Verkaufsverluste! Schalke fürchtet um 29 Millionen Euro Ablöse


Dass es um Bundesligist Schalke 04 finanziell nicht besonders gut steht, ist keine Neuigkeit.
Der Verein muss in diesem Sommer nicht nur auf kostspielige Transfers verzichten, sondern auch versuchen seinen Kader von teuren Restposten zu befreien.

Zwar haben die Königsblauen ein Auge auf Düsseldorfs ablösefreien Kevin Stöger geworfen, können sich sein Gehalt aber nur leisten, wenn sie vorher ihre kostspieligen Altlasten loswerden.
Aufgrund der Corona-Krise sind allerdings die einst kalkulierten Verkaufssummen von Leihspieler drastisch gesunken.

Insgesamt fürchtet Schalke um einen Verlust der Restposten-Prämie in Höhe von 29 Millionen Euro:

Nabil Bentaleb, der bei Schalke jährlich 5 Millionen Euro kassiert, sollte ursprünglich bei Newcastle United bleiben, an die er momentan ausgeliehen ist. Die Engländer wollen ihn zwar behalten, aber die Kaufoption von 10 Millionen Euro nicht zahlen.

Ähnliches Spiel bei Mark Uth: Der 28-Jährige will in Köln bleiben, doch die Domstädter können die Ausstiegsklausel über 10 Millionen Euro nicht aufbringen. Aus diesem Grund plant Sportvorstand Jochen Schneider den Stürmer zukünftig wieder auf Schalke ein.

Bei Sebastian Rudy hofften die Königsblauen auf eine dauerhafte Ablöse durch Hoffenheim, die dem Verein 6 Millionen Euro gebracht hätte. Doch Klub-Mäze Dietmar Hopp will den 30-Jährige – wenn überhaupt – nur für eine deutlich niedrigere Summe aufnehmen.

Der an Fortuna Düsseldorf verliehene Steven Skrzybski könnte für 1,5 Millionen Euro Gelsenkirchen dauerhaft verlassen. Da sein Vertrag aber 2021 ausläuft, ist es denkbar, dass die Fortunen versuchen werden ihn erst nächstes Jahr, aber dafür ablösefrei zu übernehmen.

Zweitligist Hannover 96 möchte seine Schalker-Leihe Cedric Teuchert gerne langfristig an sich binden. Laut Informationen der Bild-Zeitung, hat der Verein aufgrund der Krise die bis zum 30. April gültige Kaufoption über 1,5 Millionen Euro aber trotzdem nicht gezogen.

Von den ursprünglich erhofften 29 Millionen Euro Restposten-Prämie muss sich Schalke somit wohl oder übel verabschieden.

Schalke
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Top News 2: Bremen: „Neustart ist falsche Entscheidung“

Werder Bremen, Ball
Wie?! Der Ball rollt und Bremen findet’s doof! Neben dem unzufriedenen Innensenator hat auch Werder selbst so einiges an der Entscheidung auszusetzen ... Copyright: imago images / Sven Simon

Für Ulrich Mäurer, Innensenator von Bremen, der sich in der Vergangenheit bereits mehrfach öffentlich zum Thema „Geisterspiele“ äußerte, ist der Bundesliga-Neustart am 15. Mai eine Fehlentscheidung.

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hatte am Mittwoch in der Bund-Länder-Konferenz für eine Fortsetzung zu einem späteren Zeitpunkt geworben – “wenn überhaupt”, äußerte Mäurer kritisch gegenüber der Bild-Zeitung: “Der Beschluss ändert nichts an unserer Auffassung, dass wir es für eine falsche Entscheidung halten.”

Die Politik machte am Mittwoch den Weg frei, für eine Fortsetzung der Bundesliga-Saison. Noch am Abend bestätigte die DFL den Starttermin am 15. Mai.

Doch nicht nur Mäurer hat ein Problem mit dem Ligastart, auch der Verein selbst äußert sich negativ über den Beschluss.

Werder Bremen sprach sich für eine Neuaufnahme am 23. Mai aus, da sie Wettbewerbsnachteile für sich befürchten: „Zur Gewöhnung an den Wettkampf nach rund zwei Monaten Wettkampfpause und zur Einschränkung eines Verletzungsrisikos bei den Spielern, die durch die Vielzahl der Partien in einem sehr knappen Zeitraum sehr stark beansprucht werden, werden wir uns dafür einsetzen, dass die Bundesliga am 23. Mai fortgesetzt wird“, teilte Werders Geschäftsführer Fußball, Frank Baumann, mit.

Der Verein sieht sich durch einen Ligastart am 15. Mai mit einem „deutlichen Wettbewerbsnachteil“ konfrontiert, „da an anderen Standorten bereits seit Wochen in zum Teil deutlich größeren Gruppen als in Bremen trainiert werden konnte.“

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Top News 3: Schiedsrichter-Tests stehen noch aus

Wurden bisher noch keinen Corona-Tests unterzogen: Die Schiedsrichter der Bundesliga! Nun erfolgten die ersten Tests. Copyright: imago images / Herbert Bucco

Nach Informationen des Kicker, wurden die Schiedsrichter Bundesliga bisher noch nicht auf COVID-19 getestet.

Im Falle von positiven Ergebnissen könnten die betroffenen Referees für den Liga-Restart am 15. Mai ausfallen, da die DFL bei einer Infektion 14 Tage häusliche Quarantäne vorschreibt.

Das DFL-Konzept sieht vor, Schiedsrichter früh morgens am Vortag des von ihnen zu leitenden Spiels auf das Virus testen zu lassen. Dies soll entweder bei einem heimatnahen Klub oder direkt am Spielort im Rahmen der Testroutine der Heimmannschaft geschehen. Die Schiedsrichter-Elite-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes plant am heutigen Donnerstag eine Videokonferenz zur weiteren Vorgehensweise.

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