Transfer-Ticker: Halb Europa will Musaba! Macht Dortmund den Deal klar?


Anthony Musaba gilt schon seit Monaten als heißester Transferkandidat der niederländischen NEC Nijmegen.

Zu den Interessenten sollte bisher, mit Borussia Dortmund, auch ein deutscher Klub gehören. Ex-Profi Hans Kraay Jr. gab nun im Format Voetbalpraat des TV-Senders Fox Sports bekannt, dass neben dem BVB neuerdings auch der FC Bayern München sowie RB Leipzig an Musaba interessiert sein sollen.

Zu den möglichen, prominenten Transferzielen zählen außerdem AS Monaco, Atletico Madrid, FC Valencia sowie Olympique Marseille, doch die Liste des Who’s who des europäischen Fußballs hört, so Kraay Jr., damit noch lange nicht auf.
Inzwischen sind mit AC Mailand, Juventus Turin und den beiden deutschen Vertretern aus Bayern und Sachsen, ziemlich viele Klubs an dem 19-Jährigen interessiert.

Nägel mit Köpfen macht derzeit keiner und eben diese Unentschlossenheit könnte den Klubs am Ende zum Verhängnis werden:
„Er (Musaba Anmerk. d. Red.) ist einer der wenigen Spieler, die mit dem rechten Bein und mit dem linken Bein dribbeln können. Normalerweise dribbelt man nur mit seinem besseren Fuß. Zudem ist er schnell. Er wird innerhalb von zehn Tagen weg sein“, behauptet Kraay Jr und schätzt die Ablösesumme auf gut zwei Millionen Euro.

Musaba selbst berichtete, dass er in Dortmund bereits im Dezember eine Stadiontour erhielt und ein konkretes Gespräch, wie die Schwarzgelben zukünftig mit ihm planen würden.
Dies habe ihm gefallen, obwohl die französische RMC wiederum über einen Wechsel zu AS Monaco schreibt. Klar ist nur, dass über die Zukunft des 19-Jährigen bisher gar nichts klar ist.

Musaba, NEC Nijmegen
Niederländer Anthony Musaba hat das Interesse zahlreicher Topklubs geweckt. Copyright: imago images / Pro Shots

Hertha BSC: Verpflichtung von Clinton Mata?

Hertha BSC steht offenbar dicht vor der Verpflichtung von Clinton Mata vom FC Brügge. Copyright: imago images / VI Images

Hertha BSC steht womöglich kurz vor der Verpflichtung eines neuen Rechtsverteidigers.

Wie belgische Medien berichten, sollen die Hauptstädter an Clinton Mata vom FC Brügge interessiert sein.

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dürfte sich Hertha-Coach Bruno Labbadia bald über die erste Verstärkung für die kommende Spielzeit freuen. Das berichtet zumindest der belgische Radiosender RTBF.

Mata ist auf der Rechtsverteidiger-Position des FC Brügge als Stammspieler fest gesetzt. Der Vertrag des 27-jährigen Angolaners läuft noch bis 2022, sodass die Berliner mit einer Ablöse rechnen müssen.

Unter Labbadia könnte Mata eine der größten Baustellen in der Verteidigung schließen, Lukas Klünter konnte das Vertrauen des Trainers bisher noch nicht gewinnen.

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Borussia Mönchengladbach: Thuram vor Abschied nach Italien?

Noch fünf Spieltage stehen bis Saisonende aus und Borussia Mönchengladbachs vierter Rang, der ihnen die Champions-League-Teilnahme ermöglicht, ist auch Marcus Thuram zu verdanken.

Nun könnten die Fohlen ihren Leistungsträger allerdings an Juventus Turin verlieren.

Vor einem Jahr hätte man den Namen Thuram in Italien wohl nur mit Marcus‘ Vater Lilian verbunden, der als Innenverteidiger Welt- und Europameister wurde sowie zehn Jahre in Italien – unteranderem auch für Juve – kickte.

Laut Le10Sport hoffen die Turiner, dass der Sohnemann, der seine ersten zehn Lebensjahre in Italien verbrachte, nun in die Fußstapfen des Vaters treten möchte.

Thuram kam in allen 29 Pflichtspielen der Saison zum Einsatz und trug zehn Tore sowie acht Assists bei. Der 1,92 Meter große Flügelspieler hat mit seiner Entscheidung, letzten Sommer in die Bundesliga zu wechseln und Olympique Marseille abblitzen zu lassen, offenbar den richtigen Weg eingeschlagen.
Derweil wird die italienische Interessentenliste immer länger, neben Juve, behauptet zumindest die La Nazione, sollen auch die AS Rom, Inter Mailand und der AC Florenz ein Auge auf Thuram geworfen haben.

Die neun Millionen Euro, die Gladbach vor gar nicht allzu langer Zeit für Thuram zahlte, sind somit leicht wieder reinholbar. Die Motivation der Fohlen, ihren Leistungsträger nach nur einem Jahr wieder abzugeben, hält sich allerdings in Grenzen, denn sein Vertrag läuft noch bis 2023.
Dennoch werden neben der familiären Verbindung zu Turin auch Thurams Berater eine wichtige Rolle bei einem vorzeitigen Abschied spielen.

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