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Tragödie beim Afrika-Cup. Was ist passiert?

Vor dem Achtelfinale des Afrika-Cup in Kamerun kam es zu einer Tragödie, bei denen mindestens acht Menschen ihr Leben verloren haben.

Vor der Partie zwischen Kamerun und den Komoren haben unzählige Menschen versucht, in das Olembe-Stadion zu kommen. Durch den Massenandrang und ein offenbar irrtümlich verschlossenes Eingangstor ist es zu der Katastrophe gekommen.

Bis zu 50 Opfer unter der Massenpanik

Laut „AFP“ sollen bisher acht Totesopfer bekannt sein – darunter zwei Frauen, vier Männer ein Kind und ein unbekanntes Opfer. Es soll jedoch sieben Schwerverletzte im kritischen Zustand geben und mindestens weitere 31 Verwundete. Die Opfer wurden schnellstmöglich abtransportiert und in ein Krankenhaus gebracht, wobei der starke Verkehr zu der Uhrzeit den Transport deutlich verlangsamte.

Probleme am Stadionseingang

Das Olembe-Stadion ist für 60.000 Menschen konstruiert, aufgrund der Pandemiesituation sollten jedoch nur 48.000 Zuschauer eintreten dürfen. Ganze 50.000 Zuschauer versuchten jedoch, in die Stadioneingänge einzudringen. Laut „Guardian“ hat das Stadion aber zu wenig Eingänge, bzw. diese sind nicht ausreichend groß gebaut, um so viele Menschen eintreten zu lassen. Es kam zu Panik und Quetschungen. Das Tor, vor dem die Tragödie passierte, hätte aber eigentlich geöffnet sein sollen.

Angeblich soll eine Gruppe Fans, die kein Ticket besaßen, die anderen Menschen weggedrängt haben, und damit die Massenpanik ausgelöst haben.

Berichterstatter bekamen nichts mit

Kameruns Ex-Nationalspieler Patrick Mboma und der ehemalige Trainer Claude LeRoy haben aus dem Stadion während des Unglücks noch berichtet, als sei nichts passiert. Das lag jedoch daran, dass die beiden Fußballexperten, die für den Sender „Canal+“ berichteten, nichts davon mitbekamen, was sich an einem der Eingänge ereignete.

Die Menschen vor Ort sind wütend darüber, dass für keine ausreichende Sicherheit gesorgt wurde. Aber auch darüber, dass keiner genau weiß, was genau passierte. Bereits am Dienstag wurden Ermittlungen angeordnet, erste Berichte dazu sollen jedoch erst am Freitag vorliegen.

 

 

 


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