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Süle, Bayern

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Wer wird Nachfolger von Niklas Süle?

Es ist eine kuriose Situation beim FC Bayern: die Mitspieler sind Fans von ihm und auch Cheftrainer Julian Nagelsmann bedauert den Abgang von Niklas Süle in Richtung Borussia Dortmund zur kommenden Saison. Es scheinen letztlich die Verantwortlichen der oberen Chefetage zu sein, die von Süle nicht restlos überzeugt waren. Laut Karl-Heinz Rummenigge fehlte dem Verteidiger die Wertschätzung in Euro, laut Süle war es aber die Unterstützung, beispielsweise nachdem der deutsche Nationalspieler einen Kreuzbandriss erlitten hatte.

So stellt sich die Frage für die Verantwortlichen des FC Bayern: wer soll Süle ersetzen? Mit Pavard, Hernández und Upamecano stehen drei etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung, allerdings werden Hernández und Pavard gern auf den Außenseiten eingesetzt. Mit den Leistungen von Tanguy Nianzou ist Nagelsmann noch nicht zufrieden, sodass noch Chris Richards verbleibt, sollte dieser nach seiner Rückkehr aus Sinsheim zur kommenden Saison eine Chance erhalten.

Deutsche Nationalspieler gefragt

Ansonsten gibt es aber gleich eine Reihe von Innenverteidigern, welche hinsichtlich der mangelhaften Situation zur kommenden Saison eine Rolle spielen könnten. Brisanz erhält die Suche durch die Tatsache, dass Dayot Upamecano nach seinem Wechsel von RB Leipzig noch nach Leistung und Form sucht.

Vor allem deutsche Nationalspieler sind in den Gazetten in aller Munde: Matthias Ginter, Antonio Rüdiger, Thilo Kehrer, Nico Schlotterbeck oder Amos Pieper werden beispielsweise gehandelt. Doch auch Namen wie Andreas Christensen oder Matthijs de Ligt schwirren rund um den FC Bayern.

Die besten Chancen?

Welcher Kandidat hat die besten Chancen? Die sparsamen Bayern könnten Stand jetzt dennoch versuchen, ohne Süle-Ersatz in die neue Saison zu gehen, um die Angelegenheit intern zu lösen. Ansonsten wären ablösefreie Lösungen (Christensen, Ginter, Rüdiger) bevorzugt. Deals mit den (baldigen Ex-)Akteuren des FC Chelsea könnten aber an Gehaltsforderungen scheitern, sodass es zu zähen Verhandlungen kommen könnte.


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