Transfer-Ticker: Man City hofft auf Zögern! Verpennt Bayern den Sané-Transfer?


„Wenn man sich mit einem anderen Verein einigt, kann er diesen Sommer gehen. Wenn nicht, erst nach Ende seines Vertrages“, machte der Trainer von Manchester City, Pep Guardiola, vor einer Woche deutlich.

Mit dieser Aussage öffnet er dem FC Bayern München die Tür für einen Transfer, den sich der Rekordmeister schon lange wünscht.
Zwar hat Leroy Sané eine Verlängerung seines Vertrags über 2021 hinaus abgelehnt, einfacher macht das die Verhandlungen mit Premier Ligisten allerdings nicht.
Laut Telegraph, bleibt City in den Verhandlungen knallhart und kommt dem Bundesligisten in keinsterweise entgegen.

Nach wie vor will Bayern maximal 40 Millionen Euro für den 24-Jährigen bezahlen, der nach zehnmonatiger Verletzungspause am Dienstag sein Comeback feierte.
Das Angebot liegt 40 Millionen Euro unter seinem aktuellen Marktwert, wäre bei der kurzen Vertragslaufzeit aber eine angemessene Summe.
Manchester ist auf die Ablöse nicht angewiesen und könnte sich vorstellen noch eine Saison mit dem Offensivmann zu planen, um ihn 2021 ablösefrei ziehen zu lassen.

Dieser Plan ist wiederum so gar nicht im Interesse von Sané oder dem FCB, denn der deutsche Nationalspieler sucht schon in diesem Sommer ein neues Abenteuer und Bayern will keineswegs noch so lange auf seinen Wunschspieler warten.

Somit muss eine Erhöhung des Angebots her, doch Vorstandsmitglied Oliver Kahn betonte, dass auch der Rekordmeister aufgrund der Corona-Krise nicht mit Geld um sich werfen werde: „Ich glaube, es ist eine Zeit, in der man sehr vorsichtig, gerade auch wirtschaftlich, agieren muss“, so der 51-Jährige gegenüber dem Aktuellen Sportstudio.

Sollte der Sané-Deal an finanziellen Aspekten scheitern, droht dem FC Bayern der Worst Case: City macht sich offenbar große Hoffnungen auf eine Kehrtwende im Vertrags-Poker. Wie bereits bei Timo Werner, der nach zu langem Zögern der Münchner 2019 sein Arbeitspapier in Leipzig verlängerte, könnten in diesem Fall die „Skyblues“ Sané von einem Verbleib überzeugen, wenn er sich vom Rekordmeister nicht genug wertgeschätzt fühlen sollte.

Sané, Manchester City
Dem FC Bayern könnte sein langes Zögern bei der Verpflichtung von Leroy Sané zum Verhängnis werden. Copyright: imago images / Colorsport

Borussia Mönchengladbach: Zakaria-Abschied im Sommer?

Zakaria, Gladbach
Der FC Bayern hat das Interesse an Gladbachs Denis Zakaria noch nicht verloren. Copyright: imago images / Revierfoto

Noch hat Borussia Mönchengladbach die Hoffnung nicht aufgegeben, Denis Zakaria im Saisonendspurt noch einmal einsetzen zu können.

Der Schweizer Nationalspieler befindet sich nach einer Knieoperation weiterhin in der Reha und arbeitet mit großen Fortschritten an seinem Comeback. Für Zakaria, der in der entscheidenden Partie gegen Hertha BSC eine wichtige Rolle spielen könnte, wäre es eventuell auch der letzte Auftritt im Gladbach-Trikot.

Nach wie vor ist offen, ob der Mittelfeldspieler in der kommenden Saison noch ein Borusse sein wird. Ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung ist, ob Gladbach die Champions-League-Qualifikation schafft.
Zuletzt machte Zakaria deutlich, dass er ernsthaft über einen Wechsel im Sommer nachdenkt und lässt sich seit Neuestem von „LIAN Sports“ beraten. Die Agentur um Fali Ramadani, hat beste Kontakte zu den europäischen Spitzenklubs, von denen mehrere an Zakaria interessiert sein sollen.

Der Berater sicherte sich mit Leroy Sané bereits einen zukünftigen Top-Transfer, der nur noch eine Frage der Zeit sein wird.

Fakt ist allerdings, dass die Fohlen mitspielen müssen, sofern sich Zakaria für einen Abgang entscheidet, denn der bis 2022 laufende Vertrag des Schweizers enthält keine Ausstiegsklausel.
Somit ist klar, dass sich Gladbach-Sportdirektor Max Eberl einen Abgang seines Top-Spielers teuer bezahlen lassen würde, vor allem, weil die Borussia keinen Druck hat Zakaria zu verkaufen. Grundsätzlich wünscht sich Eberl aber eine Verlängerung der Zusammenarbeit die, sollte der Mittelfeldspieler über den Sommer hinaus bleiben wollen, durchaus wahrscheinlich ist.

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VfB Stuttgart: Interesse an Rapid-Stürmer

Foto: imago images / Poolfoto / Robin Rudel

Noch ein Spieltag trennt den VfB Stuttgart von der Rückkehr in die Bundesliga.

Aus diesem Grund konkretisiert Sportdirektor Sven Mislintat aktuell auch die Kaderplanung für die neue Saison im deutschen Oberhaus, denn der direkte Wiederaufstieg ist den Schwaben kaum noch zunehmen.
Besonderer Fokus liegt bei einer potentiellen Verpflichtung auf Taxiarchis Fountas von Rapid Wien.

Laut Kicker, bestünde bereits Kontakt zu den Vertretern des griechischen Angreifers, der in 24 Spielen der laufenden österreichischen Saison schon 17 Tore erzielte.

Fountas ist im vorderen Spielfelddrittel flexibel einsetzbar und läuft bei Rapid trotz nur 1,70 Metern Körpergröße meist im Sturmzentrum auf.
Der Vertrag des 24-Jährigen läuft in der österreichischen Hauptstadt noch bis 2022, die Ablösesumme soll bei 3 Millionen Euro liegen.

Der Stürmer wäre die ideale Besetzung für den VfB, der dringenden Bedarf im Angriff hat, da Leistungsträger Mario Gomez den Verein im Sommer verlassen wird.

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