„Was danach kommt, kommt danach“ – Pizarro denkt nicht an Karriereende


Claudio Pizarro, die Stürmerlegende von Werder Bremen, verschwendet während der Corona-Pandemie noch keinen Gedanken an sein bevorstehendes Karriereende.

Im Rahmen einer Online-Fragerunde des Bundesligisten, sagte der 41-Jährige: „Ich konzentriere mich total auf meinen Job und unser Ziel, in der Liga zu bleiben. Was danach kommt, kommt danach“.

Der älteste Torschütze der Bundesliga-Geschichte wisse zur Zeit auch nicht, „ob mein Abschiedsspiel ausfallen wird. Das ist in stand-by. Es ist sehr schwierig im Moment, Sachen zu planen.“

Der 41-Jährige hat vor seine erfolgreiche Karriere nach der momentan unterbrochenen Saison zu beenden. Es wird vermutet, dass er danach als Markenbotschafter zu seinem früheren Club FC Bayern München zurückkehren wird.

„Ich habe schon einmal von den Leuten des FC Bayern gehört, dass sie gerne wollen, dass ich dort etwas mache. Ich habe auch gesagt, dass das für mich sehr interessant ist“, sagte Pizarro zu den Gerüchten. „Momentan ist meine Konzentration aber voll hier bei Werder. Wenn die Saison vorbei ist, werde ich mir das überlegen und eine Entscheidung treffen.“

Es ist eher unwahrscheinlich, dass Pizarro in gleicher Funktion für die Bremer weiterarbeiten würde. „Wenn ich ein Angebot von Werder bekomme, werde ich mir das überlegen. Aber bisher habe ich noch kein Angebot oder eine Info von Werder bekommen.“

Pizarro, Werder Bremen
Hüpft noch wie ein junges Reh und denkt nicht ans Karriereende: Werders Altmeister Claudio Pizarro! Copyright: imago images / Nordphoto

Top News 2: BVB-Chancen gestiegen!

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Im Frühjahr 2020 war Thomas Meunier, hier im Duell mit Erling Braut Haaland (l.), noch Gegner des BVB... Copyright: imago images / Kirchner-Media

Laut der spanischen Zeitung AS, sind die Chancen des Bundesligisten Borussia Dortmund auf einen Transfer des belgischen Nationalspielers Thomas Meunier von Paris Saint-Germain gestiegen.

Der im Sommer auslaufende Vertrag des 28 Jahre alten Außenverteidigers wird in Paris voraussichtlich nicht verlängert, so dass Meunier das Team des deutschen Trainers Thomas Tuchel zukünftig ablösefrei verstärken könnte.

Neben Axel Witsel und Thorgan Hazard wäre Meunier der dritte Belgier im BVB-Kader.
Er könnte Achraf Hakimi ersetzen, der nach dem Ende seiner zweijährigen Leihe vor der Rückkehr zu Real Madrid steht.

„Im Juni werde ich eine Entscheidung treffen müssen und ich hoffe, dass das dann ein großer Schritt in meiner Karriere sein wird“, sagte der marokkanische Nationalspieler dem spanischen Radiosender Cadena Ser.
Bislang habe er weder mit seinem aktuellen Club noch mit dem spanischen Rekordmeister über die Zukunft gesprochen, da Meunier einen Verbleib in Paris favorisierte. Diese Pläne scheinen nun aber hinfällig.

Neben Dortmund seien auch auch die englischen Clubs Tottenham Hotspur und Manchester United sowie Inter Mailand an einem Transfer interessiert.

Den anhaltenden Wechsel-Rummel kommentierte der Belgier zu letzt eher genervt: „Ich verstehe nicht alles von dem, was über mich in den sozialen Netzwerken in Bezug auf Dortmund kursiert: Ich habe so viele Artikel gesehen, die mich mit Tottenham oder Inter in Verbindung bringen. Ich verstehe diesen Wahnsinn nicht“, sagte der Rechtsverteidiger gegenüber Sportbuzzer.

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Top News 3: FIFA: Viele Länderspiele erst 2021

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Der Ball ruht! Ein Teil der Fans wünscht sich Geisterspiele zur Ablenkung vom Alltag. Ob das trotz zehn bestätigter Infektionen in der BuLi möglich ist, ist offen. Copyright: imago images / Future Image

Große Teile, der für dieses Jahr geplanten Länderspiele, können wahrscheinlich erst 2021 ausgetragen werden.

Dies teilte Victor Montagliani, Vizepräsident des Weltverbandes FIFA, mit.
Grund seien die anhaltenden Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie.

Betroffen von den Verschiebungen wären unteranderem auch die ab 3. September 2020 geplanten Spiele der Nations League. Selbst die Weltmeisterschafts-Qualifikationsphase müsse nach seiner Einschätzung möglicherweise verkürzt werden. Der Zeitrahmen für das im November 2022 beginnende Turnier wäre ansonsten zu eng.

Der Kanadier Montagliani, der ebenfalls Präsident des Nord- und Mittelamerikanischen sowie die Karibischen Verbandes ist, leitet eine FIFA-Arbeitsgruppe, die Pläne formuliert, um die Herausforderungen des Sars-CoV-2-Virus zu meistern.

Alle für März und Juni geplanten Länderspiele hatte die FIFA bereits abgesagt. Gegenüber der Nachrichtenagentur AP äußerte Montagliani nun Bedenken, dass auch die vorgesehenen Fenster für Spiele der Nationalmannschaften im Herbst gestrichen werden müssten. „Ich persönlich denke, dass dies eine Herausforderung sein könnte, sowohl wegen der Gesundheitsprobleme auf der ganzen Welt, als auch wegen internationaler Reisen.“

Priorität hätte in dieser Zeit einzig der nationale Fußball. Zwar stünden die Ländervergleiche noch im Kalender, „aber ich möchte sagen, dass ich da nicht sicher bin, wie sich die Dinge derzeit entwickeln.“ Zudem sei die Rückkehr der Zuschauer in die Stadien von einem Impfstoff gegen das Corona-Virus abhängig – möglicherweise erst 2021.
Der FIFA-Funktionär befürchtet sogar, dass eine vollständige Wiederaufnahme des Fußballs im Jahr 2020 unmöglich werden könnte.

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