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Heidel, Mainz

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Paukenschlag in Mainz: Lichte gefeuert, Rückkehr von Heidel und Schmidt

Der FSV Mainz 05 setzt auf seinen alten Macher Christian Heidel. Bei seiner Rückkehr entlässt dieser direkt Trainer Lichte.

Der 1. FSV Mainz 05 macht passend zum Jahreswechsel personelles Tabula rasa.
Der zurückgekehrte Sportvorstand Christian Heidel stellte als erste Amtshandlung Trainer Jan Moritz-Lichte frei.

Heidel, der langjährige Macher der Mainzer, startet die Mission Nichtabstieg als Sportvorstand gemeinsam mit dem früheren FSV-Coach Martin Schmidt als Sportchef.

Vorerst wird Jan Siewert, Cheftrainer des Nachwuchsleistungszentrums, das Training übernehmen, ist aber nicht als Dauerlösung eingeplant. Verschiedene Medien spekulieren derweil über eine Rückkehr des früheren Mainzer Profis Bo Svensson auf der Trainerbank. Aktuell ist der 41-Jährige für den österreichischen Zweitligisten FC Liefering zuständig.

Im ersten Spiel des neuen Jahres 2021 muss Siewert direkt eine Herkulesaufgabe lösen. Die Tabellenvorletzten aus Mainz sind am Sonntag bei Rekordmeister Bayern München zu Gast.

 

Lichte scheiterte als Chef, soll Mainz aber erhalten bleiben

“Er ist ein absoluter Fußballfachmann, der sich für den Verein in einer schwierigen Situation in besonderem Maße eingesetzt hat”, sagte der Vereinsvorsitzende Stefan Hofmann zum Abschied von Jan-Moritz Lichte: “Wir haben vereinbart, dass wir uns mit zeitlichem Abstand zusammensetzen und besprechen, inwieweit es eine zukünftige Aufgabe für ihn geben kann.”

Derweil möchte der FSV mit der Rückkehr Heidels an die alten Zeiten anknüpfen. Denn der 57-Jährige leitete die Geschicke des Vereins rund 25 Jahre lang und machte den Provinzklub zum etablierten Erstligisten. Sein Händchen für Trainer wie Jürgen Klopp und Thomas Tuchel brachte Mainz nach oben.

 

Abschied von Heidel stürzte Mainz ins Versagen

Seit Heidels Wechsel 2016 zum FC Schalke 04, wo er als Sportvorstand trotz Vize-Meisterschaft vor zweieinhalb Jahren scheiterte, konnte in Mainz niemand die Fußstapfen des einstigen Machers ausfüllen.
Nun setzen die Rheinhessen, bei denen nicht erst seit dem Spielerstreik im September und der Entlassung von Trainer Achim Beierlorzer Unruhe herrscht, wieder auf ihren Erfolgsgaranten.

Mit der Freistellung des völlig überforderten Trainers Lichte machte der frühere Autoverkäufer Heidel direkt Nägel mit Köpfen.
Auch die wirtschaftliche Lage des schwer angeschlagenen FSV soll sich durch Heidels Rückkehr, nach tz-Informationen, wieder bessern.


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