Nationalmannschaft: Bierhoff bringt Bayern-Coach Flick als Löw-Nachfolger ins Spiel


Top News 1: Nationalmannschaft: Bierhoff fordert Resultate von Löw – und bringt Bayern-Coach Hansi Flick ins Spiel

Die deutsche Nationalmannschaft trifft am Dienstag in der UEFA Nations League auf Spanien. Gegner dieses Kalibers werden dem Team von Bundestrainer Joachim Löw (60) auch 2021 bei der EURO alles abverlangen. DFB-Manager Oliver Bierhoff hat den Druck auf Löw erhöht – und mit Hansi Flick vom FC Bayern einen heißen Kandidaten als Nachfolger genannt.

Der DFB-Direktor hat ein brisantes Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F. A. Z.) gegeben. Darin machte der Weltmeister von 2014 klar, dass er „den Weg mit Löw bis zur EM mitgehen“ werde. Seine Feststellung: „Am Ende des Tages müssen wir uns alle an Ergebnissen messen lassen.“ Das galt offensichtlich nach der katastrophalen WM 2018 nicht. In Russland leistete sich Deutschland ein historisches Vorrunden-„Aus“. Löw blieb aber wie selbstverständlich im Amt.

Man mochte es sich in diesen hektischen Tagen rund um „Die Mannschaft“ kaum vorstellen. Aber die Reaktion in Argentinien, Brasilien, England oder Spanien wäre sicher eine andere gewesen…

Dem TV-Sender SPORT1 nannte Bierhoff indirekt einen möglichen Nachfolge-Kandidaten. Es ist Bayern-Trainer Hansi Flick (55).  Der Heidelberger war von 2006 bis 2014 Co-Trainer bei Löw. Er wurde im Gespann mit Löw und Torwart-Trainer Andreas Köpke 2014 Weltmeister und 2008 Vize-Europameister. Bierhoff bei SPORT1: „Ob ich ihm das zutraue? Absolut. Ob es aktuell ein Thema ist? Nein!“ Für Bierhoff ist aber auch klar: „Hansi kennt den DFB in- und auswendig. Er hat seine Qualität und hat immer gesagt, wie er den Verband schätzt.“ Flick hatte den FC Bayern im November 2019 und zum „Triple“-Erfolg 2020 geführt.

Bayern Löw Flick
Wird Hansi Flick (m.) in der Tat Nachfolger von Joachim Löw? Foto: Imago Images / Action Pictures

Top News 2: Aufatmen in Hamburg – Fußballidol Uwe Seeler geht es besser

Unterschiedliche Wege: Karl-Heinz Schnellinger (Milan, li.) wechselte nach Italien, Uwe Seeler (HSV) nicht…
Karl-Heinz Schnellinger (Milan, li.) wechselte nach Italien, Uwe Seeler (HSV) nicht. Foto: Imago Images / Sven Simon

„Uns‘ Uwe“ im Krankenhaus. Fußball-Hamburg stockte am Montag der Atem. Uwe Seeler (84). Der Vize-Weltmeister von 1966 wurde mit Atembeschwerden in ein Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen eingeliefert. Nun gibt die Familie Entwarnung.

Das HSV-Idol soll noch bis Dienstag zur Kontrolle im Krankenhaus bleiben. „Es geht ihm besser und die Ärzte haben nichts gefunden“, erklärte Seelers Tochter Kerstin McGovern am Montag. Der Bundesliga-Torschützenkönig von 1964 war am Montag nach Schwächeanfall eingeliefert worden.

Seeler hatte über Atembeschwerden geklagt. Seine Familie ließ ihn darauf ins Krankenhaus bringen. Der legendäre HSV-Kapitän, dessen Fuß vor dem Volksparkstadion als Bronzeskulptur zu sehen ist, hatte zuletzt häufiger gesundheitliche Probleme.

Kranken-Akte Uwe Seeler. Im Mai war Seeler in seinem Haus in Norderstedt gestürzt. Er musste sich einer Hüft-Operation unterziehen. 2017 wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt.

Seinen 84. Geburtstag am 5. November konnte er – Corona-bedingt – nur im kleinen Kreis feiern. „Schlechte Ware hält sich gut“, sagte Seeler der Hamburger Morgenpost. „In meinem Alter muss ich ja auch nicht mehr so viel machen.“ Das sagte der 3-fache „Fußballer des Jahres“ im Geburtstags-Interview.

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Top-News 3: FC Liverpool: Millionen von der FIFA nach Gomez-Verletzung

Jürgen Klopp Liverpool Hauswand
Ein Muss für jeden Liverpool-Besucher: Das Wandgemälde mit Jürgen Klopp an der Ecke Jordan Street / Jamaica Street. Foto: Imago Images / Ulmer Pressebildagentur

Der FC Liverpool muss länger auf Joe Gomez (23) verzichten. Im Training der englischen Fußball-Nationalmannschaft verletzte sich der Innenverteidiger schwer. Probleme mit der Patella-Sehne zwingen Gomez bis Juni 2021 zum Zuschauen.

Mit Virgil van Dijk (29), der sich einen Kreuzbandriss zuzog, fehlt Liverpool damit ein 2. Hochkaräter. Anders als bei van Dijk, der sich im Merseyside-Derby beim FC Everton (2:2) verletzte, kann der LFC auf Entschädigung hoffen.

Bei Gomez greift das so genannte Club Protection Programme der FIFA. Das heißt, die Vereine werden im Verletzungsfalle eines Spielers bei der Nationalmannschaft finanziell entschädigt. Wenn die Ausfallzeit mindestens 28 Tage beträgt. Das ist bei Gomez definitiv der Fall. Wann der LFC-Verteidiger wieder spielen kann, ist völlig offen.

Englischen Medienberichten zufolge erhält Liverpool eine Entschädigungssumme von rund 2 Mio. Euro. Gomez‘ Wochensalär beim FC Liverpool liegt bei kolportierten 90.000 Euro. Der Verteidiger wurde inzwischen am Knie operiert.

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