Schubidu gewinnt einfach weiter


Vor 6 Wochen waren sie der Verzweiflung nahe. 5 Spiele hintereinander verloren und das Schluchten-Hirnli machte ausgebrannt den Abflug. Doch dann kam der Mann mit der Platte und dem grünen Pulli, änderte ein paar entscheidende Details und Zack – schon war die Borussia wieder in der Spur.

Manchmal liegt das Gute halt so nah, dass man es kaum erkennt. So wie bei den Gladbachern, die im gerade erst neu verpflichteten U-23 Trainer Andre Schubert den Retter aus der Krise fanden.

Und das ist die Vita von Schubidu (Quelle Wikipedia).

Andre Schubert studierte Sport und Germanistik an der Universität Kassel. Daneben war er seit 1989 als Jugendtrainer tätig. Er spielte bis 1995 für den TSV Rothwesten, von 1995 bis 1997 für den FSC Lohfelden, von 1997 bis 1999 für den TSV Wolfsanger und von 1999 bis 2000 für den OSC Vellmar. Im Jahr 2000 wurde er Jugendkoordinator und A-Jugend-Trainer beim KSV Baunatal. Gleichzeitig spielte er auch von 2000 bis 2002 für Baunatal.

Von 2002 an war er bis 2006 DFB-Stützpunktkoordinator in Nordhessen. 2004 absolvierte er die Ausbildung zum Fußballlehrer, die er gemeinsam mit Maren Meinert und Olaf Janßen als Jahrgangsbester abschloss. [sam_ad id=”3″ codes=”true“]

Schubert hospitierte unter anderem bei  Bayern München, bei  Schalke 04 und beim HSV in den Nachwuchsabteilungen. Außerdem war er unter Bernd Stöber Assistenztrainer der U-15, U-16 und U-17 Nationalmannschaft.

Im März 2006 wurde er Leiter der Sport- und Nachwuchsförderung beim SC Paderborn 07 und übernahm das Training der zweiten Mannschaft. Anfang April 2009 löste er Christian Schreier auf der Position des Sportlichen Leiters ab. Am 13. Mai 2009 übernahm Schubert zudem das Traineramt von Pawel Dotschew und führte den Verein mit vier Siegen in der 3. Liga und in den Relegationsspielen gegen den VfL Osnabrück zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Zum 1. Juli 2011 verpflichtete der FC St. Pauli Schubert als Cheftrainer, der damit Nachfolger von  Holger Stanislawski wurde. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2013, wurde jedoch am 26. September 2012 beurlaubt.

Seit dem 18. November 2013 ist Schubert ehrenamtlicher Berater beim KSV Hessen Kassel. Ab Juli 2014 trainierte er die deutsche U-15 Nationalmannschaft, bevor er dann im Sommer 2015 zu BMG wechselte und Ende September Lucien Favre ablöste.

Erfolgreich

Mönchengladbachs Trainer André Schubert feiert einen Sieg nach dem anderen. Foto: Arne Dedert

Und das ist auch der Unterschied zwischen BMG und Hertha BSC, zwischen Maxi Eberl und Michael Preetz. Denn während der bayerische Borusse in der Besetzung des Trainerjobs mit Andre Schubert effizientes Krisenmanagement bewiesen hat, verlor der Neu-Manager Preetz vor 6 Jahren beim ähnlich überstürzten Abgang von Favre bei der Hertha komplett den Überblick und verpflichtete in den Folgejahren nacheinander unter anderem die Trainer-Kracher Friedhelm Funke, Michael Skibbe und als Krönung Otto Rehhagel.

Resultat – die Hertha gewann nach dem Abgang von Favre fast nichts mehr und stieg 2 Mal in kurzer Zeit ab. Die Borussia gewann nach Favres Abgang die nächsten 4 Spiele und klopft so langsam wieder an den internationalen Rängen an.

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