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Transfers: Bei Leroy Sané spielt Manchester City gegen Bayern auf Zeit

Aus nach 9 Minuten! Auch Pep Guardiola (l.) und Liverpool-Coach Jürgen Klopp (r.) kümmern sich um den verletzten Leroy Sané.

Noch 6 Tage bleiben bis zur Schließung des Transfer-Fensters in England.

Das ist auf der einen Seite gut so, denn Wechsel wie einst der Transfer von Heung-Min Son von Bayer Leverkusen mitten in der Saison-Anfangsphase gehören seitdem in der Bundesliga der Vergangenheit an.

Für den FC Bayern München geht es aber darum, bis Ende der Woche den geplanten und von verschiedenen Medien (u. a. Kicker.de und BILD) bereits als perfekt gemeldeten Königstransfer von Leroy Sané von Manchester City zu finalisieren.

Einfach wird es nicht, aber das hat auch keiner gesagt. In Manchester gibt man sich hinsichtlich der Personalie Sané entspannt.Wie DIE WELT am Montag berichtet, gibt es zwischen dem FC Bayern München und Manchester City nach wie vor keine Einigung über einen Wechsel von Leroy Sané.

Die Bayern-Bosse und auch die Fans des Rekordmeisters dürften am Sonntagabend in der 9. Minute des Community Shields zwischen Manchester City und dem FC Liverpool (6:5 n. E.) in Wembley den Atem angehalten haben. Sané verdreht sich nach einem Laufduell mit Liverpools Trent Alexander-Arnold das Knie und muss früh ausgewechselt werden.

City-Coach Pep Guardiola (48) gibt nach dem Spiel vorsichtig Entwarnung: ,,Der erste Eindruck war nicht gut, aber auch nicht schlecht. Wir müssen abwarten.” Eine exakte Diagnose steht am Montag noch nicht fest.

Guardiola soll, wie The Independent am Sonntag berichtet, auch der Grund sein, warum Sané unbedingt aus Manchester weg will.,,Sané ist ein Spieler”, so das Blatt, ,,der nicht so fasziniert und begeistert von Guardiolas Herangehensweise als Trainer ist wie andere.“

Hat beispielsweise der Spanier Rodrigo von Atlético Madrid den ehemaligen Bayern-Coach als ausschlaggebend für seinen Wechsel zu den ,,Citizens” genannt, so scheint das Verhältnis zwischen Sané und dem Pep eher distanziert zu sein.

,,Wenn er gehen will, kann er gehen”, hat Guardiola in der vergangenen Woche quasi seinen Segen zum Sané-Abgang zu den Bayern gegeben. Die von Manchester City abgerufene Ablöse für den teuersten deutschen Spieler aller Zeiten liegt bei 100 Millionen Euro plus X.

,,Wer Leroy haben will”, glaubt sein (Noch)-Mitspieler Kevin de Bruyne (28), ,,der muss richtig blechen.” Wer könnte das besser wissen als der Belgier, der bei seinem Abgang 2015 vom VfL Wolfsburg mit 76 Mio. Ablöse zum bis dahin teuersten Bundesliga-Export wird?


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