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Transfers: Auch ,,Adler” Ante Rebic in Frankfurt vor dem Abflug?

Ist das der Fluch oder der Segen der guten Tat? Eintracht Frankfurt stürmt mit der ,,Büffelherde”, Luka Jovic, Ante Rebic und Sebastién Haller bis ins Europa-League-Halbfinale, kann zum Transfer-Krösus des Sommers werden – und steht dennoch vor einer unsicheren Saison.

Dass es schwierig sein würde, die Begehrlichkeiten der internationalen Top-Klubs nach dem unglaublichen Run bis ins Halbfinale der Europa League, mit den denkwürdigen Spielen gegen Lazio Rom (4:1), bei Inter Mailand (1:0) oder im Viertelfinale gegen Benfica Lissabon (2:0) von der Mannschaft weg zu halten, das räumen die Frankfurter Verantwortlichen immer wieder in der Schlussphase der vergangenen Saison ein.

,,Es wird schwer sein, alle 3 zu halten”, sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic (47). Nun ist Luka Jovic für die die Eintracht-Rekordsumme von 60 Mio. Euro zu Real Madrid gewechselt – und der nächste Deal zur ,,Büffelherde” könnte folgen.Wie BILD Frankfurt berichtet, steht auch Ante Rebic bei der SGE vor dem Absprung.

Neben Inter Mailand soll auch Atlético Madrid Interesse am kroatischen Vize-Weltmeister haben. (Ligalive.net berichtete). Der La-Liga-Klub sucht dringend einen Nachfolger für den abwandernden Weltmeister Antoine Griezmann.

Der Franzose hat sich zuletzt mit ,,Ich weiß, wo ich spielen werde”, sehr schmallippig geäußert. Dennoch wird er Atléti trotz Vertrag bis 2023 vorzeitig verlassen.

Rebic hat in Frankfurt noch einen Kontrakt bis 2022. Der 25-jährige Halbstürmer hat mit 10 Treffern und 6 Assists Wettbewerb übergreifend auf sich aufmerksam gemacht. Bei Inter Mailand wird von einem kolportierten Jahresgehalt von 4 Mio. Euro gesprochen.Glaubt man dem BILD-Bericht, so soll die Chemie zwischen Rebic und Teilen des Teams nach der verpassten Champions-League-Qualifikation gestört sein.

Rebic, Jovic und Haller liefern in der Bundesliga 2018/2019 allein 40 der 60 Frankfurter Saisontore. In der Europa League hat das Trio infernale 16 von 28 Treffern beigesteuert.

Eintracht Frankfurt hat Ante Rebic, an dem im letzten Sommer schon der FC Bayern München interessiert zu sein schien, erst zum 30. Juni 2018 und etwas überraschend nach Leihe vom AC Florenz fest verpflichtet. Die Dienste des Kroaten kosten den hessischen Bundesligisten gerade mal 2 Mio. Euro.

Inzwischen liegt Rebics Marktwert bei 40 Mio. Euro. Damit ist er gemeinsam mit dem 3., noch verbliebenen ,,Büffel” Haller der wertvollste Spieler im Kader von Trainer Adi Hütter (49). Bei einem Wechsel zu Atlético Madrid in diesem Preis-Segment würde Frankfurt die 100-Millionen-Euro-Grenze bei Abgängen erreichen. Das hat es in der langen Bundesliga-Historie der ,,Adler” noch nie gegeben. Dennoch bleibt die Frage, wie die Eintracht diesen Substanzverlust trotz gefüllter Kriegskasse auffangen will? Die Verpflichtung des serbischen Stürmers Dejan Joveljic (19) deutet eher darauf hin, dass man hier einen Perspektivspieler anstatt eines echten Jovic-Ersatzes geholt hat. Dennoch ein schönes Wortspiel.


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