„Terror-Regime” – Lässt König Messi Griezmann bei Barca leiden?


Satte 120 Millionen Euro zahlte der FC Barcelona im Sommer 2019 an Atlético Madrid, um Antoine Griezmann freizukaufen.

Bisher konnte der Offensivmann diese Summe noch nicht wirklich rechtfertigen und das soll besonders an einem liegen: Platzhirsch Lionel Messi.

“Antoine stieß zu einem Klub, bei dem Messi alles im Blick hat. Er ist Kaiser und König und hieß Antoines Verpflichtung nicht willkommen. Er bedauerte es und ließ ihn das auch spüren”, behauptet Griezmanns Ex-Berater Eric Olhats im Interview mit France Football.

Der Weltfußballer sei Schuld daran, dass der Franzose die mit der enormen Ablösesumme verbundenen Erwartungen bisher noch nicht erfüllen konnte.

Zwar habe Olhats seinen ehemaligen Schützling stets sagen hören, dass es kein Problem mit Messi gebe, aber nie gehört, dass auch der Argentinier die Spekulationen widerlege.
In den Medien kursierten schon kurz nach dem Transfer Gerüchte, dass die beiden Superstars nicht sonderlich gut miteinander auskommen würden.

Der Ex-Berater bestätigte das und erhob zusätzlich schwere Vorwürfe:
Der 33-Jährige führe bei den Katalanen “ein Terror-Regime”. “Entweder du bist für ihn, oder du bist gegen ihn”, machte Olhats deutlich. Messi habe gar für “traumatische Bedingungen” für Griezmann gesorgt, die bis heute Spuren hinterlassen hätten.

Der französische Nationalspieler scheue indes offene Konflikte und habe versucht „seine Leistungen auf dem Rasen sprechen zu lassen. Er wird sich niemals mit irgendjemanden eine offene Auseinandersetzung liefern. Das ist überhaupt nicht seine Sache.”
Stattdessen ist sich Olhats sicher, dass Griezmann, der den Fußball liebe und „einfach nur spielen“ wolle, seinen Weg gehen werde. “Es ist der Klub, der krank ist, nicht er”, urteilte der Ex-Berater.

Nach 57 Pflichtspielen mit steigerungsfähigen 17 Toren für Barca zeigte Griezmanns Formkurve zuletzt wieder nach oben.
Grund dafür könnte auch Messis geschwächte Stellung in der Mannschaft sein, nachdem der einstige „Alleinherrscher“ bereits im Sommer versuchte, seinen Klub ablösefrei verlassen zu können.

Nach Saisonende will der Superstar diesen Schritt wohl endgültig gehen und könnte Platz machen für ein neues Aushängeschild – vielleicht in Form von Antoine Griezmann.

Griezmann, Messi, Barca
Antoine Griezmann (l.) soll unter „Platzhirsch“ Lionel Messi beim FC Barcelona keinen leichten Stand haben. Copyright: imago images / Insidefoto

Top News 2: Moukoko-Premiere? Watzke hofft auf Youngster-Einsatz

Moukoko, BVB
Der (noch) 15-jährige Youssoufa Moukoko ist die große Nachwuchshoffnung bei Borussia Dortmund. Copyright: imago images / Team 2

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, schaut mit großer Vorfreude auf die kommenden Einsätze des Toptalents Youssoufa Moukoko.

Der Teenager feiert nach der Länderspielpause am 20. November seinen 16. Geburtstag und wird daraufhin in der Bundesliga spielberechtigt sein.

Bereits am Folgetag könnte das Wunderkind somit gegen Hertha BSC sein Bundesliga-Debüt bei den Profis feiern.
„Aber das ist natürlich Entscheidung des Trainers“, stellte Watzke gegenüber Sky klar.

Der BVB dürfe den jungen Stürmer mit „Tor-Gen“ laut dem 61-Jährigen aber nicht sofort verheizen: „Da muss man auch aufpassen.“
Dennoch traut der Vereinschef Moukoko eine Rolle als Backupstürmer zu: „Es ist ja ideal, Erling (Haaland, Anm. d. Red.) spielt ja in der Regel und wenn es dann vielleicht mal die Möglichkeit gibt, dass der mal eine Pause braucht, dann wird der Trainer es ja vielleicht mal mit Youssoufa versuchen.“

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Top News 3: Hoffenheim hat nächsten Corona-Fall zu beklagen!

Andrej Kramaric, Hoffenheim
TSG Hoffenheim Torjäger Andrej Kramaric. Copyright: Imago images

Bei der TSG Hoffenheim ist ein weiterer Corona-Fall bekannt geworden.

Wie der Bundesligist am Dienstag mitteilte, habe sich ein Covid-19-Test des dänische Nationalspielers Robert Skov bei seiner Auswahlmannschaft als positiv erwiesen.

Der Verteidiger, dessen Test in Hoffenheim am vergangenen Freitag noch negativ ausgefallen war, befände sich nun in häusliche Isolation. Laut Vereinsangaben sei der 24-Jährige symptomfrei und es gehe ihm gut.

Neben Skov wurde auch ein Betreuer der dänischen Nationalmannschaft positiv getestet. Mehrere Spieler seien daraufhin ebenfalls isoliert worden, wie der Verband mitteilte, ohne Namen zu nennen. Am Dienstag sollen nun weitere Spieler nachnominiert werden.

Im Voraus des Bundesliga-Spiels beim VfL Wolfsburg am Sonntag war bei Angreifer Jacob Bruun Larsen und einem weiteren Mitglied des Betreuerstabes die Corona-Infektion nachgewiesen worden. Beide befinden sich ebenfalls symptomfrei in Quarantäne.

Mitte Oktober wurden bereits die Hoffenheimer Andrej Kramaric und Kasim Adams nach ihren Länderspiel-Reisen positiv auf Covid-19 getestet. Beide kehrten nach erfolgter Isolation vergangene Woche ins Mannschaftstraining zurück.

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