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Marco Rose: vom DDR-Fußballspieler zum Trainer des BVB Dortmund

Anfänge als Spieler

Als Spieler begann der heutige Trainer von Borussia Dortmund seine Karriere bei Rotation Leipzig, ehe 1987 der Wechsel zum 1. FC Lokomotive Leipzig zustande kam. Rose war 1976 in Leipzig geboren worden. Nach der Wende wurde aus Lokomotive schließlich der VfB Leipzig. 2000 kam dann der Wechsel zu Hannover 96 zustande, mit dem zwei Jahre später der Aufstieg in die erste Bundesliga gelang. Allerdings spielte Rose auf Leihbasis für den 1. FSV Mainz 05 in der zweiten Bundesliga. 2003 kam es dann zu einer weiteren Leihe, ehe 2004 der permanente Transfer nach Mainz erfolgte. Im Jahr 2010 beendete Rose seine Profi-Karriere schließlich und war zunächst in der Regionalliga aktiv. Bis zum Sommer 2011 lief er für die zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 auf. Insgesamt kommt Rose auf 199 Pflichtspiele in der ersten und zweiten Mannschaft der Mainzer. Auf drei Bundesliga-Tore kann der Abwehrspieler ebenfalls zurückschauen.

Aller Anfang ist Mainz

Ähnlich wie ein anderer bekannter Trainer von Borussia Dortmund, Jürgen Klopp, begann Roses Trainerkarriere bei Mainz 05, zunächst als Assistenztrainer und Spieler der zweiten Mannschaft. Zum 1. Juni 2012 zog es Rose zurück in die Heimat und er begann als Trainer beim 1. FC Lokomotive Leipzig anzuheuern. Der Klassenerhalt in der Saison 12/13 in der Regionalliga gelang, ehe der junge Trainer sein vorzeitiges Ende in Leipzig bekanntgab, um sich im Juli 2013 Red Bull Salzburg anzuschließen.

Erfolg in Österreich

In Salzburg war Rose zunächst für die U-16-Junioren zuständig. Anschließend erfolgte der Schritt zur U-18.Mannschaft. In seinem ersten Jahr konnte Rose umgehend österreichischer Meister werden und im April 2017 das Finale der UEFA Youth League gegen Benfica Lissabon (2:1) gewinnen. Das reichte den Verantwortlichen an Erfolg, um Rose schließlich als Nachfolger von Óscar García zum Cheftrainer der RB-Profis zu ernennen. Auch die Saison 2017/18 als Trainer der Profis war wiederum vom Erfolg geprägt: in der Liga wurde man Meister, in der Europa League erreichte man das Halbfinale und zudem das Finale des österreichischen Pokals. Dieses Spiel wurde allerdings gegen Sturm Graz verloren. Die folgende Saison sollte für Rose und Co. noch vielversprechender beginnen: die ersten zehn Spiele in der Liga wurden gewonnen, was einen neuen Startrekord bedeutete. Durch die Verteidigung des Meistertitels konnte sich RB erstmals für die Champions League qualifizieren. In der Europa League erreichte man das Achtelfinale, während der österreichische Pokal in dieser Saison gewonnen werden konnte. Nach der Saison 18/19 verlor Rose den Verein schließlich vorzeitig, ohne ein Pflichtspiel im heimischen Stadion verloren zu haben. Bevor Roses Weg letztlich zu Borussia Dortmund führte, heuerte er bei Borussia Mönchengladbach an und folgte damit auf Dieter Hecking. In der ersten Saison bedeutete Platz 4 die Qualifikation für die Champions League. In der Europa League scheiterte man allerdings schon in der Gruppenphase; im Pokal ebenfalls früh, in der zweiten Hauptrunde, gegen seinen künftigen Arbeitgeber Borussia Dortmund. Die Folgesaison endete mit Tabellenplatz 8 in der Liga eher ernüchternd, doch dafür erreichte man das Achtelfinale der Champions League, wurde dann allerdings von Manchester City geschlagen. Der DDR-Fußballspieler und Trainer wurde zur Saison 21/22 schließlich zum BVB-Trainer und verließ Mönchengladbach. Im Zuge dessen kämpft er nach dem Aus in Pokal, Champions League und Europa League derzeit noch in der Bundesliga um Punkte.


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