Sportwetten, Fanclubs und Co.


Das Leben als Hardcore-Fan ist sehr stark von Fußball geprägt - doch was soll man tun, wenn gerade keine Spiele laufen?
Das Leben als Hardcore-Fan ist sehr stark von Fußball geprägt - doch was soll man tun, wenn gerade keine Spiele laufen? Foto: Valentin B. Kremer / Unsplash.com

Das Leben als Fußballfan ist schon spannend. Einige Fans gehen in ihrer Liebe zum Sport und Verein jedoch richtig auf.

Für sie ist der Fußball mehr, als nur das Spiel am Wochenende, für sie ist der Fußball Vereinsleben, Fahrten, Partys und Leidenschaft.

Das kann natürlich auch ein emotionales Auf und Ab bedeuten, denn welcher Fußballfan kann schon von sich behaupten, dass der Club stets oben steht?

Und wenn der letzte Pfiff erklingt, wenn mal wieder Länderspielpause ist, dann muss sich der geneigte Fan überlegen, wie diese Pause überbrückt werden kann.

Dieser Artikel zeigt einige Möglichkeiten auf.

Warum nicht einfach eine Runde selbst spielen? Foto: David cCarke / Unsplash.com

Die Liebe spiegelt sich in der Wohnung wider

Wer früher kommt, kann früher gehen... Schalke-Fans verlassen die Veltins Arena vorzeitig und in Scharen.
Wer früher kommt, kann früher gehen... Schalke-Fans verlassen die Veltins Arena. (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)
Dieses Hobby benötigt oft eines: Einen geduldigen Partner, oder aber einen, der die Liebe zum Verein ebenso im Herzen trägt. Doch was ist mit einem Fußballfan, dessen Wohnung oder Haus keinerlei Rückschlüsse auf den Fußballverein zulassen würde? Wenn ein Besucher im Schalker Haushalt auch vermuten könnte, dass hier das Herz für den BVB schlägt? Gerade die langen Sommer- und Winterpausen bieten sich dafür an, im eigenen Heim etwas herzurichten. Wie wäre es mit:

  • Clubzimmer – der Partner hat ein Bastelzimmer? Gut, dann kann dieses auch zum Fußballschrein umgebaut und dekoriert werden. Mitunter wäre es natürlich denkbar, dass sich beide Partner zum teilweisen Wimpeltausch aufmachen und den Raum zwischendurch an den anderen übergeben.
  • Kellerbar – das wird ein echtes Reich für Fußballfans. Gerade in Eigenheimen ist ein echter Fußballkeller natürlich mühelos möglich. Hier spielt sich alles ab. Der Vorteil: Ein wenig fußballbegeisterter Partner moniert nicht ständig, dass der Fan immer wieder Fußball im Wohnzimmer schaut.

Aber auch einzelne Wohnungsbereiche können leicht in Vereinsfarben gekleidet werden. Es ist ein wenig Aufwand nötig, aber sind die Räumlichkeiten oder Bereiche erst einmal gestaltet, so ist der Club immer mitten drin im eigenen Leben. Clubzimmer oder die Kellerbar bieten sich natürlich auch für Partys an. Wer in einem Fanclub ist oder einen solchen gründen möchte, der hat natürlich in der freien Spielzeit einiges zu planen. Hier geht es nicht nur darum, einfach einen Samstag ins Stadion zu gehen:

  • Planung – welche Spiele werden besucht? Wer auch auswärts fährt, der muss sich überlegen, wie das ganze Team zum Ort des Geschehens kommt. Gibt es vom Verein aus vielleicht Sonderzüge? Fanclubs müssen die Karten stets rechtzeitig bestellen. Wer die Anreise allein plant, der muss Zugverbindungen und eventuelle Unterkünfte suchen.
  • Pausen – wie wäre es damit, mal ins Trainingslager zu reisen? Die meisten Vereine bieten hierfür durchaus Chancen. Näher ans Team als im Trainingslager kommt man nie heran.
  • Aktionen – Fanclubs stehen nicht allein für den Support der Mannschaft, sie planen auch Aktionen, Choreographien und weitere Stimmungsmacher. So manches Mal ist das viel Arbeit, die auch noch mit anderen Fans koordiniert werden muss. Vorsteher von Fanclubs müssen diese Aktionen rechtzeitig mit Fans und Verein besprechen, anderenfalls kann es sein, dass die Blockfahne am Boden bleibt. Auch das Verhältnis zu anderen Teams und deren Fanclubs will gemanagt werden.

Neben all den Absprachen und Planungen sind Fanclubs natürlich auch eines: ein fester Freundeskreis. Und Freunde müssen gepflegt werden, damit die Freundschaft auch in den Tiefzeiten des Vereins gehalten werden kann.

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Sportwetten und Tippspiele – das nächste Spiel bietet mehr

Tippspiele und Wetten gehören zum Fußball dazu.
Tippspiele und Wetten gehören zum Fußball dazu. Foto: Getty Images

Rund ums Fangeschehen gibt es immer die Möglichkeit, selbst mal zu tippen. Ob dies innerhalb der Familie und des Freundeskreises in einer privaten Tipprunde stattfindet oder via Sportwetten, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Beide Varianten haben ihre Vorteile:

  • Tipprunde – sie sind privat und eigentlich abseits des eigentlichen Wettgeschehens. In der Regel wird eine ganze Saison getippt und für jeden Tipp ein gewisser Einsatz gezahlt. Der daraus entstehende Topf wird am Ende der Saison aufgeteilt, wobei gerade in Freundes- und Fanclubkreisen der Gewinn gleich in eine gesellige Runde investiert wird.
  • Sportwetten – mit ihnen lässt sich, das Glück vorausgesetzt, die Liebe zum Verein zu Geld machen. Richtig tippen heißt hier, dass das nächste Spielticket durchaus wieder herausgeholt wird. Sportwetten sind heute auch online möglich, teils gar als Livewetten. Bei ihnen kann bis kurz vor Abpfiff noch getippt werden. Auf nachgefragt.net können sich Interessierte einen überblick über die Wettanbieter verschaffen und somit das für sie passende Angebot finden.

Die meisten Fußballfans tippen zwischendurch. Ob nun in einer Tipprunde oder doch über Sportwetten, oder auch bei beiden, bleibt jedem selbst überlassen. Spaß macht dieses zusätzliche Fußballhobby auf jeden Fall immer – sofern die Teams so spielen, wie man es zuvor getippt hat.

Selbst ist der Fan: Fußball spielen

Auch selbst an den Ball kann der geneigte Fußballfan treten. Da spielt es übrigens auch keine allzu große Rolle, wie sportlich man selber ist. Es gibt so viele Möglichkeiten zum Fußball, dass notfalls nicht mal ein Ball im Spiel sein muss:

  • Sportverein – das ist der klassische Weg. Hier wird echter Fußball gespielt, allerdings ist der sportliche Ehrgeiz mit dabei.
  • Hobbymannschaften – ob Thekenmannschaft oder Fanmannschaft – bei diesen Teams steht der Spaß im Vordergrund. Thekenmannschaften können lustig sein, denn sie sind mehr oder weniger die Ausführung all der »Bundestrainer an der Theke«. Je nach Region lassen sich gut Turniere veranstalten, bei denen die Freude am (Miss)Geschick am Ball absolut im Mittelpunkt steht.
  • Kickerteams – wer das ernsthafte Fußballspiel den Jüngeren überlassen möchte, der kann sich am Tischkicker versuchen. Der Vorteil: Körperliche Einschränkungen spielen kaum eine Rolle, der Kicker passt in jeden Keller und die Turniere werden einfach nur lustig. Spätestens dann, wenn man sich nicht mehr sicher ist, welcher Ball nun gespielt werden soll, kann jeder Vereinsfan Meister werden.

Fazit – Spaß ist des Hardcore-Fans Gesetz

Der echte Fußball kann trübselig und zermürbend genug sein. Ein echter Hardcorefan weiß daher, dass rund um den Fußball echter Spaß gefragt ist. Wie gut, dass es dafür ausreichend Möglichkeiten gibt. Die Planung von tollen Auswärtsfahrten, Urlaub im Trainingslager oder auch Fußballturniere in jeglicher Couleur sind ebenso feste Programmpunkte, wie das typische Tippspiel und die Sportwette auf den Sieg gegen den größten Rivalen.

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