Robert Lewandowski beim FC Bayern: Erstmals BVB-Jäger!


Diese Konstellation kennt Robert Lewandowski (30) seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Bayern München 2014 noch nicht. Der polnische Weltklasse-Stürmer ist mit den Münchnern in der Verfolger-Rolle. Warum dies ein Vorteil ist, erklärt „Lewy“ am Freitag in einem Interview mit der Zeitung Fußball BILD.

Die Vormachtstellung des FC Bayern München wird spätestens mit der Ankunft von Robert Lewandowski von Borussia Dortmund zum 1. Juli 2014 zementiert.

Die Fabel-Quote des polnischen Stürmers, der trotz eines geschätzten Marktwerts von 50 Millionen Euro ablösefrei zum Liga-Rivalen des BVB wechselt, liegt seitdem bei 168 Toren in 214 Pflichtspielen. Geht man nur nach Lewandowskis Werten in der Bundesliga, so liegt der 30-Jährige bei 113 Treffern in 138 Spielen.

Für die Borussia hat der Kapitän der polnischen Fußball-Nationalmannschaft in 131 Partien im „Oberhaus“ 74-mal getroffen. 2013/2014 holt sich Lewandowski in seiner letzten BVB-Saison die Torjägerkrone.

Lewandowski kann auch Spitzenspiel: Im Duell beim BVB am 10. November 2018 trifft er zwei Mal - dennoch verliert er mit dem FC Bayern München am Ende 2:3. (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)

Lewandowski gibt zu: „Es macht derzeit Spaß, dem BVB zuzusehen“

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Gehen die Bayern im Frühjahr auf große BVB-Jagd? (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

In Lewandowskis erster Bayern-Saison wird nicht Dortmund, sondern der VfL Wolfsburg Vizemeister hinter dem Branchenriesen.

Nun ist die Situation für die Bayern nach 13 Spieltagen eine andere: Der BVB führt das Tableau mit 7 Zählern vor Borussia Mönchengladbach und gar 9 Zählern vor den Münchner Serienmeistern an.

Eine Konstellation, über die Lewandowski nun in der Zeitung Fußball BILD (Freitagsausgabe) spricht – nicht ohne Bewunderung für seinen Ex-Klub.

„Ich gebe offen zu, dass es Spaß macht, dem BVB aktuell zuzuschauen“, so Robert Lewandowski gegenüber Fußball BILD, „es ist eine sehr junge Mannschaft, sie spielen einen sehr attraktiven, offensiven Fußball. Die jungen Spieler überlegen nicht viel, sie spielen einfach drauflos. Sie sind locker und selbstbewusst.“ Exponent dafür dürfte der erst 18 Jahre alte Flügelflitzer Jadon Sancho sein, dem u. a. auch Manager-Legende Reiner Calmund (70) hohes Überraschungspotenzial im Dortmunder Kader zuschreibt.

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In der Bundesliga durch und top in der Champions League: Alles Kopfsache

Die Champions League liegt Robert Lewandowski... aber nur gegen Gegner wie AEK Athen...(Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Lewandowski über die neue Rolle als BVB-Jäger: „Wenn du weißt, dass du sowohl in der Bundesliga als auch im Pokal und in der Champions League richtig kämpfen musst, dann ist das etwas anderes, als wenn du 20 Punkte Vorsprung hast. Sehr vieles ist Kopfsache.“

Er stellt klar: „Ich wünsche mir sogar, dass die Spannung hoch bleibt. Wir wissen, was zuletzt passiert ist, als wir in der Bundesliga durch waren.“ Die in der Liga unangefochtenen Bayern erreichen seit 2013 trotz dieser Ausnahmestellung und der stets frühzeitig entschiedenen Meisterschaft nie mehr das Champions-League-Finale.

Robert Lewandowski dazu: „Du denkst: Jetzt können wir es etwas ruhiger angehen lassen. Nur: In der Champions League muss man Gas geben. Aber das ist eben nicht so leicht. Manchmal ist es besser, wenn du überall um etwas kämpfen musst, alle 3 Tage.“

Mit Bewunderung sagt „Lewy“ über den Gegner aus Dortmund. „Ein BVB-Spieler als Geschenk zu Weihnachten? Da gibt es einige Spieler, die bei Bayern spielen könnten.“

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