League im Tor-Rausch – Englands Eliteliga wirklich besser ohne Fans?

Aston Villa FC Liverpool 7:2
2:7 bei Aston Villa. Liverpools Coach Jürgen Klopp und Torhüter Adrián sind fassungslos. Foto: Imago Images / PA Images

Die Frage nach der Stimmung in den Stadien der englischen Premier League. Bis zum Corona-Lockdown im März 2020 schien sie ein ewiges Streitthema unter Fußballfans zu sein.

Kritiker finden es in Englands Belle Etage nicht stimmungsvoll genug. Anhänger des Insel-Kicks gefällt die Atmosphäre, die weitgehend ohne Megaphone, Ultras und ähnliche Elemente auskommt.

Damit ist es seit März 2020 erst einmal vorbei. Anders als in der Fußball-Bundesliga, in Frankreichs Ligue 1 oder in Österreich spielt England auch in der neuen Saison konsequent ohne Zuschauer. Steril, mit abgedeckten Zuschauerrängen und mit dem Flair eines Trainingsspielchens. Das hat einerseits den Vorteil, dass man die Kommandos der Stars und der Trainer hört. Doch während man in England mitten in der Corona-Krise steckt, präsentiert sich die teuerste Liga der Welt wie im Rausch. Es gibt Tore am Fließband.

Das letzte Wochenende ist vor allem den beiden erfolgreichsten Klubs in schmerzhafter Erinnerung geblieben. Rekordmeister Manchester United verlor mit 1:6 im heimischen Old Trafford gegen Tottenham Hotspur. Der amtierende Premier-League-Meister FC Liverpool schloss sich aus Sympathie an. Die „Reds“ kassierten beim 2:7 bei Aston Villa die höchste Niederlage ihrer PL-Historie. Zudem war es die höchste Abfuhr für einen amtierenden Meister seit 1953! Manchester United hatte in der Premier League schon einmal mit 1:6 verloren. In der Premier League gab es dieses Ergebnis am 23. Oktober 2011. Damals gegen den Stadt- und Erzrivalen Manchester City.

Insgesamt sind in 38 absolvierten PL-Spielen in dieser noch jungen Saison schon 144 Tore gefallen – 40 mehr als in der letzten Saison zum gleichen Zeitpunkt. Das ist die höchste Anzahl in der ersten englischen Liga seit 90 Jahren! In 11 der letzten 38 Spiele gab es jeweils 5 oder mehr Treffer. Das hat es in England seit 1960/61 nicht mehr gegeben.

Fußball-England rätselt seit Sonntag, ob das Fehlen der Fans für diesen Tor-Rausch entscheidend ist. „Ich glaube schon, dass es ein Unterschied ist, das die Zuschauer nicht ins Stadion dürfen“, sagt Evertons Verteidiger Michael Keane (27). „Das Adrenalin, das die Fans auf den Rängen fließen lassen, treibt dich an“, so England-Legende Alan Shearer (50), „dieser Prozess verlangsamt sich, wenn die Anhänger nicht da sind.“ Der frühere englische Nationalspieler Chris Sutton (47) sieht es anders: „Dass die Premier League im Torrausch ist, liegt nicht an der Abstinenz der Fans. Das Abwehrverhalten hat sich dramatisch verschlechtert.“ Micah Richards (32), 2011 beim legendären 6:1 von Man. City bei Manchester United in der Startelf der „Citizens“: „Selbst wenn die Fans da wären, gäbe es diese hohen Ergebnisse.“ Süffisant fügte Richards bei BBC Sport hinzu: „Ich habe es mit Manchester City miterlebt, es war das gleiche Ergebnis wie am Sonntag – und die Zuschauer waren damals mit dabei.“

Ligalivenet Premium-Dienste

Bor. M'gladbach Channel

Kostenfreie Top-News und Stories nur zu Borussia M’gladbach. Für Lover und Hater.

Bor. Dortmund Channel

Kostenfreie Top-News und Stories nur zu Borussia Dortmund. Für Lover und Hater.

Ligalivenet Live-Blog

Kuratierte Fußball-News und Events aus der ganzen Welt. Stündlich aktualisiert.