Mega-Coup bei Real? Mbappe und Haaland im Visier


Real Madrid plant, laut verschiedener Medienberichte, in diesem und im kommenden Jahr zwei große Transfers.

Der spanische Rekordmeister soll Bundesligist Borussia Dortmund für 75 Millionen Euro noch in diesem Jahr den norwegischen Ausnahmestürmer Erling Haaland abkaufen. 2021 soll dann der französische Weltmeister Kylian Mbappe von Paris St. Germain folgen. Das titelte zumindest die spanische Tageszeitung Marca.

Die Zeitung glaubt an schwierige, “aber nicht unmögliche“ Transfers. Der 19-Jährige Haaland kam erst im Januar für 20 Millionen Euro von RB Salzburg zum BVB und erzielte in nur acht Bundesligaspielen bereits neun Treffer. Ein echter Transfer-Volltreffer!

Sein Vertrag bei den Schwarz-Gelben läuft noch bis 2024, allerdings gäbe es eine Ausstiegsklausel für bestimmte Klubs von 75 Millionen Euro. Zu denen sollen auch auch die Königlichen aus Madrid zählen.

Mbappe war 2017 zunächst auf Leihbasis und ab 2018 dann fest für 145 Millionen Euro von der AS Monaco zu Paris St.-Germain gewechselt. Er ist noch bis 2022 an PSG gebunden und hat einen Marktwert von 180 Millionen Euro – exakt der Betrag, den Paris insgesamt für ihn zahlte.

Jérôme Rothen, einstiger Mittelfeldstar bei PSG, verriet in einem Interview mit Radio Montecarlo, dass Mbappé schon längst vor einem Sommer-Transfer zu Real Madrid stand: “Ich weiß aus Klubquellen, dass ein Transfer von Kylian Mbappé zu Real Madrid fast abgeschlossen war. Mit der derzeitigen Situation bin ich mir jedoch sicher, dass sein Wechsel nach Madrid verschoben wird”, sagte der mittlerweile 42-Jährige.

Die Corona-Krise hält somit auch weiterhin den Transfermarkt in Atem.

Kylian Mbappé Erling Braut Haaland
Bald Teamkollegen? Kylian Mbappé im Gespräch mit Erling Braut Haaland - an beiden hat Real Madrid Interesse. Foto: Imago Images / RHR Photo

Top News 2: FIFA: Zusätzliche Transferperiode?

FIFA, Logo, Schweiz
Der Fußball-Weltverband FIFA möchte die Transferperiode 2020 verschieben. Copyright: imago images / Geisser

Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie hat die FIFA eine höhere Flexibilität für den Transfermarkt angekündigt.  Die Idee: Ein zusätzliches Transferfenster.

Bislang sind zwei Wechselperioden bekannt: Eine für maximal zwölf Wochen nach der Saison und eine zur Saison-Mitte im Winter, für maximal vier Wochen.

„Was wir jetzt sehen könnten in der Krise, wäre, dass Verbände ein zusätzliches, drittes Transferfenster öffnen“, erklärte der Fifa-Direktor Football Regulatory, James Kitching, in der ARD-„Sportschau“.

In der Bundesliga hat man aktuell die Registrierungsperioden für Transfers zwischen dem 1. Juli und 31. August, sowie die vier Wochen zwischen dem 2. Januar und 1. Februar 2021 im Auge.
Sollte die Corona-Krise das Saisonende weiter nach hinten verschieben, könnten auch die Transferperioden angepasst werden. Der Weltverband würde dies, laut Kitching „flexibel handhaben, wenn die 16 Wochen Gesamtzeit nicht überschritten werden“.

Außerdem möchte die FIFA alle auslaufenden Profi-Verträge an die tatsächlichen Abläufe der Ligen anpassen. Dadurch müssten alle Verträge solange verlängert werden, bis die Saison tatsächlich vorbei ist. Geplante Sommer-Transfers sollen, laut des Verbandes, auch erst danach stattfinden.

Kitching betonte allerdings, dass diese Vorgaben nicht bindend sein würden: „Wir müssen anerkennen, dass das nationale Arbeitsrecht und die Autonomie von Klubs und Spielern immer Vorrang haben“.

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Top News 3: Italien will Covid-Tests für Fußballer

Giorgio Chiellini, Italia
Italiens Verbandschef Gabriele Gravina - hier 2018 mit Giorgio Chiellini - will Covid-Tests für alle italienischen Profispieler! Copyright: imago images / Insidefoto

Der italienische Fußballverband FIGC will ab Ende April COVID-19-Tests bei allen Profifußballern durchführen. Dadurch soll eine Wiederaufnahme des Trainings ermöglicht werden.
Der Verband geht davon aus, dass das Mannschaftstraining zum Ende des in Italien herrschenden Lockdowns wiederbeginnen kann. Dieser ist vorerst bis zum 3. Mai verhängt.

“Unser Ziel ist, die Meisterschaft 2019/20 zu Ende zu führen”, teilte Verbandschef Gabriele Gravina im Interview mit dem TV-Sender Sky Italia am Ostermontag mit. Gravinia konnte nicht ausschließen, dass die Meisterschaftsspiele in den Sommermonaten ausgetragen werden müssen.

Italien ist eins der am schlimmsten vom Corona-Virus betroffenen Länder und beklagt fast 20.000 Todesopfer.

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