Liverpool 0:0 im ersten Spiel nach Premier League-Neustart


Noch kein Meistertitel für Liverpool nach Remis im Stadtderby

Erstes Spiel für den FC Liverpool nach dem Neustart der Premier League! Das Stadtderby beim FC Everton endete 0:0.

Liverpool liegt damit weiterhin fast uneinholbar vor Manchester City. 23 Punkte Vorsprung, der neue Meister in England der Saison 2019/2020 steht so gut wie fest, daran gab es ohnehin keine Zweifel mehr. Acht Spiele stehen nun für die Reds noch aus.

Trainer Jürgen Klopp setzte beim FC Liverpool Stürmerstar Mohamed Salah zunächst auf die Bank. Als Angreifer waren Firmino, Mane und Neuzugang Minamino aus Salzburg nominiert.

Die erste Halbzeit im Stadion Goodison Park war arm an Höhepunkten. Die Reds griffen an, Everton stand tief. Ballbesitz: Everton: 38%, FC Liverpool: 62%. Dem Spitzenreiter der Premier League gelang es dennoch selten, gute Torchancen herauszuspielen.

In der zweiten Halbzeit versuchte der FC Liverpool weiter ohne Erfolg den Abwehrriegel der Toffies zu durchbrechen. “Ich sehe nicht, wer jetzt ein Tor machen könnte”, kommentierte sky-Experte Erik Meijer.

Der Restart fiel somit sehr durchwachsen aus, verständlich nach drei Monaten Corona-Pause. Der Deutsche Joel Matip (ehemals Schalke 04) musste leicht verletzt ausgewechselt werden.

Der FC Chelsea gewann am Sonntag 2:1 bei Aston Villa. Die Mannschaft des deutschen Innenverteidigers Antonio Rüdiger liegt auf dem vierten Tabellenplatz, bleibt somit auf Kurs Champions League. Timo Werner wird sich auf seinen nächsten Verein freuen können.

Kortney Hause (43.) hatte das Team aus Birmingham in Führung gebracht. Ein Doppelschlag mit Toren des eingewechselten Christian Pulisic und von Olivier Giroud drehte nach einer Stunde das Spiel.

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Trent Alexander-Arnold (FC Liverpool). Foto: imago images / PA Images/ Shaun Botterill / NMC Pool

Top News 2: Kurios - Aufsteiger Türkgücü spielt bald im Münchner Olympiastadion!

Münchner Olympiastadion
München: das historische Olympiastadion. Foto: imago images / Lindenthaler

Vor 15 Jahren wurde hier zuletzt regelmäßig Profi-Fußball gespielt: Nun soll das historische Münchner Olympiastadion wieder eine Heimstätte für Profi-Fußball sein!

Wie die Landeshauptstadt Bayerns bekanntgab, erhielt der Verein Türkgücü München die Erlaubnis, in der nächsten Saison bis zu acht Heimspiele im altehrwürdigen Olympiapark auszutragen.

1974 fand hier das WM-Finale statt, als die deutsche Nationalmannschaft die Niederlande mit 2:1 besiegte und Weltmeister wurde. Über Jahrzehnte spielte zudem der FC Bayern München in diesem Stadion.

Der designierte Drittliga-Aufsteiger spielte vor kurzem noch in der Regionalliga Bayern, in der er die Tabelle anführte. Einst begann hier der spätere deutsche Nationalstürmer Cacau seine Karriere, bevor er von Trainer Klaus Augenthaler zum 1. FC Nürnberg gelotst wurde.

Olympiapark-Geschäftsführerin Marion Schöne erklärte: „Türkgücü kann nun nach Terminabstimmung mit uns und außerhalb der Open-Air-Saison bis zu acht Spiele im Olympiastadion austragen. Herzlich willkommen unter dem berühmten Zeltdach!“

„Es waren keine einfachen Verhandlungen. Umso froher sind wir nun, mit allen Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung gefunden zu haben“, so Münchens Sportreferentin Beatrix Zurek.

Der Kompromiss: Die weiteren Heimspiele absolviert Türkgücü im Stadion an der Grünwalder Straße. Dies ist ansonsten die Heimstätte des TSV 1860 München und der zweiten Mannschaft vom FC Bayern München.

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Top News 3: VfB-Trainer Materazzo jubelt über 6:0-Sieg und (Fast-)Aufstieg

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Foto: imago images / Pressefoto Baumann

Die wichtigsten Trainer-Stimmen zum 33. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga

Der VfB Stuttgart hat mit drei Punkten Vorsprung und der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber Heidenheim den direkten Aufstieg so gut wie sicher. Coach Pellegrino Matarazzo kommentierte den 6:0-Kantersieg beim 1. FC Nürnberg so: “Herausragend! Wir haben gesehen, was möglich ist, wenn die Mannschaft die notwendige positive Energie auf den Platz bringt. Jetzt können wir ausgelassen feiern.”

Nürnbergs Trainer Jens Keller sagte: “Wir haben Stuttgart mit individuellen Fehlern eingeladen. Da haben bei dem einen oder anderen wohl die Nerven nicht gehalten. Nach 20 Minuten war das Selbstvertrauen komplett weg, die Leistung ist indiskutabel.”

Der Hamburger SV musste in Heidenheim ein 1:2 in letzter Sekunde schlucken. Trainer Dieter Hecking war erneut völlig bedient, wirkte zumindest äußerlich gefasst.

Er sagte am Sky-Mikrofon: “Das ist nicht gut gespielt von Heidenheim, sondern wir stehen einfach nicht gut. Das ist nicht zu entschuldigen. Das Gegentor zum 1:2 darf nicht fallen. Das war ein absoluter Abwehrfehler. Wir waren über die Nachspielzeit hinaus, da musst du stehen und die Räume eng machen. Aber wir rennen noch mal nach vorne”.

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