„Ich bin der Verantwortliche“ – Setiéns Zukunft in Barcelona offen


“Natürlich sehe ich mich nächste Saison als Barça-Trainer”, hatte Quique Setién vor dem Spiel gegen Osasuna noch gesagt.

Im Anschluss an das 1:2-Niederlagendebakel gegen den Tabellenelften klang der Cheftrainer des FC Barcelona aber nicht mehr so sicher.

Am 8. August treffen die Katalanen im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League auf den SSC Neapel.
Auf die Frage, ob er dann noch Trainer sei, sagte Setién: “Das hoffe ich, aber ich weiß es nicht.“ Zuvor hatte bereits Superstar Lionel Messi ein deutliches Statement zu Barcas Form abgegeben: “Wir sind ein schwaches Team”, teilte der Kapitän unter anderem mit. Die Fans seien zu Recht sauer, “weil wir ihnen gar nichts geben”. So werde man auch gegen Neapel verlieren.

Setién stimmte seinem Stürmerstar “bei einigen Dingen zu”, vor allem in puncto Selbstkritik. Ganz so düster sieht er die Zukunft allerdings nicht: Zwar gebe es Dinge zu verbessern, „aber wir haben auch einiges gut gemacht. Man sollte jetzt nicht alles wegwerfen.”

Zu Wochenbeginn hatte Barcelonas Präsident Josep Maria Bartomeu noch versichert, auf jeden Fall mit Setién in die Champions League gehen zu wollen und den Cheftrainer bis zu dessen Vertragsende im Sommer 2022 zu behalten. Sollten die Katalanen aber tatsächlich im Achtelfinale der Königsklasse ausscheiden, dürfte der Druck auf die Führungsetage zu groß werden. Sofern Setién dann überhaupt noch einmal auf der Bank sitzen darf, könnte es bereits sein persönliches Endspiel werde.

“Ich bin der Verantwortliche”, stellte Setién klar. Dennoch wolle man mit einer “positiven Grundhaltung” in das Spiel gehen. “Bis zu diesem Punkt habe ich die Kontrolle. Den Rest kann ich nicht kontrollieren.”

Setien, FC Barcelona
Gefeuert! Der FC Barcelona hat Cheftrainer Quique Setien fristlos entlassen. Copyright: imago images / ZUMA Wire

Top News 2: Wölfe auf Ersatzsuche in Köln?

Jhon Cordoba, 1. FC Köln, Transfer, Hertha
Jhon Cordoba wechselt von Köln zu Hertha BSC. Copyright: Imago Images

Seit mehreren Wochen brodelt die Gerüchteküche hinsichtlich eines Abgangs von Wolfsburgs Stürmer Wout Weghorst.

Auf der Ersatzsuche für den Niederländer scheint VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke nun bei seinem Ex-Klub dem 1. FC Köln fündig geworden zu sein.

Weghorst, der in der vergangenen Saison mit 16 Treffern Wolfsburgs erfolgreichster Torschütze war, hat unter anderem das Interesse des FC Arsenal geweckt.
Auch wenn er betonte, sich in Niedersachsen wohlzufühlen, konnte er es nicht vermeiden auch einige positive Effekte in seinem potentiellen Abgang zu sehen: „Es ist doch gut für einen Verein, wenn er wieder viel Geld bekommt, nachdem er in einen Spieler investiert hat“, stellte Weghorst mit einem Zwinkern fest und ergänzte: „Ich habe Ambitionen und möchte das Höchste erreichen. In den vergangenen zwei Jahren konnte ich zeigen, dass ich auf dem Level liefern kann und dass noch mehr für mich drin ist.“ Im Rahmen des Sportbild-Interviews wurden zudem 35 Millionen Euro Ablöse genannt.

Sollte sich Weghorst tatsächlich verabschieden, prophezeien die Wolfsburger Nachrichten einen Transfer von Jhon Cordoba vom 1. FC Köln.

Der Vertrag des Stürmers läuft 2021 aus und Effzeh-Manager Horst Heldt hat alle Hände voll zu tun: „Es gibt drei Möglichkeiten: Vertragsverlängerung, ihn behalten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder einen Verkauf. Aktuell fokussieren wir uns auf das erste Szenario“, teilte Heldt im Gespräch mit dem Express mit. Grundsätzlich sieht der Köln-Chef einen Cordoba-Transfer aber gelassen und betonte, keinen Druck auf den Angreifer ausüben zu wollen.

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Top News 3: Kellerduell in der Premier League!

Der pure Abstiegskampf erwartet alle Premier-League-Fans am heutigen Freitagabend.

Im direkten Duell um wichtige Punkte, empfängt West Ham United in der britischen Hauptstadt den FC Watford.
Eine definitive Prognose kann schon vor Anpfiff gegeben werden: Der Sieger der heutigen Partie hat die größeren Chancen auf den Klassenerhalt.
Für den Verlierer wird es an den dann noch verbleibenden zwei Spieltagen hingegen wirklich eng.

In der Tabelle der Premier League befinden sich die beiden abstiegsgefährdeten Klubs aktuell in direkter Nachbarschaft. Bei Punktgleichstand haben die Hammers als 16. das um sechs Treffer bessere Torverhältnis, sodass sie die Hornets auf Rang 17 verweisen. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt für beide Mannschaften drei Zähler.
Zum Abschluss des 36. Spieltags in England kommt es demnach zu einem klassischen „Sechs-Punkte“-Spiel.

Anpfiff des Kellerduells im London Stadium ist um 21:00 Uhr.

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