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Manchester United Fans protestieren gegen Glazer

Einige Fans von Manchester United sind mit der Besitzerfamilie des Vereins, den Glazers, überhaupt nicht zufrieden – bereits in der Vergangenheit gab es einige Proteste gegen sie. Und am vergangenen Samstag hatten die Fans dann eine große Protestaktion im Stadion beim Spiel gegen Norwich geplant.

Erste Proteste am Freitag und ein gelassener Trainer

Bereits am Freitag vor dem Spiel kamen etwa dreißig Fans des Vereins zum Trainingsgelände von Manchester United und hielten dabei „Anti-Gazer“-Banner in die Luft. Der Trainer der Mannschaft, Ralf Rangnick, zeigte sich gelassen. Er äußerte sich, dass er trotzdem glaube, dass die Fans des Vereins zu den Besten in England gehören und solange sie friedlich protestierten und die Mannschaft im Stadion unterstützten, hätten sie das Recht ihre Meinung zu äußern.

1.000 Demonstranten am Spieltag beteiligt

Am Samstag fand dann das Spiel statt, und die Protestaktion war ebenfalls wieder friedlich: fast 1.000 Menschen beteiligten sich an der Demonstration, bei der die Demonstranten das Spiel erst in der 17. Minute betraten. Für jedes Jahr, seitdem die amerikanische Familie Eigentümer des Vereins ist, eine Minute.

Eine der Demonstranten-Gruppen nennt sich „1958“ und diese trafen sich gegen 14 Uhr vor dem „Tollgate“-Pub, sie konzentrierten sich auf den „Munich-Tunnel“ des Stadions, in dem sich der Eingang der Geschäftsführung befindet. Im Laufe der Demo brachten die Fans diesen zum Stillstand, während sie „Love United, Stay Outside“, und „Wir wollen die Glazers draußen“ riefen.

Fackeln und Schließung der Geschäftsführung

Der Rest der Menschenmassen begann bereits um 11 Uhr, sich am „Tollgate“ zu versammeln, zu diesem Zeitpunkt waren es dann um die 900 Personen. Der Marsch selbst dauerte 15 Minuten und die Manchester United – Fans zündeten dabei entlang dem Weg und bei der Ankunft Fackeln an. Als der Anpfiff näher rückte, wurde beschlossen, die Eingänge der Geschäftsführung zu schließen.

Ein Sprecher des Premier League – Vereins sagte, dass hart daran gearbeitet werde, die Voraussetzungen für einen erneuten Erfolg auf dem Spielfeld zu erschaffen und das Engagement für die Fans zu verstärken. Das Recht der Fans, ihre Meinung friedlich zu äußern, werde respektiert und ihnen werde auch weiterhin zugehört werden. Damit der Verein wieder dorthin gebracht werden kann, wo alle ihn wollen: im Wettbewerb um Trophäen.


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