Nations League: Niederlande empfängt Italien zum Traditionsduell


In der Nations League empfängt die Niederlande heute Abend Italien zum Spitzenspiel!

Die beiden Favoriten kämpfen, ebenso wie Bosnien-Herzegowina und Polen, um den ersten Platz in der Gruppe A.

Der heutige Gastgeber erwischte einen Start nach Maß und besiegte Polen im ersten Spiel mit 1:0, während sich Italien und Bosnien mit einem 1:1-Unentschieden zufrieden geben mussten. Ein Ergebnis, mit dem die Squadra Azzura sicher nicht zufrieden waren, das aber noch lange keine Prognose auf die heutige Partie zulässt.

Die Italiener legten unter Roberto Mancini eine blitzsaubere Serie hin und sind seit 15 Spielen ungeschlagen. Zwischendurch lieferten sie sogar eine Siegesserie von elf gewonnenen Begegnungen in Folge ab, so dass Italien – trotz des schleppenden Nations-League-Starts gegen Bosnien – auch bei der heutigen Begegnung nicht zu unterschätzen ist.

In Holland ging es vor dem Auftakt der League vorrangig darum, wer, nach dem überraschenden Abgang von Ronald Koeman zum FC Barcelona, neuer Nationaltrainer werden würde. Aktuell genießt Dwight Lodeweges als Interimstrainer das Vertrauen und folgt als ehemaliger Co-Trainer von Koeman dessen Weg – erfolgreich – weiter.

Zuletzt trafen die beiden Mannschaften 2018 im Rahmen eines Testspiels aufeinander. Damals trennten sie sich in Turin 1:1-Unentschieden und so ähnlich dürfte auch heute die Prognose lauten: Holländer und Italiener befinden sich auf Augenhöhe, da die Qualität beider Teams enorm ist.

Anpfiff ist um 20.45 Uhr in der Johan Cruijff Arena in Amsterdam.

Italien, Holland. lens, Romagnoli
Italien und die Niederlande trafen zuletzt in einem Testspiel 2018 aufeinander! Copyright: imago images / MIS

Top News 2: BVB „entrümpelt“ Kader

BVB, Passlack, Pherai
Aussortiert? Immanuel Pherai (m.) und Felix Passlack (r.) wurde nahe gelegt sich einen neuen Verein zu suchen. Copyright: imago images / Team 2

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison rückt näher und somit auch die finale Entrümpelung des Kaders von Borussia Dortmund.

Laut eines Berichts der Ruhr Nachrichten, wollen die BVB-Verantwortlichen Platz schaffen und haben daher Marius Wolf, Felix Passlack und Immanuel Pherai nahegelegt, sich auf die Suche nach einem neuen Verein zu begeben.

Bei ersterem ist die Entscheidung nicht überraschen, da sich der 25-Jährige Wolf in Dortmund nie richtig durchzusetzen wusste und die vergangene Spielzeit bereits auf Leihbasis bei Hertha BSC verbrachte.

Aktuell trainiert Wolf wieder in Schwarz-Gelb, da sich die Hauptstädter nicht zu einer Verpflichtung überreden ließen. Dauerhaft wollen die Dortmunder den Bankdrücker aber loswerden, um sein üppiges Gehalt einzusparen.

Nach drei Leihen soll auch Felix Passlack nun ein für alle Mal seine Koffer packen, damit die Borussia vor seinem Vertragsende 2021 zumindest noch eine kleine Ablösesumme einstreichen kann.

Anders gestaltet sich die Lage bei Immanuel Pherai, über dessen „große Fortschritte“ die Bild-Zeitung erst kürzlich berichtete. Zwar stünde der junge Niederländer bei Cheftrainer Lucien Favre hoch im Kurs, hätte aber noch zu große Konkurrenz im Kader.
Somit dürfte sich am ehesten eine Leihe anbieten!

Neun Profis haben die Westfalen bisher insgesamt abgegeben, so dass der aktuelle Kader mit 26 Feldspielern laut Michael Zorc zwar “bestimmt nicht zu groß” sei, aber dennoch weitere Abschiede geplant seien.

Bei Ruhrpott-Rivale MSV Duisburg startet der Vizemeister mit einem Pokal-Auswärtsspiel in die neue Saison. In der Bundesliga wartet eine Woche später Namensvetter Mönchengladbach.

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Top News 3: Piatek droht Quarantäne-Pause

Hertha BSC
Copyright: imago images / Bernd König

Bundesligist Hertha BSC muss aufgrund einer drohenden Quarantäne beim DFB-Pokalauftakt womöglich ohne Krzysztof Piatek planen.

Der polnische Nationalspieler sei „entgegen der Absprache“ zum Nations-League-Spiel der Polen im Corona-Risikogebiet Bosnien-Herzegowina gereist, teilte Hertha-Manager Michael Preetz am Sonntag dem Kicker mit. Nach seiner Rückkehr müsste sich der Torjäger nun wohl für mindestens fünf Tage in Quarantäne begeben, womit er die Berliner beim Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig nicht unterstützen könnte.

Aufgrund des Ärgers kritisierte Preetz das Timing des Neustarts der Länderspiele nach der monatelangen Zwangspause: „Diese Länderspielperiode ist angesichts ihrer wahnwitzigen Umstände kompletter Nonsens.“
Dem Bericht zufolge wollen sich die Hauptstädter beim Gesundheitsamt nun darum bemühen, durch Vorlage eines negativen Corona-Tests Piatek doch noch einsetzen zu können.

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