Transfers: Bayern-Legende Franck Ribéry wird kein Wanderer…


Ob das den Fans gefallen wird? Mehr als 200.000 Menschen folgen Bayern-Star Franck Ribéry, hier 2017 in Doha in Katar, allein beim Social-Media-Kanal Twitter. (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Franck Ribéry (36) hat sich mit seinem 5. ,,Double“ seit 2008 vom FC Bayern München glorreich verabschiedet. Dazu kommt das historische ,,Triple“ 2012/2013. Wohin der Weg des exzentrischen Franzosen nun führt, ist aber nach wie vor eine spannende Frage.

Eines kann dabei aber wohl ausgeschlossen werden. Ribéry wird nicht nach Australien gehen. Die Western Sydney Wanderers aus der A-League mit Trainer und Bayern-Legende Markus Babbel (46) haben höflich beim Monsieur 100.000 Volt angefragt – und dann zurückgezogen.

Eigentlich schade. Ribéry in Down under, das hätte durchaus Charme gehabt. Der Babbel-Klub hat nach anfänglichem Interesse wohl den Rückzieher gemacht.

,,Der aktuelle Stand ist so, dass wir ihn uns nicht leisten können. Ich hatte schon ein längeres Gespräch mit unserem Chairman und er ist leider nicht bereit, so tief in die Tasche zu greifen“, erklärt Babbel in einem Interview des TV-Senders Sky.

Gibst du mir die Schale auch mal? Niko Kovac und Franck Ribéry feiern Bayerns Meisterschaft 2019.
Gibst du mir die Schale auch mal? Niko Kovac und Franck Ribéry feiern Bayerns Meisterschaft 2019. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Ein Wechsel würde Franck Ribéry zum wertvollsten Spieler der A-League machen

Mon Dieu! Franck Ribéry ist den Australiern wohl zu teuer...
Ribéry wäre bei den Wanderers sozusagen das ,,goldene Steak“ im Kader.

Der Liebhaber exotisch garnierter Fleischgerichte im vierstelligen Preis-Segment liegt mit einem Marktwert von 4 Mio. Euro weit über dem seiner Wahrscheinlich-Nicht-Teamkollegen in Sydney.

Wertvollster Spieler der Wanderers ist der spanische Stürmer Oriol Riera (32). Der Mann, der 2017 von Deportivo La Coruna in die australische A-League wechselt, ist noch eine Million Euro wert.

An Promi-Faktor, lieber Monsieur Le Ribéry, mangelt es der Liga in Down under nicht. Auch der Japaner Keisuke Honda (32) und der Schwede Ola Toivonen (32, beide Melbourne Victory) sowie der Niederländer Siem de Jong (30) vom FC Sydney verdienen ihr Geld in Australien.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Ailton war 2004 „Fußballer des Jahres“ und war mit Werder Bremen extrem erfolgreich. Foto: Getty Images

Ribéry ,,natürlich der Rockstar im Team"

Seit 2018 Trainer in Australien: Fußball-Legende Markus Babbel (2. v. r.
Seit 2018 Trainer in Australien: Fußball-Legende Markus Babbel (2. v. r.). (Photo by Ashley Feder/Getty Images)

Markus Babbel, seit Mai 2018 Trainer in Sydney, kann die Zurückhaltung seines Vereinspräsidenten ,,durchaus nachvollziehen.“

„Aus fußballerischer Sicht wäre er natürlich der Rockstar hier. Da würden einige meiner Spieler wahrscheinlich vor Ehrfurcht erstarren. Aber das Gesamtpaket Ribery ist für uns im Moment leider nicht bezahlbar“, machte Babbel deutlich. Der 36 Jahre alte französische Ex-Nationalspieler Ribéry hatte nach zwölf Jahren beim deutschen Meister keinen neuen Vertrag mehr erhalten.

Der Ex-Profi des FC Bayern und des FC Liverpool betont aber auch: ,,Die Tür steht nach wie vor offen. Wenn er ein schönes Leben führen will, auch mit seiner Familie, hätte er bei uns absolute Ruhe und Gelassenheit. Australien wäre dafür der perfekte Ort. Du lebst in einer der schönsten Städte der Welt und hast einen fantastischen Lifestyle.“

Und dass Lifestyle bei Franck Ribéry ein nicht zu unterschätzender Faktor ist, wissen wir seit der Jahreswende. Da hat sich der Bon Vivant aus Frankreich in seinem Lieblingsrestaurant in Dubai ein kleines Steak mit Blattgold. Für 1.200 Euro – und ein bisschen Kritik aus den sozialen Netzwerken geerntet (Ligalive.net berichtete). Die australische Metropole Sydney sollte dem Emirat und dem Nobel-Schuppen von Chefkoch Nusret Gökce, bei dem auch FIFA-Boss Gianni Infantino zu speisen pflegt, in Sachen Kulinarik aber in nichts nachstehen.

Ligalive-Infografik: Franck Ribéry - Einwechsel-König bei Bayern München, Bundesliga-Saison 2018/2019

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