Matthäus: Das macht der BVB aktuell besser als Bayern


Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben sich beide als Gruppensieger für die Achtelfinals der Champions League qualifiziert. Der BVB holt sich am Dienstag mit neun Veränderungen in der Startelf beim 2:0 bei der AS Monaco den Gesamtsieg in Gruppe A und verzückt die Experten.

René Adler hat ein bisschen Angst um Borussia Dortmund. Glaubt man den Ausführungen des Mainzer Torhüters im Anschluss an die Partie des BVB in der Champions League bei der AS Monaco (2:0) am Dienstagabend im Münchner Sky-Studio, so fürchtet der 33-Jährige bei den Schwarzgelben eine mögliche Selbstzufriedenheit.

„Das Problem kann jetzt werden, dass man sich jetzt zurücklehnt und ein bisschen weniger arbeitet, weil man auch 9 Punkte in der Bundesliga Vorsprung hat“, sagt Adler bei Sky, „aber ich denke, das wird dem BVB nicht passieren.“

Euphorie über den Run in der Champions League – Dortmund kassiert in Gruppe A nur gegen den Zweiten Atlético Madrid eine Niederlage – und die am Samstag mit einem Erfolg gegen Werder Bremen mögliche „Herbstmeisterschaft“ wollen die BVB-Verantwortlichen gar nicht erst aufkommen lassen.

Paco Alcácer nach dem 2:0-Erfolg mit Borussia Dortmund bei der AS Monaco in der Champions League 2018/2019.
Paco Alcácer nach dem 2:0-Erfolg mit Borussia Dortmund bei der AS Monaco in der Champions League 2018/2019. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Zorc: „Herbstmeister ist kein Titel“

Borussia Dortmund krönte mit dem 2:0 in Monaco eine tolle Champions-League-Vorrunde. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

„Es ist positiv überraschend, dass wir da stehen, wo wir stehen. Aber wir sind mit kleinen Schritten dahin gekommen“, relativiert Manager Michael Zorc (56) am Donnerstag die Lage beim Tabellenführer.

Der Meister-Kapitän des BVB aus den Jahren 1995 und 1996 stellt klar: „Fragen zur Meisterschaft oder nach dem Herbstmeistertitel bringen uns nicht weiter.“

Zorc hat mit dem BVB als Spieler und als Sportdirektor zum Hinrunden-Ende ganz oben gestanden. Der Ur-Dortmunder weiß, dass damit noch lange nichts gewonnen ist.

„Herbstmeister ist ein Titel, der kein Titel ist“, sagt Zorc am Donnerstag in Dortmund.

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Matthäus: Das zeichnet Dortmund aus!

Wann sehen wir Lothar Matthäus wieder in Deutschland? Photo by Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images)

Bei der Borussia hat ein Experte einen möglicherweise entscheidenden Vorteil ausgemacht. Weltmeister Lothar Matthäus (57) schwärmt vom Bundesliga-Tabellenführer.

Matthäus am Dienstag nach dem Spiel in Monaco bei Sky über den BVB: „ Man muss sagen, dass Dortmund ein großes Plus gegenüber dem FC Bayern hat, nämlich den Konkurrenzkampf. Den gibt es in dieser Form derzeit beim FC Bayern München nicht. Die Dortmunder spielen es auch mit der zweiten Mannschaft souverän runter.“

Und wie souverän! Obwohl BVB-Coach Lucien Favre (61) die Mannschaft auf 9 Positionen verändert und u. a. Marco Reus, Thomas Delaney und Axel Witsel gar nicht erst mit ins Fürstentum genommen hat, bleiben die Westfalen dank genügend individueller Klasse obenauf – und profitieren gleichzeitig von der Nullnummer von Atlético Madrid beim FC Brügge. Die Belgier haben zuvor auch Dortmund ein 0:0 abgerungen.

Der als Sky-Experte tätige Ex-Profi von Bayern München, Inter Mailand und Gladbach weiter: „Es zeigt, welch eine Qualität im Kader von Borussia Dortmund steckt.“ Lothar Matthäus sieht aber auch klar: „Bei den Dortmundern ist entscheidend, dass jeder Spieler auf seiner angestammten Position spielt.“

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