Transfers: PSG hat wohl genug von Neymar…


Fußballstar Neymar wird Paris St.-Germain wohl verlassen.
Fußballstar Neymar wird Paris St.-Germain wohl verlassen. (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)

Ein Machtwort aus Katar! Bei Paris St.-Germain ist man die ewigen Eskapaden von Superstar Neymar (27) scheinbar leid.

Nasser Al-Khelaifi, der mächtige Präsident von Paris St.-Germain hat jetzt erstmals einen Verkauf des teuersten Fußballspielers aller Zeiten in Aussicht gestellt.

Neymar fehlt Brasilien bei der Copa América im eigenen Land nach einer Fußverletzung. Er soll Verwandten gegenüber bereits mitgeteilt haben, dass er nach der Sommerpause nicht mehr nach Paris zurückkehren möchte.

Auch sein Berater Pini Zahavi soll sich schon warmlaufen – und eine eventuelle Rückkehr zum FC Barcelona anbahnen. Dort hat Neymar zwischen 2013 und 2017 in 186 Pflichtspielen 105 Tore erzielt.

Da war die bunte Welt des Neymar noch in Ordnung: Rekord-Saison 2014/2015 mit dem FC Barcelona und den Stürmerkollegen Luis Suárez (l.) und Lionel Messi...

Neymar ist nur noch Glamour-Boy und Skandal-Kicker

Unter Beschuss: Brasiliens Superstar Neymar. (Photo by Buda Mendes/Getty Images)
Der Linksaußen vom Pelé-Klub FC Santos wechselt dann im Sommer 2017 die Fronten – und zieht für die Weltrekord-Ablösesumme von 222 Mio. Euro weiter zu Paris St. Germain.

Möglich wird dieser Transfer – und auch andere, rekordverdächtige Deals – dank der finanziell unbegrenzten Möglichkeiten der katarischen Besizter von PSG.

Die haben von den Skandalen, aktuell ist es der Vorwurf der Vergewaltigung, gegen den sich Neymar wehren muss, nun offenbar genug. In einem am Dienstag erscheinenden Interview von France Football stellt Nasser Al-Khelaifi erstmals einen Verkauf von Neymar in den Raum.

Der Klubchef ist ungehalten, bemängelt unter anderem Neymars mangelhafte professionelle Einstellung. Dass er sich mehr mit seinem Luxusleben und seinem virtuellen Leben auf Instagram und Co. befasst, hat zuletzt auch Brasiliens Fußball-Legende Zico (66) gerügt. ,,Neymar muss lernen, sich mit den professionellen Dingen, die zum Fußball gehören, zu befassen“, mahnt ,,der weiße Pelé“.

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PSG-Boss will kein Promi-Gehabe mehr

Nasser Al-Khelaifi (Präsident der PSG): Die Wiederbelebung - Seit dem Aufkauf von PSG von Qatar Sports Investments, hat der Klub über €1b für Transfers von Spielern ausgegeben, wie für Zlatan Ibrahimović, Thiago Silva, Edinson Cavani, Neymar und Kylian Mbappé. Seitdem haben sie 21 Titel gewonnen. (Foto von Michael Regan/Getty Images)

Nasser Al-Khelaifi (45) legt nun über verschiedene Medien nach.

Dass PSG den französischen Pokal verspielt und in der Champions League schon im Achtelfinale an Manchester United gescheitert ist, hat ihm sicherlich nicht gefallen.

,,Die Spieler müssen noch mehr als bisher Verantwortung übernehmen. Es muss ganz anders sein. Sie werden mehr tun, mehr arbeiten müssen“, sagt er bei France Football, ,,Sie sind nicht hier, um sich selbst zu gefallen. Und wenn sie nicht einverstanden sind, stehen die Türen offen. Ciao! Ich möchte kein Promi-Verhalten mehr haben!“

Der Hit. Der PSG-Boss stellt Neymar – mit 34 Toren in nur 37 Ligue-1-Spielen beinahe klinisch effektiv – laut L‘ Equipe sogar ins Schaufenster. ,,Bei einem XXL-Angebot“, sagt er, ,,wird die Führungsetage von Paris St-Germain nichts gegen einen Wechsel einwenden.“

 

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