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Transfers: FC Bayern oder Frankfurt: Wie pokert Max Kruse?

Tag 3 nach der 7. Deutschen Meisterschaft in Folge – und die Transfer-Gerüchte rund um den FC Bayern München reißen nicht ab. Wie das Portal Sport1.de berichtet, wollen die Münchner Ex-Nationalspieler Max Kruse verpflichten.

Der 31-jährige Mittelstürmer wird den SV Werder Bremen ablösefrei verlassen und könnte für die Bayern ein Thema sein.

Nach dem Winter-Abgang von Sandro Wagner nach China suchen die Münchner auch für die kommende Saison ein ,,Back-up” für Torschützenkönig Robert Lewandowski (30, 22 Saisontreffer).

Laut Informationen von Sport1.de hat der FC Bayern den Ex-Nationalspieler auf dem Zettel. Andere Medien sehen Kruses Zukunft bei Eintracht Frankfurt – oder gar bei Liverpool und Jürgen Klopp.

Werder Bremen hat am Montagabend zum Saison-Ausklang ein Freundschaftsspiel in Oldenburg bestritten. Max Kruse ist da schon nicht mehr im Kader.

Wie das Portal Deichstube.de erfahren haben will, soll Kruse bereits zum Medizin-Check in Frankfurt gesichtet worden sein und ,,einen Teil der medizinischen Untersuchungen” für einen infrage kommenden Wechsel zu 7. der Tabelle von Eintracht Frankfurt absolviert haben.

Kruse hat in der vergangenen Saison in 32 Bundesliga-Spielen 21 Tor-Beteiligungen für Werder Bremen (11 Treffer) abgeliefert. Im Pokal bringen 4 Assists, ein Tor und der entscheidende Elfmeter im Shoot-out bei Borussia Dortmund die Bremer erstmals seit 2010 wieder ins Halbfinale.

Aber: Einen Tag vor Saisonende und dem versöhnlichen 2:1-Abschluss gegen RB Leipzig hat Kruse bekannt gegeben, seinen zum 30. Juni diesen Jahres auslaufenden Vertrag in Bremen nicht zu verlängern. „Wir haben immer betont, dass wir die Zusammenarbeit mit Max gerne fortgeführt hätten. Er hat sich jedoch dazu entschieden, nach 3 Jahren eine neue Herausforderung suchen zu wollen“, erklärt Werder-Sportchef Frank Baumann dazu.

Zu dieser ,,neuen Herausforderung” gehören aller Wahrscheinlich nach vor allem höhere Bezüge. Wie Sport1.de berichtet, geht es im Kruse-Poker mit den Bayern darum, dass ,,das Gesamtpaket stimmen muss.”

Das bedeutet konkret so viel wie: Höhere Gehaltsvorstellungen im einstelligen Millionenbereich. Konkrete Verhandlungen zwischen der Kruse-Seite und dem Rekordmeister hat es jedoch allem Anschein noch nicht gegeben.

Mit dem ,,Back-up” für Lewandowski ist das bei den Bayern so eine Sache. Mit Wandervogel Sandro Wagner (31), jetzt in der chinesischen Super League bei Tinjian Teda auf Tor-Jagd, und zuvor in 10 Profi-Jahren bei 6 Vereinen unter Vertrag, holen die Münchner im Januar 2018 scheinbar einen ,,verlorenen Sohn” heim. Der gebürtige Münchner hat schon einmal, 2007/2008, für den FC Bayern gespielt. Als ,,Ersatz” für Robert Lewandowski angekündigt, kommt Wagner 2017/2018 auf 8 Treffer in 14 BL-Spielen. Ein Jahr später, unter Niko Kovac, sind es nur 7 Kurz-Einsätze mit 138 Spielminuten (0 Tore) – und Wagner zieht nach China weiter. 8-mal bleibt er ohne Einsatz im Kader und nach seinem Weggang bringt der FC Bayern mit Lewandowski als einzigem nominellen Stoßstürmer die Aufholjagd zum Titel ins Ziel.


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