Torró-Transfer? HSV hat Interesse an Frankfurter


Der Hamburger SV hat nach Informationen der Bild-Zeitung Interesse an Lucas Torró von Eintracht Frankfurt bekundet. Der 25-jährige soll in der kommenden Saison angeblich an die Elbe ausgeliehen werden.

Der defensive Mittelfeldspieler kam Bei im Sommer 2018 für 3,5 Millionen Euro aus der Reserve von Real Madrid zur Eintracht. Der Vertrag des Spaniers läuft noch bis 2023.

Mit 1,90 Metern gehört der „Sechser“ zu den Größten auf dem Platz, kam – unteranderem auch verletzungsbedingt – in den vergangenen zwei Saisons nur in 20 Pflichtspielen der Frankfurter zum Einsatz. Im Rahmen dieser Spiele steuerte zwei Tore bei.

Seit Dezember 2019 zwang ihn ein Innenbandanriss im Knie zum Pausieren, die Verletzung hat er mittlerweile aber auskuriert. Zuvor stand er 2019/20 nur 136 Minuten in der Bundesliga und 360 Minuten in der Europa-League-Qualifikation auf dem Platz.

Beim HSV könnte er deutliche höhere Chancen auf regelmäßige Einsätze haben. Ob sich die Norddeutschen aber erneut auf ein Leihgeschäft einlassen würde, nachdem mit Orel Mangala (VfB Stuttgart) bereits ein zum Leistungsträger avancierter Leihspieler nicht gehalten werden konnte, bleibt abzuwarten.

Lucas Torro, Eintracht Frankfurt
Der HSV hat Interesse an Lucas Torró, der bei Eintracht Frankfurt verletzungsbedingt bisher nur auf 20 Spieleinsätze kam. Copyright: imago images / Revierfoto

Top News 2: Backup-Battle hinter Neuer

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Wer wird die Nummer 2 hinter Manuel Neuer? Sven Ulreich (l.) ging zum HSV Christian Früchtl (r.) bekam durch den Nübel-Transfer zusätzliche Konkurrenz. Er wechselte auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg. Copyright: imago images / Nordphoto

Die komplizierten Vertragsverhandlungen zwischen Manuel Neuer und dem FC Bayern München sind aktuell in aller Munde. Doch auch die Frage nach seinem Backup ist, laut Kicker, offenbar nicht so klar wie bisher angenommen.

Im Interview mit der BamS zeigte sich Kapitän Neuer kürzlich enttäuscht über die an die Öffentlichkeit gelangten Details seiner Vertragsverhandlung. Auch über eine möglichen Vertragsklausel, die Neuzugang Alexander Nübel Einsätze garantieren soll, ist der Nationalkeeper wenig erfreut: „So etwas kenne ich nicht. Das gibt es im Leistungssport eigentlich nicht. Solche Versprechen sind riskant, denn es gehört ja auch immer ein Trainer dazu, dem man damit bestimmt keinen Gefallen tut.“

Die Ansicht, dass es im Profifußball stets um Leistung gehe, unterstützt auch der Berater des ersten Ersatztorhüters Sven Ulreich, Jürgen Schwab,: „Der FC Bayern ist eine Leistungsgesellschaft, in der sportlich entschieden wird. Schauen wir mal, wer am Ende hinter Manuel Neuer auf der Bank sitzt.“ Der Kickerinterpretierte dieses Statement als sportliche Kampfansage an den Noch-Schalker Nübel.

Obwohl dieser eine Art Neuzugangsbonus habe, sei auf Ulreich als Stellvertreter immer Verlass gewesen, besonders, als Neuer verletzungsbedingt fehlte.

Da mit Nübel und Ulreich bereits zwei Torhüter als potenzielle Backup-Kandidaten im Kader der Bayern stehen, denkt U23-Keeper Christian Früchtl über seinen Abschied nach. Wie der Kicker berichtet, seien sich das Torhütertalent und der Rekordmeister bereits über einen Wechsel im Sommer auf Leihbasis einig. Früchtl liegen Angebote aus dem In- und Ausland vor, wobei es Ziel der Leihe sei, mit möglichst viel Spielpraxis den sportlichen Kampf um die Backup-Rolle von Manuel Neuer aufzunehmen. Grundsätzlich scheuen aber weder Ulreich noch Früchtl das direkte Duell mit Nübel um den Platz zwischen den Pfosten.

 

Wie der Kampf um die Torhüterposition ausgehen wird, ist aktuell also noch offen.

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Top News 3: Gosens träumt von Bundesliga

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Robin Gosens von Atalanta Bergamo. Copyright: imago images / AFLOSPORT

Robin Gosens träumt von einem Wechsel in die deutsche Bundesliga.

Dies erzählte der Außenverteidiger im Rahmen eines Interviews mit ntv: „Man macht sich Gedanken, und ich habe auch nie einen Hehl draus gemacht, dass ich den Traum Fußball-Bundesliga realisieren möchte.“ Es gäbe sogar schon einen konkreten „Plan, den ich im Kopf habe.”

Gosens Vertrag beim italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo läuft noch bis 2023. Seit sechs Wochen befinden er und seine Teamkollegen sich in häuslicher Quarantäne, aufgrund der in Italien besonders gravierenden Corona-Pandemie. Mit der Vorstellung, im Mai oder Juni wieder Fußball zu spielen, tut er sich aktuell schwer. Der 25-Jährige finde es “immer noch etwas krass und komisch. Dass du seit Wochen im schrecklichsten Ort Europas bist und jetzt Ende Mai die Fußballschuhe schnüren sollst und komplett zur Normalität übergehen sollst – das finde ich im Kopf aktuell noch schwer zu verarbeiten, ehrlich gesagt”, so Gosens.

Der Abwehrspieler hofft allerdings, dass die Virus-Krise bei den Menschen zu einem Umdenken führt. “Wir leben in einer Zeit und einer Gesellschaft, in der man nie zufrieden ist. Wir wollen immer mehr. Wir wollen immer höher hinaus“, analysierte der Deutsch-Niederländer. „Ich glaube, dass das nicht richtig ist. Wir müssen auch mal stillstehen und zufrieden sein. Das ist nicht ganz einfach in dieser Welt, aber vielleicht zeigt uns genau diese Krise, dass wir das müssen.“

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