Stadt-Derby zum Restart! FC Sevilla und Real Betis eröffnen spanische Liga


Mit einem Derby wird die spanische Primera División ihren Spielbetrieb nach langer Corona-Zwangspause wieder aufnehmen.

Das Stadt-Derby zwischen dem FC Sevilla und Real Betis eröffnet am heutigen Abend die restliche Saison, die es mit 110 Spielen in nur 38 Tagen gewaltig in sich hat.

Damit die Spanier die elf noch ausstehenden Runden bis zum 19. Juli beenden können, wird täglich mindestens eine Partie stattfinden.

Zum Auftakt erwarten Fans zwei Derby-Gegner die unterschiedlicher nicht sein könnten:
Während FC Sevilla der erste Verfolger von Barcelona und Real Madrid ist und mit einem Auge bereits auf die Champions League schielt, läuft Betis Sevilla nur hinterher.

Somit ist der FC als Tabellendritter Betis auf Rang zwölf deutlich überlegen, dennoch haben Derbys bekanntermaßen ihre eigenen Gesetze – nach monatelanger Zwangspause ohnehin.
Das Duell der Stadtrivalen hat aber nicht nur aus sportlicher Sicht seinen Reiz:

Was zwischen Union Berlin und Hertha BSC der ewige Ostwest-Konflikt ist, ist den Sevillanern der vermeintlich soziale Gegensatz. Real Betis gilt traditionell als Arbeiterverein, der Futbol Club stammt aus dem Bürgertum.

In den letzten zehn Derbys hatte Betis stets recht wenig zu melden. Nur zwei Spiele konnten die Béticos gewinnen, stattdessen mussten sie sieben Niederlagen einstecken.

Abseits der sportlichen Bühne sorgte Liga-Boss Javier Tebas noch vor Beginn der Geisterspiele für Diskussionen: “Ich wäre dafür, sobald es möglich ist, und überall dort, wo es möglich ist”, sagte Tebas über die Rückkehr der Fans in die Stadien.

Spanien hat mit über 240.000 Corona-Fällen die sechstmeisten Infektionen weltweit. Der spanische Fußball-Verband schloss daher bereits vor einiger Zeit aus, Publikum in den Städten, wo der Kampf gegen das Virus schon fortgeschritten ist, zu erlauben.

FC Sevilla, Real Betis
Im Stadt-Derby geht’s nicht zimperlich zu! Der FC Sevilla und Real Betis eröffnen die spanische Liga nach der Pause. Copyright: imago images / Cordon Press/Miguelez Sports

Top News 2: Urs Fischer: „32 Punkte sind nicht genug“

Gisdol, Fischer, Union, Köln
Köln-Trainer Markus Gisdol und Union-Coach Urs Fischer kämpfen beide für den Klassenerhalt ihrer Teams. Copyright: imago images / Matthias Koch

Der Trainer des Bundesligisten Union Berlin, Urs Fischer, will beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln endlich wieder einen Sieg holen. “Wir wissen, dass 32 Punkte nicht genügen werden”, sagte Fischer im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz am Donnerstag.

Der Tabellen-14. kann in der Partie voraussichtlich wieder auf den zuletzt angeschlagenen Abwehrspieler Cristopher Lenz setzen. “Ich glaube es wird knapp, ich will es aber nicht ausschließen”, so der Trainer. Stattdessen könnte auch Stürmer Marius Bülter eine mögliche Alternative sein.

Auf der Gegenseite fordert FC-Coach Markus Gisdol die Beseitigung alle Restzweifel am Klassenerhalt der Kölner. “Die Mannschaft möchte den Sack zumachen. Das spüre ich daran, wie unsere Jungs ticken”, teilte er auf der Pressekonferenz mit: “Wenn wir noch einen Sieg einfahren, wird nicht mehr viel passieren.”

Aufgrund von Knieproblemen fallen Marcel Risse und Simon Terodde für die Partie aus. Ob Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw nach seiner Rotsperre in die Startelf zurückkehren wird, ließ Gisdol offen: “Das ist eine schwere Entscheidung, weil ich mich auf alle verlassen konnte, wenn sie gespielt haben.“
Der FC hat auf Tabellenplatz 12 aktuell sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz von Fortuna Düsseldorf und könnte mit einem Sieg den Klassenerhalt klar machen.

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Top News 3: Pechvogel Wolf droht Verletzungs-Aus

Die Knöchelverletzung von Marius Wolf ist offenbar schlimmer als zunächst vermutet und könnte nun das vorzeitige Saisonende für ihn bedeuten.

Ursprünglich sollte Wolf am 16. Mai beim Bundesliga-Restart und das erste Mal unter Neu-Trainer Bruno Labbadia, die Berliner Startelf gegen die TSG Hoffenheim unterstützen.

Kurz vor Anpfiff musste die Hertha allerdings verkünden, dass Wolfs aufgrund von Sprunggelenksproblemen spontan ausfällt. Mittlerweile hat der Stürmer schon fünf Spiele verpasst und eine Besserung ist nicht in Sicht.

Ganz im Gegenteil hat sich seine Situation sogar verschlimmert und er muss seit einigen Tagen einen Schutz-Schuh tragen, um den Fuß vollständig ruhig zu stellen.

Laut Bild-Zeitung, gibt es einen Verdacht auf Beschädigung des Syndesmosebandes, zwischen Schien- und Wadenbein.

Somit dürfte die Saison für den schnellen Außenbahnspieler vorbei sein.

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