Transfers: Bayerns Plan B für Sané heißt Dembélé


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Ousmane Dembélé (m.): Vielleicht kein Fußball-Gott, aber doch immerhin Weltmeister... (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)

Die (Nicht)-Transfers des FC Bayern München beschäftigen Fans und Medien auch in der  fußballfreien Sommerzeit über die Maßen!

Aus englischen Medienberichten, u. a. vom Massenblatt The Sun, vom Wochenende geht hervor, dass Leroy Sané (23) wohl nicht von Manchester City zum FC Bayern wechseln wird. Davon geht auch der ehemalige Bayern-Spieler Toni Kroos (29) aus. ,,Wenn Leroy zu Bayern gehen sollte, wäre das wohl ein riesengroßer Transfer für den FC Bayern“, vermutet der Weltmeister von 2014 in einem Interview mit SPORT BILD (Mittwoch), ,,ein Transfer, den es in diesem finanziellen Rahmen noch nie gab. Ich glaube allerdings nicht, dass der Transfer zustande kommt. Das ist jedoch nur mein Gefühl.“

Kroos weiter: ,,Aus City-Sicht würde ich Sané definitiv nicht ziehen lassen.“

Behält der Nationalspieler, der zuletzt nicht im Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland (2:0) und Estland (8:0) stand, wäre die Hoeneß-Aussage aus dem Frühjahr – ,,Wenn Sie wüssten, wen wir schon alles sicher haben“, Sie erinnern sich – wohl so gut wie konterkariert. ,

Manchester City: Was macht Leroy Sané?
Manchester City: Was macht Leroy Sané? (Photo by Michael Regan/Getty Images)

FC Bayern bekam bislang kaum einen Wunsch-Kandidaten

Auch Rodrigo (m.) hat seinen Abschied von Atlético Madrid verkündet.
Auch Rodrigo (m.) hat seinen Abschied von Atlético Madrid verkündet. Es zieht ihn jedoch nicht zum FC Bayern... (Photo by Denis Doyle/Getty Images)
Bislang ist es nämlich fast spannender, beinahe täglich zu lesen, wer dem FC Bayern alles eine Absage gibt.

Wird Chelsea-Idol Frank Lampard (41) wie erwartet neuer Trainer bei den ,,Blues“ (Ligalive.net berichtete), dürfte er Bayerns Wunschspieler Callum Hudson-Odoi wohl kaum nach München ziehen lassen.

In der vergangenen Woche hat Mittelfeldspieler Rodrigo (22) von Atlético Madrid Manchester City den Vorzug gegeben. Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola (48) soll für die Entscheidung des Spaniers ausschlaggebend gewesen sein.

Im Fall Leroy Sané könnten die Münchner exakt das gleiche Szenario erleben. Dann blieben sie auf dem Transfer-Volumen von 111 Mio. Euro für die beiden französischen Weltmeister Lucas Hernández (23, Atlético Madrid) und Benjamin Pavard (23) vom VfB Stuttgart erst mal sitzen. Um den schleppend vorangehenden Umbau des Kaders zu bewältigen, wären allerdings ganz andere Investitionen nötig.

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Bayerns ,,Plan B" mit Dembélé birgt ein hohes Risiko!

Ousmane Dembélé spielte nur eine Saison für Borussia Dortmund.

Wie SPORT BILD am Mittwoch berichtet, hat der FC Bayern bei einer eventuellen (und wohl wahrscheinlichen) Absage von Leroy Sané wohl einen ,,Plan B“.

Er reimt sich auf Sané und es geht um den früheren Dortmunder Ousmane Dembélé (22). Der Außenstürmer vom FC Barcelona gilt als Kandidat, falls Sané nicht kommt. Borussia Dortmund hat Dembélé nach einem Streik im Sommer 2017 für 125 Mio. Euro an ,,Barca“ abgegeben. Das derzeitige Preisschild des Weltmeisters von 2018 liegt bei 100 Mio. Euro.

Es ist unwahrscheinlich, dass die Bayern da einsteigen. Auch wenn ,,Karl-Heinz Rummenigge intern bei Bayern als großer Befürwortr der Personalie Dembélé“ gilt, wie SPORT BILD schreibt. Wir erinnern uns: Rummenigge outet sich im Frühjahr auch als angeblicher ,,Fan von James“ – doch der Kolumbianer hat beim FC Bayern seine Zukunft hinter sich.

Dembélé hat in Barcelona noch einen Vertrag bis 2022. Er gilt nicht eben als pflegeleichter Profi und ist sehr verletzungsanfällig. Seit seinem Wechsel von Dortmund zur Blaugrana verpasst Dembélé nach Verletzungen und Blessuren 40 (!) Pflichtspiele. ,,Ein Dembélé-Transfer dürfte sich in finanziellen Sané-Dimensionen bewegen“, glaubt man bei SPORT BILD. Richtig. Und ein Risiko ist es obendrein.

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