Auf Real „kommt was zu“ – Toni Kroos über CL-Duell gegen Gladbach


Auch wenn sich Toni Kroos grundsätzlich auf Gastspiele in Deutschland freut, ruft der Antreiber von Real Madrid vor dem Champions-League-Duell gegen Borussia Mönchengladbach auch zu Vorsicht auf.

Nach Niederlagen gegen Aufsteiger Cadiz in der Liga sowie einem bitteren 2:3 gegen Schachtar in der Königsklasse hat Real rechtzeitig vor dem zweiten Gruppenspiel der Champions League in Gladbach die Erfolgsspur wiedergefunden. Der 3:1-Erfolg gegen Barcelona im Clasico beruhigte die aufgeregten Gemüter in der spanischen Hauptstadt.

Doch die Pleite gegen Donezk hat den Druck auf die Königlichen erhöht.
Das ist auch Kroos bewusst: “Wir wissen um die Bedeutung des Spiels. Wir haben schon Druck, morgen zu gewinnen“, sagte er im Rahmen der Pressekonferenz im Borussia-Park. Vor der Beantwortung der Frage, ob Zinedine Zidane die Mannschaft durch den Clasico-Erfolg wieder hinter sich gebracht habe, schmunzelte Kroos nur und stellte klar: “Niemand von uns hat je an ihm gezweifelt.“

Die Niederlagen gegen Cadiz und Donezk seien keinem Motivationsproblem geschuldet, in Zukunft wolle man den Fokus dennoch stärker auf die jeweils kommende Aufgabe legen. “Wir haben letztes Jahr gesehen, dass du eigentlich mit Siegen gegen die vermeintlich Kleinen die Meisterschaft holst”, erinnerte Kroos mit Blick auf die Spielzeit 2019/20.

Vor der Partie gegen Gladbach warnte Kroos seine Kollegen aber nach eigener Aussage bereits ausdrücklich: “Ich glaube, dass sie sich sehr gut entwickelt haben. Marco Rose hat auch als Trainer gut eingeschlagen”, urteilte der Mittfeldspieler, ergänzte aber: “Angst gibt es im Fußball für mich nicht. Ich vertraue auf unsere Stärke.” Auf Real komme am Dienstag aber fraglos “ein bisschen was zu”.

Kroos, Real
Toni Kroos trifft mit Real Madrid in der Champions League auf Borussia Mönchengladbach. Copyright: imago images / AFLO

Top News 2: Wird der einstige Rekordtransfer zum Transfer-Fehler?

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Krzysztof Piatek, Hertha
Ob Krzysztof Piatek irgendwann bei Hertha BSC wieder jubeln kann? Copyright: Imago images

Er könnte der größte Verlierer bei Herthas katastrophalem Saisonstart sein:

Berlins teuerster Stürmer aller Zeiten Krzysztof Piatek ist unter Coach Bruno Labbadia zum Bankdrücker geworden.

Nach einem Einsatz beim Saisonauftakt gegen Werder Bremen nahmen die Einsatzzeiten des Polen rapide ab. Gegen RB Leipzig stand der 25-Jährige, der im Winter für 24 Millionen Euro vom AC Mailand in die Bundesliga wechselte, nur noch sechs Minuten auf dem Platz.

„Es war nur eine kleine Krise, die jetzt immer größer wird“, sagte Ex-Berliner Artur Wichniarek besorgt über seinen Landsmann.

Den ersten Rückschlag kassierte Piatek noch vor Liga-Start, als er nach einem Länderspiel muss in Quarantäne musste und die Chance verpasste, im DFB-Pokal gegen bei Zweitligist Braunschweig ein paar Tore beizutragen.

In Bremen wurde für den torlosen Knipser dann Jhon Córdoba eingewechselt, der erst vier Tage früher in der Hauptstadt ankam und sofort traf. Mit drei Saison-Toren hat der Kolumbianer nun bereits die Nase vorn.

„Meiner Meinung nach ist Piatek für das Labbadia-System nicht der Passende. Bruno braucht einen Stürmer, der mit dem Rücken zum Tor den Ball behaupten und dann ablegen kann. Deshalb haben sie Córdoba geholt“, urteilt Wichniarek, hat aber dennoch Hoffnung für Piatek: „Er kann lernen, was taktisch von ihm verlangt wird, auch das Spiel mit dem Rücken zum Tor, wie es Lewandowski macht. Auch, wenn in der Bundesliga dafür nicht viel Zeit bleibt.“

Der 43-Jährige rät dem Stürmer „Kopf hoch und Gas geben! Er muss kämpfen.“

Und das wird auch notwendig sein, damit aus Rekordtransfer kein Fehltransfer wird.

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Top News 3: Trotz Doppelpack: Ibrahimovic-Klub lässt Punkte liegen

Zlatan Ibrahimovic, AC Mailand
Alter Schwede! Zlatan Ibrahimovic schoss sein 500. Pflichtspieltor. Copyright: imago images / Spada / LaPresse

Trotz des bereits dritten Doppelpacks von Superstar Zlatan Ibrahimovic in der laufenden Spielzeit, musste der italienische AC Mailand seine ersten Punktverluste hinnehmen.

Am fünften Spieltag der Serie A reichten den Rossoneri beim 3:3 gegen die AS Rom die Saisontreffer fünf und sechs des Schweden sowie drei Führungen nicht zum fünften Sieg. Durch das Unentschieden haben die Mailänder an der Tabellenspitze nun nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger SSC Neapel.

Ibrahimovic hielt durch sein erneutes Doppelpack in der 2. und 79. Minute per Strafstoß, den bärenstarken Zwei-Tore-Schnitt.
Bereits zum Saisonauftakt und bei seinem Comeback nach einer Corona-Infektion trug der 39-Jährige mit jeweils zwei Toren zur Siegesserie der Lombarden bei.

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