Transfers: 11 Champions-League-Sieger suchen einen neuen Klub


Ohne dieses Tor wäre Liverpool möglicherweise nicht Champions-League-Sieger 2019 geworden: Daniel Sturridge (m.) überwindet PSG-Torhüter Alphonse Areola zum 1:0 (Endstand: 3:2) im Gruppenspiel. Nun sucht der Stürmer einen neuen Job.
Ohne dieses Tor wäre Liverpool möglicherweise nicht Champions-League-Sieger 2019 geworden: Daniel Sturridge (m.) überwindet PSG-Torhüter Alphonse Areola zum 1:0 (Endstand: 3:2) im Gruppenspiel. Nun sucht der Stürmer einen neuen Job. (Photo by Julian Finney/Getty Images)

Ohne sie wären der FC Liverpool, der FC Bayern München und Real Madrid wohl nicht Champions-League-Sieger geworden.

Daniel Sturridge (29) erzielt am 18. September 2018 das 1:0 für den FC Liverpool gegen Paris St.-Germain. Die ,,Reds” ringen PSG mit 3:2 in der Nachspielzeit nieder. Es klingt schräg, aber genau dieses Tor von Sturridge hat den 6. Champions-Leaugue-Titel für Liverpool überhaupt erst möglich gemacht!

Vergessen Sie mal den Doppelpack von Georginio Wijnaldum gegen den FC Barcelona im legendären Halbfinal-Rückspiel (4:0 / Hinspiel: 0:3) oder Divock Origis Siegtor zum 2:0 im Finale in Madrid gegen Tottenham! Bleibt es in Liverpool gegen Tuchels PSG nämlich beim 2:2, sind Klopp und Co. nämlich in der Vorrunde ausgeschieden! Nun sucht Daniel Sturridge einen neuen Verein. Auch für Champions-League-Sieger werden noch keine Denkmäler gebaut!

Daniel Sturridge gehört in diesem Transfer-Sommer einer Elf an, zu der wohl kein hoch dekorierter Profi gehören möchte und erst recht kein Champions-League-Sieger. Die 11 der Champions-League-Gewinner auf Jobsuche!

Nach zwei vergeblichen Anläufen 2010 und 2012 holt Arjen Robben mit dem FC Bayern 2013 gegen den BVB die Champions League. (Photo by Alex Grimm/Getty Images)

Robben und ein Real-Trio von CL-Siegern, das durch die kalte Küche verabschiedet wird...

Selbst Sieger Gareth Bale von Real Madrid (r.) tröstete Loris Karius vom FC Liverpool nach dem verlorenen Champions-League-Finale 2018 in Kiew. (Photo by Michael Regan/Getty Images)
Bei den deutschen Fußballfans respektive bei den Anhängern des FC Bayern ist es ,,Mister Wembley”. Arjen Robben (35) schießt den FC Bayern München im ,,deutschen Finale” am 25. Mai 2013 gegen Borussia Dortmund zum 2:1-Sieg.

Dass der Vize-Weltmeister von 2010 die Bayern verlassen wird, ist schon seit Januar klar. Die Frage ist nur: Mit welchem Ziel verlässt Robben München? Sein ehemaliger Vereins- und Nationalmannschaftskollege Mark van Bommel (42) will ihn zur PSV Eindhoven zurückholen (Ligalive.net berichtete). ,,MvB” in einem Sommer-Interview: ,,Arjen Robben muss seine Entscheidung überdenken, natürlich wollen wir, dass er zur PSV zurückkommt, aber wir geben ihm die Zeit, die er für seine Entscheidung braucht.”

Dem Wailser Gareth Bale (29) widerfährt bei Real Madrid gerade das, was Robben vor seinem Wechsel zum FC Bayern 2009 erlebt hat. Ein Abschied durch die kalte Küche. Die ,,Königlichen” wollen den Mann, der einst die 100-Millionen-Euro-Schallmauer für Transfers durchbrochen hat, loswerden. Kostenpunkt: 60 Mio. Euro – bei Vertragsende 2021!

2-mal Champions-League-Sieger mit Real ist auch der Kolumbianer James Rodriguez (27), der mit den ,,Cafeteros” derzeit bei der Copa América in Brasilien weilt. Real Madrid will James sofort loswerden, der SSC Neapel mit Ex-Real-Coach und Rodriguez-Mentor Carlo Ancelotti zögert noch. Der Dritte im Bunde, den Madrids neuer und alter Trainer Zinedine Zidane nicht mehr will, ist Torhüter Keylor Navas. Der Mann aus Costa Rica hat 3 Champions-League-Titel festgehalten – und 22018/2019 seinen Stammplatz an den Belgier Thibaut Courtois verloren.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Champions-League-Sieg hin oder her: Wer will noch Balotelli?

Mario Balotelli gilt als absoluter Problembär. (Photo by Claudio Villa/Getty Images)

Dann wäre in der Elf der Champions auf Jobsuche noch Profi aus der Rubrik ,,schwer vermittelbar”…

Es ist das italienische Enfant terrible Mario Balotelli (28). Aktuell will man den Balla-Balla-Stürmer bei Olympique Marseille loswerden. Balotelli hat die Champions League 2010 mit Inter Mailand gegen den FC Bayern geholt. Seit 2013 und dem ,,Aus” bei Manchester City hat Balotelli für 4 verschiedene Vereine gespielt.

Die Münchner stellen noch 2 Champions-League-Helden aus der legendären Triple-Saison 2012/2013 frei: Franck Ribéry (36) und Jérome Boateng (30). Die Zukunft von Monsieur Ribéry ist offen, für Boateng scheint es derzeit kaum Interessenten zu geben. Das gilt auch für den Brasilianer Dani Alves (36), dessen Vertrag bei PSG in diesem Sommer ausgelaufen ist. Alves hat den Henkelpott 3-mal mit dem FC Barcelona geholt.

Ein ehemalige Münchner und CL-Sieger von 2013 sucht nach Jahren der Tristesse einen Neuanfang: Holger Badstuber (30). Wie hoch die Wahrscheinlichkeit, dass der Innenverteidiger nach dem Bundesliga-Abstieg beim VfB Stuttgart bleibt, wirklich ist, kann man schwer einschätzen. Vor der Vereinslosigkeit steht der Brasilianer Adriano (34), der bei Besiktas Istanbul nicht mehr weiter beschäftigt wird. Er hat 2-mal mit dem FC Barcelona ganz oben gestanden – und sucht jetzt einen neuen Job. Viel Erfolg.

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