LigaLIVE-Blog: Fußball und Corona-Virus – 267 Mio. Euro Verlust beim FC Bayern


Wir bei LigaLIVE würden Sie, liebe Leser, an dieser Stelle auch gern wieder und ausschließlich mit aktuellen Fußball-Transfers, spannenden Fußball-Dossiers oder Satire-Beiträgen erfreuen. Doch die aktuelle Lage lässt das nicht zu.

Das Corona-Virus hat den Fußball fest im Klammergriff und deswegen haben wir uns entschlossen, Sie in unserem neuen LigaLIVE-Blog ,,Fußball und Corona” über die neusten Entwicklungen im Update zu informieren. Wir verzichten dabei auf unsere charakteristischen Wortspielereien und jede Form von Selbstironie. Dazu ist das Ding zu ernst. Und es bleibt ernst.

Dienstag, 31. März, 10.15: Der Marktwert der Fußball-Profis aus den fünf großen europäischen Ligen wird durch die Coronakrise extrem fallen. Laut dem CIES, dem Internationalen Zentrum für Sportstudien in Neuenburg in der Schweiz dürfte der Transferwert der Spieler in der Bundesliga, der englischen Premier League, der spanischen Primera Division, der italienischen Serie A und der französischen Ligue 1 durch die Pandemie um ca. 30 % sinken.

In einer am 30.03.2020 veröffentlichten Studie zeigt das CIES, dass der gesamte Marktwert der Spieler aus den fünf großen Ligen um 28 Prozent von 32,7 auf 23,4 Milliarden Euro sinken könnte, wenn die unterbrochene Saison 2019/20 nicht zu Ende gespielt und Spielerverträge bis Juni 2020 nicht verlängert werden. Beim FC Bayern geht das CIES von einem Marktwertverlust von 267 Millionen Euro (minus 33 Prozent) aus.

Montag, 30. März, 10.30: Dass die Profis von Union Berlin auf Gehalt verzichten, war bereits bekannt. Nun hat Offensivmann Sheraldo Becker (25) eine Zahl genannt: Die Spieler erhielten “70 bis 80 Prozent” ihres Gehalts, verriet der Niederländer in seiner Heimat “Fox Sports”. Und: Jugendspieler und solche mit geringeren Bezügen würden komplett verschont. Am 6. April will Union wieder ins Training auf dem Platz einsteigen und in Dreiergruppen trainieren.

Derweil stellt Neven Subotic die Frage nach der Solidarität unter den Vereinen. “Von Spielern”, so der Verteidiger gegenüber der Funke-Mediengruppe, “wird aktuell Solidarität gefordert, und das ist nicht nur jetzt, sondern generell richtig. Aber was ist mit den Vereinen? Da scheint das Niveau der Solidarität niedrig, da habe ich kaum gehört, dass Vereine bereit sind, sich gegenseitig zu unterstützten.” Mal den FC Bayern, RB Leipzig, den BVB und “Hoffe” fragen.

Sonntag, 29. März, 11.15: Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin um Megastar Cristiano Ronaldo hat sich wegen der Covid-19 Pandemie und den massiven Einnahmeausfällen mit Spielern und Trainer auf weitreichende finanzielle Maßnahmen verständigt. Die Bezüge werden in einem Umfang gekürzt, der den Gehältern für März, April, Mai und Juni entspricht. Das der Club mit. Dies betrifft auch Trainer Maurizio Sarri und resultiert in einer Einsparungvon 90 Millionen Euro.

Sollten die Spiele der laufenden Saison gespielt werden können, sollen die Gehälter wieder angehoben werden. “Juventus möchte allen Spielern und dem Coach für ihr Verantwortungsbewusstsein in einer schwierigen Zeit danken”, hieß es.

Samstag, 28. März, 10.30: Es tut sich nichts. Die Vergabe der Fußball-TV-Rechte verzögert sich. Wegen Corona. Und wenn die TV-Gelder mangels stattfindender Spiele ausbleiben, bringt das DAZN und Sky in schwere Bedrängnis, aber auch den Profifußball. Mehrere Stunden hat des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga (DFL) getagt. Das Ergebnis: Die Bundesliga ruht bis mindestens Ende April. Die geplante Ausschreibung der Fußball-Fernsehrechte wird verschoben. Nun droht eine unangenehme Hängepartie – für alle Parteien. Ursprünglich sollte die Vergabe für die vier Spielzeiten von 2021/22 an bis zum 11. Mai stattfinden. Jetzt soll der Prozess ab Juni starten, so die DFL. Allerdings gehen viele Beteiligte davon aus, dass sich das angesichts der Folgen der Corona-Epidemie schwierig darstellen wird. Manche sprechen schon jetzt von Herbst oder Anfang 2021, wenn die Corona-Lage etwas übersichtlicher sei.

Was heißt das für den Verkauf der TV-Rechte von 2021/22 an? Die wirtschaftliche Bereitschaft für große Investitionen ist zurzeit sehr begrenzt. Jeder hält sein Geld zusammen, zumal die dauerhaften Auswirkungen der Krise auf den Profi-Fußball noch nicht abzuschätzen sind. Gehen Vereine pleite? Oder gehen Rechteerwerber pleite? In der Tat haben die Pay-TV-Plattform Sky oder der Streamingdienst DAZN, aber auch einige frei empfangbare Sender Probleme, weil keine Spiele stattfinden und Sendeplätze anders gefüllt werden müssen. Bei DAZN können Abos zum Teil monatlich beendet werden, Sky-Verträge haben in der Regel längere Laufzeiten. Sky alleine zahlt für die Saison 2019/20 eine Milliarde Euro an die DFL. Die nächste Tranche, die Anfang April fließen sollte, sei bereits eingefroren und wird nicht ausgezahlt. Das bringt viele Vereine in Bedrängnis, vor allem weniger solvente Klubs. Eine mögliche Folge: Die 50 + 1 Regelung wird gekippt.

Große Marktwertverluste drohen in allen europäischen Fußballligen.
Große Marktwertverluste drohen in allen europäischen Fußballligen. Foto: Imago Images

Montag: Nationalspieler Antonio Rüdiger kritisiert Haltung in Corona-Krise

Antonio Rüdiger FC Chelsea
Klartext zur Corona-Krise: Nationalspieler Antonio Rüdiger vom FC Chelsea, hier im Bild vor einem Premier-League-Spiel an der Londoner Stamford Bridge gegen den FC Fulham am 2. Dezember 2018. (Photo by Justin Setterfield/Getty Images)
Freitag, 27. März, 10.35: Bergamo – Zigtausende Atalanta-Fans liegen sich freudestrahlend in den Armen. Ihr Verein hat soeben den FC Valencia in der Champions-League geschlagen. Es ist der 19. Februar 2020. Bisher gibt es in Italien nur wenige Corona-Fälle. Das ändert sich schnell. Vom 21.02.2020 steigen die Fallzahlen rasant an – das Zentrum der Pandemie in Italien ist Bergamo. Das Champions-League-Match zwischen Atalanta Bergamo und dem FC Valencia gilt manchen als Superspreader der Ausbreitung des Coronavirus in Norditalien. Von einer „biologischen Bombe“ und dem „Event Null“ ist die Rede. Fake News oder wahr?

Stand der Erkenntnis: Als einzige Erklärung für den extremen Covid-19-Ausbruch in Bergamo kann die Partie nicht herhalten. Als Superspreader aber schon. Knapp 50.000 der ca. 120.000 Einwohner Bergamos sind am 19. Februar in Mailand, wo das Spiel ausgetragen wird. Viele verfolgen zudem das Match mit Freunden in Bars und Kneipen. Nach dem 4:1-Sieg liegen sich die Bergamo-Fans jubelnd in den Armen. Per 27.03.2020 gibt es in der Region Bergamo mehr als 7000 Infizierte, mehr als 1000 Tote und eine extrem hohen Dunkelziffer. Grund – das Spiel?

Der Zivilschutz in Bergamo ist mit einer Einschätzung vorsichtig: „Wir haben keinerlei gesicherte Daten, die solch eine These unterstützen.“ Allerdings spricht der Chef der Behörde, Angelo Borrelli, von einem „potenziellen Detonator“. Eindeutiger ist der Immunologe Francesco Le Foche von der Uniklinik in Rom, der von einem „Megafon für die Verbreitung der Coronavirus-Infektion in der Provinz Bergamo“ spricht. „Fast 50 000 Fans, die von Bergamo nach Mailand unterwegs waren, in Bussen, Zügen und Tankstellen im engen Kontakt, oder in Restaurants und Kneipen. Die Explosion der Ansteckungen kam 14 Tage nach dem Spiel“, sagt der Wissenschaftler der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.

Was auffällt: Die ersten beiden Corona-Fälle werden in Italien bereits Ende Januar bei zwei chinesischen Touristen aus Rom registriert. Dann geschieht wenig. Erst am 21. Februar, also zwei Tage nach dem Spiel, wird in Norditalien der Ausbruch virulent, danach gibt es kein Halten mehr. Zwei Sperrzonen werden in der Provinz Lodi in der Lombardei und um den Ort Vo in Venetien eingerichtet. Es gibt keine Sperrzone in Bergamo.

Was weiter auffällt: Bei Atalanta wurde – Stand 26.03.2020 – nur ein Spieler, der Torwart Marco Sportiello positiv getestet. Beim Gegner Valencia sind es 35 Prozent der Mitarbeiter und knapp die Hälfte der Spieler. Auch ein spanischer Journalist, der das Spiel in Mailand sieht, steckt sich an. Bergamos Bürgermeister Gori relativiert: „Es war eine Gelegenheit für starke Ansteckungen, aber ich glaube nicht, dass es der Anfang von allem war.“ Der „Funke“ sei vielmehr ein Hospital in Alzardo Lombardo gewesen, wo wohl ein Patient mit einer vermeintlichen Lungenentzündung gewesen sei, die nicht als Covid-19 erkannt wurde. Er sei dann mit weiteren Patienten und Medizinern in Kontakt gewesen. Das erklärt allerdings die hohe Infektionsrate bei Spielern des FC Valencia nicht.

Donnerstag, 26. März, 10.25: Es gibt keinen richtigen Fußball, da messen sich die Bundesliga-Profis eben an der Konsole. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bringt den Fußball in der Coronakrise zurück. In der “Bundesliga Home Challenge” treten ab Freitag, dem 27.03.2020 auch Profi-Kicker auf dem virtuellen Rasen an. Als Retter aus der Langeweile stellte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am 25.03.2020 den neuen eSport-Wettbewerb vor. Anstatt sich daheim beim morgendlichen Work-out zu filmen, duellieren sich Deutschlands Kick-Stars an der Konsole in der Simulation FIFA 20.

26 der 36 Profiklubs sind im Turnier vertreten, pro Team ist mindestens ein Lizenzspieler und eine Person aus dem Klub oder dessen Umfeld am Start. Klubs wie Borussia Dortmund, TSG Hoffenheim, Union Berlin oder der SC Freiburg hatten bisher noch nicht an der Virtual Bundesliga (VBL) teilgenommen. Das Turnier wird auf dem YouTube-Kanal der Virtual Bundesliga übertragen und folgt internationalen Vorbildern. So gewann am 20/21.03.2020 Marco Asensio von Real Madrid ein FIFA-Turnier unter 18 der 20 spanischen Erstligisten. In England organisierte der Championship-Klub Leyton Orient einen Wettbewerb mit fast 130 Teams aus Europa.

Mittwoch, 25. März, 8.30: Cristiano Ronaldo hilft in Portugal mit massiven Spenden im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Der Superstar von Juventus Turin und sein Manager Jorge Mendes haben mit „Millionenspenden“ den Ausbau der Intensivstationen von zwei Krankenhäusern in Lissabon und Porto unterstützt. Die Hilfsleistung ist von den beiden Krankenhäusern, dem Hospital de Santa Maria in Lissabon und dem Hospital de Santo Antonio in Porto, bestätigt worden.  Das Krankenhaus in Lissabon erklärte, dass CR7 und Mendes insgesamt 20 Betten sowie Beatmungs- und Herzüberwachungsgeräte, Infusionspumpen und Spritzen finnaziert hätten. Das Hospital in Porto detaillierte, dass es 15 Betten und ebenfalls zahlreiche Geräte und Ausrüstung, die für die Behandlung gegen den Covid-19-Erreger Sars-CoV-2 nötig seien, bekommen habe. „Es sind sehr hohe Spenden, die mit Sicherheit zur Rettung vieler Menschenleben beitragen werden“, wurde der Chef der Chirurgieabteilung des Santo António, Eurico Castro Alves, von portugiesischen Medien zitiert. Als Folge solle die Intensivstation des Krankenhauses nach Mendes und Ronaldo benannt werden. CR7 hält sich übrigens seit Ausbruch der Corona-Krise in seiner Geburtsstadt Funchal auf Madeira auf.

Pep Guardiola hat im Kampf gegen die Coronavirus-Krise eine Million Euro gespendet. Wie die spanische Zeitung „Marca“ berichtet, unterstützt der Ex-Trainer von von FC Bayern München mit dem Geld ein Krankenhaus in seiner Heimat Barcelona und eine spanische Stiftung für den Erwerb medizinischen Materials.

Der FC Barcelona stellt den Gesundheitsbehörden in Katalonien seine Clubanlagen zur Verfügung. Man sei bereit, jede nötige Hilfe zu leisten, teilte der Club am 24.03.2020 mit. Dem Hospital Sant Pau in Barcelona habe man den Elektrowagen überlassen, welcher im Camp-Nou-Stadion verletzte Spieler vom Feld fährt. Der Club ließ mitteilen, dass man fest entschlossen sei, jene Begegnung zu spielen und zu gewinnen, die die gesamte Gesellschaft derzeit bestreite. Die Krankheit Covid-19 sei „der Gegner von uns allen“.

Dienstag, 24. März, 16.45: Der Profifußball ist zum Erliegen gekommen. Doch das ist erst der Anfang, so scheint es. Stadionbesuche werde es auf lange Zeit nicht mehr geben, sagt Virologe Christian Drosten. Er glaube „überhaupt nicht daran, dass wir in irgendeiner absehbaren Zeit wieder Fußballstadien voll machen. Das ist überflüssig“, sagte der Berliner Virologe Christian Drosten von der Charité dem Nachrichtenmagazin „Stern“: „Das wird es bis nächstes Jahr um diese Zeit nicht geben. Auf Dinge, die schön sind, aber nicht systemrelevant, wird man lange verzichten.“

Dieser Auffasung hat sich die DFL (bisher) nicht angeschlossen. Der Spielbetrieb in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga soll wegen der Coronavirus-Pandemie zunächst bis zum 30. April ausgesetzt bleiben. Diese Empfehlung hat das Präsidium der Deutschen Fußball Liga den 36 Profivereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga zur Beschlussfassung für die  Mitgliederversammlung in der kommenden Woche gegeben.

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Sonntag: Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sitzt in Dubai fest

Wann sehen wir Lothar Matthäus wieder in Deutschland? Photo by Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images)

Montag, 23. März, 12 Uhr: Nationalspieler Antonio Rüdiger kritisiert Verhalten in der Corona-Krise – Europa-League-Sieger Antonio Rüdiger vom FC Chelsea hat in einem ausführlichen Interview mit dem Kicker-Sportmagazin (Montagausgabe) Kritik am Verhalten vieler Menschen während der Corona-Krise geäußert. Der deutsche Nationalspieler befindet sich, wie das gesamte Team der ,,Blues”, in häuslicher Quarantäne. Der vom FC Bayern München umworbene Chelsea-Profi Callum Hudson-Odoi ist zuvor positiv auf das grassierende Corona-Virus getestet worden.

,,Das ist ignorant und verantwortungslos! Ich habe in den sozialen Netzwerken einige Fotos aus deutschen Innenstädten gesehen und habe mir nur an den Kopf gefasst”, kritisiert Rüdiger nun diejenigen, die die Verhaltensregeln und Anordnungen in der Krise immer noch missachten.

Weiter sagt er im Kicker-Interview: ,,Es gibt scheinbar sehr viele, zu viele Menschen, die nicht verstehen, dass sie persönlich vielleicht nicht stärker gefährdet sind, aber sehr wohl Menschen in ihrem Umfeld – und damit dann leichtfertig umgehen. Das ist einfach nur egoistisch.” Über die Perspektive des Profifußballs in der Krise sagt der 27-Jährige: ,,Ich finde es wichtig, dass wir Fußballer unsere Reichweite nutzen, um die Botschaften der Gesundheitsexperten zu bekräftigen. Aber natürlich müssen diesen Worten dann auch Taten folgen. Mein größter Wunsch ist derzeit nur, dass wir bald den Tag erreichen, an dem die Zahl der Infizierten wieder kleiner ist als am Tag zuvor. Nicht aber, dass die Premier League sofort wieder weitergeht…”

Sonntag, 22. März, 19.45 Uhr: Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sitzt in Dubai fest –Fußball-Idol Lothar Matthäus (59) und seine Familie sitzen aufgrund der weltweit grassierenden Corona-Pandemie nach einer Urlaubsreise in Dubai fest.

,,Nach Budapest kann ich nicht mehr einreisen – obwohl dort seit 16 Jahren mein Hauptwohnsitz ist. Die Ungarn haben die Grenzen dicht gemacht für alle, die keinen ungarischen Pass besitzen. Also kann ich nicht in meine Wohnung dort. Meine Frau ist Russin. Für sie ist es schwierig, aktuell nach Deutschland einzureisen, da sie keinen EU-Ausweis hat. Also kann ich auch nicht nach München in mein 2. Zuhause”, schildert Matthäus die Situation in einem Interview mit dem Portal Sportbuzzer.

Zudem, so berichtet der Weltmeister von 1990, seien Flüge von Dubai nach Ungarn und Deutschland eingestellt, fast alle anderen nach Europa auch. ,,Da musst du erstmal Glück haben und noch Tickets ergattern. Als letzte Möglichkeit blieben Privatflieger”, sagt Matthäus, ,,das ist sehr belastend.” Auch sagt Lothar: ,,Seit wir abgeflogen sind, kommen aus Deutschland jeden Tag neue Schreckensnachrichten, neue Zahlen von Infizierten. In Dubai fühlen wir uns aktuell sicherer.”