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Sturmlos glücklich! Gisdol stellt Modeste und Anderson vor Geduldsprobe

Markus Gisdol ist mit dem 1. FC Köln aktuell ohne seine Stürmer Anthony Modeste und Sebastian Andersson erfolgreich. Sehr zum Ärger der Torjäger.

Modeste, Köln

Der 1. FC Köln ist aktuell sturmlos, aber erfolgreich.

Mit viel Mut manövrierten sich die Geißböcke in Dortmund (2:1) und gegen den VfL Wolfsburg (2:2) aus dem Tabellenkeller, doch die 180-Grad-Wende von Trainer Markus Gisdol birgt auch Risiken.
Denn ausgerechnet seine ambitionierten Sturm-Stars bleiben im Moment vollkommen außen vor.

So saß Anthony Modeste zuletzt 180 Minuten auf der Bank. Sebastian Andersson bekam gegen Wolfsburg einen 120 Sekunden-Einsatz, um Zeit zu gewinnen. Sportlich gebraucht wurden die beiden nicht mehr im neuen System der „jungen Wilden“ von Gisdol und das scheint auch so zu bleiben.

„Wer weiß, was wir aus der Sache für die nächsten Spiele noch machen können“, sagte der Trainer zur Kehrtwende und meint: So lange es funktioniert, müssen sich Modeste und Andersson hintenanstellen.

Da beide Torjäger es gewohnt sind in der Startelf zu stehen, ist die aktuelle Situation nicht leicht. Andersson wurde mit dem Versprechen aus Berlin geholt, Gisdols Top-Stürmer zu sein. Modeste wollte nach den Abgängen von Cordoba und Terodde an seine erfolgreichen FC-Zeiten von 2015 bis 2017 anzuschließen.

Ohne Spielzeit wird das aber schwierig.

 

Gisdol darf Stürmer nicht vergraulen

 

Klar ist, dass der Erfolg Gisdol bislang Recht gibt.
Dem Trainer wird aber auch bewusst sein, dass er seine ambitionierten Torjäger im Abstiegskampf und den kommenden Englischen Wochen noch brauchen wird.

Er ist somit als Vermittler und Moderator gefragt und muss seine Stürmer auch ohne Spielzeit bei Laune halten.

Im Fall von Modeste ist dem 51-Jährigen das im Wolfsburg-Spiel misslungen, als er sich für Andersson entschied und der Franzose erneut leer ausging.

Mit Blick auf das bevorstehende Bundesliga-Duell beim Mit-Abstiegskandidaten Mainz 05, wird daher mit Spannung erwartet, wie viel der FC-Trainer in der brisanten Sturm-Thematik riskieren wird.


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