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Transfers: Kein Kauf – James ist der große Verlierer beim FC Bayern!

Transfers: Kein Kauf – James ist der große Verlierer beim FC Bayern!

Seit Dienstag ist klar: Der FC Bayern München wird die Kaufoption für James Rodriguez (27) von Real Madrid nicht ziehen.

Damit ist die seit der Jahreswende diskutierte Fest-Verpflichtung des Kolumbianers vom Tisch. Rodriguez muss damit nach Madrid zurück, wo er unter dem alten und neuen Coach Zinedine Zidane allerdings wohl keine Rolle mehr spielen wird.

Dass die Münchner die Kaufoption nicht wahrnehmen werden, bestätigt Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge (63) am Dienstag dem Portal Sport1.de.

Die Bayern haben Rodriguez zum 12. Juli 2017 für eine Leihgebühr von 15 Mio. Euro von den Madrilenen geholt. Bei einem Wechsel zum Ende der Leihfrist am 30. Juni 2019 wären 42 Mio. Euro Ablöse fällig gewesen. Die wird sich der Rekordmeister nun sparen.„Die Entscheidung bei James ist im Prinzip gefallen. Er war bei mir und hat mir in einem persönlichen Gespräch gesagt, dass er den Verein bittet, die Option nicht zu ziehen“, so Rummenigge.

„Man sollte keinen Spieler für 42 Millionen Euro Ablöse mit entsprechendem Gehalt verpflichten, wenn man ihm keine feste Position bieten kann”, sagte der Vize-Weltmeister von 1982 und 1986 weiter, ,,unter diesen Voraussetzungen macht es keinen Sinn.“

Bereits Anfang Dezember 2018 haben sich die Anzeichen gemehrt, dass Rodriguez München am Saisonende verlassen wird (). Rund um das Finale der Copa Libertadores in Madrid bestätigt der Kolumbianer in einem TV-Interview, dass er gern nach Madrid zurückkehren möchte.

Mit Bayern-Coach Niko Kovac (47) werden ihm gewisse Differenzen nachgesagt. Dass ,,James ein guter Junge” sei, wie Kovac vor dem Rückrundenstart in Sinsheim (3:1) zu Protokoll gibt, dürfte dem stolzen Südamerikaner, immerhin 2-facher Champions-League-Sieger mit Real Madrid, nicht gefallen haben.Die beiden Spielzeiten von James Rodriguez beim FC Bayern verlaufen höchst unterschiedlich.

Auch nach dem ,,Aus” für seinen früheren Mentor aus Madrid, Carlo Ancelotti, und der Wieder-Einsetzung von Jupp Heynckes als Bayern-Coach macht er 2017/2018 insgesamt 23 Bundesliga-Spiele (17 Tor-Beteiligungen), davon 19 als Einwechselspieler.

Unter Niko Kovac liegen die Dinge anders. Der neue Bayern-Trainer scheint nicht wirklich auf den verletzungsanfälligen Feingeist zu setzen. Rodriguez' Bilanz in der Double-Saison 2018/2019: 28 Pflichtspiele, davon nur 3 im DFB-Pokal. Kommt James in der Bundesliga noch auf 11 Tor-Beteiligungen (7 Treffer), so bleibt er in der Champions League bei einem Assist.

In der Bundesliga ist der Kurz-Einsatz am 31. Spieltag beim 1:1 in Nürnberg Rodriguez' letzter Auftritt in einem Liga-Spiel.


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