La Liga: Real Madrid und Kroos sind Meister – Klopp und sein dickster Fan


2:1 gegen Villarreal – Real Madrid ist Meister in Spanien!

34 – Real Madrid ist wieder spanischer Meister und hat seinen Status als Rekordmeister gefestigt. „Die Königlichen“ kamen am Donnerstagabend 2 Spieltage vor Saisonende zu einem 2:1 (1:0) gegen den FC Villarreal – und liegen nun uneinholbar vor dem FC Barcelona. „Barca“ patzte zeitgleich gegen CA Osasuna (1:2).

Das Fernduell, in das Real bereits mit 4 Punkten Vorsprung ging, drehte sich schon nach etwas mehr als einer Viertelstunde zugunsten der Madrilenen. José Arnaiz traf im Camp Nou für Osasuna und gegen den FC Barcelona zum 0:1 – und die Katalanen waren damit noch mehr unter Zugzwang. Nun hätte Real mit dem Zwischenstand von 0:0 gegen den FC Villarreal den Titel in jedem Fall sicher gehabt.

Auf das Resultat in Barcelona musste man in Madrid ab 21.30 Uhr nicht mehr schauen. Karim Benzema (29.) schloss zum 1:0 ab, der Franzose damit im 3. Spiel in Folge erfolgreich!

Der Verfolger bäumte sich nach dem Wechsel noch einmal auf – 1:1 durch einen traumhaften Freistoß von Lionel Messi (62. / 23. Saisontor). Es war der 5. Freistoß-Treffer für den Argentinier in dieser Saison. Das ist natürlich Liga-Höchstwert.

Doch durch die immer noch bestehende Real-Führung war für „Barca“ nichts mehr drin. Sergio Ramos holte in der 74. Minute einen Elfmeter für Real Madrid heraus. Daraus machte Ramos eine Lachnummer. Er tippte den Ball an (!) und überließ ihn dem heranstürmenden Benzema. Regeltechnisch ist das Mumpitz – und der Strafstoß wurde zu Recht wiederholt. Dieses Mal trat Benzema regulär an und er traf links unten (77.). 2:0, das war’s aber noch nicht! Der FC Villarreal, der über mehr als 80 Minuten allenfalls eine Teilnahme-Bescheinigung für dieses Spiel bekam, erzielte durch Vicente Iborra (84.) den 2:1-Anschlusstreffer. Das änderte aber nichts an der Gesamt-Konstellation, da es in der Nachspielzeit Barcelonas endgültigen Knockout gab – 1:2 durch Roberto Torres (90. + 4).

Gratulation an Toni Kroos, Zinedine Zidane und Real Madrid zur 34. spanischen Meisterschaft! Beide Giganten hatten im Laufe der Saison viele Probleme, dann kam Corona, doch Real Madrid zeigte sich nach dem Re-Start so stabil wie kein anderes Team. Die Zidane-Elf gewann alle 10 Spiele seither. Madrid verdiente sich diesen Meistertitel schon allein wegen dieser komplizierten Rahmen-Bedingungen, brachte 6 Punkte zwischen sich und den FC Barcelona.

Eine Meisterschaft ohne offizielle Party! Die Verantwortlichen von Real Madrid hatten die Fans angehalten, nach dem Spiel nicht zum Cibeles-Brunnen in der Stadt zu pilgern, wo der Rekord-Europapokalsieger normalerweise seine Erfolge feiert. In Spanien ist die Corona-Neuinfektion seit Donnerstag auf dem höchsten Stand seit 2 Monaten.

Toni Kroos Real Madrid
Toni Kroos im Meisterspiel mit Real Madrid gegen den FC Villarreal (2:1). Foto: Imago Images / Cordon Press / Miguelez Sports

Top-News 2: Premier League – „Endspiel“ um die Champions League mit Man. United und Leicester?

Anthony Martial Crystal Palace Manchester United
Anthony Martial traf für Manchester United zum 2:0 bei Crystal Palace - und hielt die ,,Red Devils" auf Kurs. Foto: Imago Images / PA Images

Der Kampf um die Champions-League-Ränge geht in der englischen Eliteliga auf die Zielgerade. Sogar ein Showdown am 38. Spieltag ist möglich. Leicester City und Manchester United liegen Kopf an Kopf.

Leicester City hat am Donnerstag mit dem 2:0 (1:0) gegen Sheffield United in jedem Fall die europäische Platzierung für 2020/2021 gesichert. Die Mannschaft von Ex-Liverpool-Coach Brendan Rodgers ist 2 Spieltage vor Schluss nicht mehr aus den ersten 6 Rängen zu verdrängen und sicher in der Europa League.

Aber: Leicester hat auf Platz 4 beste Chancen, nach 2016 (als Meister) wieder in der Champions League zu spielen. Punktgleich mit Manchester United gehen die „Foxes“ in den 37. Spieltag – bei Tottenham Hotspur. Das Duell mit den „Red Devils“ am 38. Spieltag könnte ein Endspiel werden!

Das Tor von Ayoze Perez nach 29 Minuten brach in einem zählen Spiel im leeren King Power Stadium denn Bann. Demarai Gray (79.) erzielte mit einem schönen Schrägschuss das 2:0 in einer einseitigen und aus Leicester-Sicht nie gefährdeten Partie.

Verfolger Manchester United indes gewann am späten Donnerstagabend mit dem gleichen Resultat – 2:0 (1:0) beim Londoner Klub Crystal Palace. Marcus Rashford (45. + 1) und Anthony Martial (78.) hielten den englischen Fußball-Rekordmeister mit ihren Treffern auf Champions-League-Kurs. United bleibt Wettbewerb übergreifend seit 19. Spielen ungeschlagen. Martial ist erst der 2. Spieler in der englischen Premier League nach Liverpools Mohamed Salah, der 10 Tore im Jahr 2020 erzielt hat. „Anthony Martial hat heute hart gearbeitet“, sagte Marcus Rashford im Anschluss an die Partie im Selhurst Park Stadium bei BT Sports, „er war immer anspielbar und es ist immer gut, wenn du Stürmer hast, die treffen. Für uns ist jedes Spiel jetzt ein großes Spiel, wir müssen alle diese Spiele gewinnen, das haben wir in den letzten Wochen als Ziel ausgegeben.“

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Top-News 3: Klopp und Akinfenwa – Ziemlich dicke Freunde

Adebayo Akinfenwa
Kult-Profi Adebayo Akinfenwa im Dress der Wycombe Wanderers. Foto: Imago Images

Er ist der XXL-Profi des englischen Fußballs. Adebayo Akinfenwa (38). Bei 180 cm Körperlänge bringt der Angreifer 105 Kilo auf die Waage. Ein Chubby Champion.

Der Sturm-Tank der Wycombe Wanderers wird am 37. Spieltag der Premier League Ehrengast von Jürgen Klopp beim FC Liverpool sein. Denn: Er „outete“ sich nach der Meisterschaft der Wycombe Wanderers in der drittklassigen englischen League One als lebenslanger Fan des FC Liverpool. In einem Field-Interview bei Sky am Montagabend kündigte Akinfenwa an, dass „nur Jürgen Klopp ihn heute Abend über Whatsapp erreichen“ könne.

Gesagt, getan. Liverpools deutscher Meistercoach rief Akinfenwa per Video-Call an. Seine Spieler hatten ihn am Montag darauf hingewiesen. „Auch in diesen befremdlichen Zeiten hoffe ich, dass du angemessen feierst“, so Kloppo zu Akinfenwa.

Der Sturm-Koloss konnte sein Glück kaum fassen. „Die Legende hat mir eine Whatsapp geschickt“, jubelte der Hobby-Bodybuilder bei Twitter, „heute kann es nicht besser werden.“ Irgendwie doch, weil Klopp den LFC-Fan zur Meisterehrung in Anfield einlud. Akinfenwa hatte nach Liverpools erster Meisterschaft seit 30 Jahren ein T-Shirt der „Reds“ im Wycombe-Training getragen – und dafür eine Geldstrafe kassiert. Durch den ersten Aufstieg in die 2. Liga in der Klub-Historie wurde der Betrag halbiert. Ob der auslaufende Vertrag von „The Beast“ Akinfenwa verlängert wird, ist noch offen.

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