Premier League: Mourinho siegt zum Einstand bei Tottenham – und streicht gleich einen Star!


Tottenham Mourinho
José Mourinho und Torhüter Paulo Gazzaniga feiern den Derbysieg mit Tottenham Hotspur bei West Ham United in der Premier League. Foto: Imago Images / Daniel Bearham

Er ist wieder da – Und wie! Das Comeback von José Mourinho (56) hat die englische Premier League in dieser Woche mächtig durchgerüttelt.

Seit Donnerstag Trainer bei Tottenham Hotspur, hat sich ,,The Special One” mit einem echten Hammer zurückgemeldet. Erst seine wortgewaltige Pressekonferenz zum Einstand, dann der 3:2 (2:0)-Derbysieg bei West Ham United.

Harry Kane, Ex-Bundesligaprofi Heung-min Son und Lucas Moura bescheren dem Portugiesen im Londoner Olympiastadion den perfekten Start.

Aber: Das Spiel zeigt auch den ,,alten” Mourinho. Mit dem Dänen Christian Eriksen lässt er den Superstar der ,,Spurs” zunächst auf der Bank.

Mourinhos neue Fan-Nähe: Der Coach von Tottenham Hotspur bedankt sich nach dem 3:2 im London-Derby bei West Ham bei den Anhängern der ,,Spurs". Foto: Imago Images / Patrick Fletcher

Mourinhos erste Amtshandlung: Regisseur Eriksen nur auf der Bank

Das riecht nach Ärger: José Mourinho (m.) wechselte Christian Eriksen (2. v. r.) beim 3:2-Sieg bei West Ham United erst 11 Minuten vor Schluss ein. Foto: Imago Images / Steven Paston
Stattdessen spielt der Brasilianer Lucas Moura von Anfang an, der im Team nicht gerade als Freund des am Mittwoch entlassenen Mourinho-Vorgängers Mauricio Pochettino (47 / ,,The Poch”) gilt.

Erst nach 79 Minuten bringt Mourinho dann Eriksen für Dele Alli ins Spiel. Er macht damit klar: Auch in Totetnham mache ich keinen Halt vor großen Namen!

,,Die Zukunft von Eriksen ist ungewiss”, sieht BBC Sport nach dem Spiel neuen Ärger für den Dänen und Tottenham heraufziehen.

Fußball-England erlebt nach der Partie aber auch den ,,neuen” Mourinho. Fast demütig kommentiert er seine ersten 90 Minuten für Tottenham Hotspur.

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José Mourinho Tottenham

,,Es war eine schwierige Woche für uns"

,,Yes, we Kane!" Harry Kane von Tottenham Hotspur bleibt ein Tor-Spezialist für die Londoner Derbys. Foto: Imago Images / Vince Mignott

,,Es geht nicht um mich”, erklärt José Mourinho anschließend in der TV-Sendung Match of the Day (MOTD), ,,es geht um die Spieler und um den Verein.”

,,Es war eine sehr schwierige Woche für uns”, sagt Mittelfeldspieler Dele Alli bei MOTD, ,,es gibt keinen Zweifel daran, wie viel José Mourinho uns Spielern im Allgemeinen und mir im Besonderen bedeutet hat.

2 Stars bei Tottenham scheint die Ankunft des ,,Special One” neu beflügelt zu haben. Harry Kane erzielt sein 8. Tor in den letzten neun Premier-League-Spielen gegen West Ham. Insgesamt liegt seine Bilanz bei 29 Toren in 46 London-Derbys. Nur Thierry Henry (FC Arsenal / 43 Tore), Teddy Sheringham (Tottenham  und West Ham / 32) und Frank Lampard (Chelsea und West Ham / 32) treffen in Hauptstadt-Duellen häufiger.

Kane schraubt sein Tor-Konto auf 175 Tore in 269 Einsätzen für  Tottenham hoch. Nur Weltmeister Jimmy Greaves (266) und Bobby Smith (208) netzen häufiger ein als der Kapitän der englischen Nationalmannschaft. Heun-min Son Son Heung-min ist mit seinem 19. Treffer Wettbewerb übergreifend zum besten Tottenham-Torjäger (19) im Kalenderjahr geworden – und liegt damit um einen Treffer vor Harry Kane.

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