Transfers: Neymar wohl mit Barca einig – Spieler-Exodus bei PSG?


Beim französischen Serien-Meister herrscht Sommer-Transferflaute.

Neymar angeblich vor Rückkehr zum FC Barcelona.

Auch Dani Alves und Gianluigi Buffon sind weg.

Die PSG-Fans warten auf den Transfer-Hammer dieses Sommers...

Es war einmal ein Transfer-Hammer: Am 4. August 2017 stellt Paris St.-Germain den mit 222 Mio. Euro teuersten Fußballer aller Zeiten im Prinzenparkstadion vor. Es ist der Brasilianer Neymar vom FC Barcelona.
Es war einmal ein Transfer-Hammer: Am 4. August 2017 stellt Paris St.-Germain den mit 222 Mio. Euro teuersten Fußballer aller Zeiten im Prinzenparkstadion vor. Es ist der Brasilianer Neymar vom FC Barcelona. (Photo by Aurelien Meunier/Getty Images)
Sommer, tausende Fans am Prinzenparkstadion in Erwartung des nächsten Super-Transfers – So kennt man das eigentlich alljährlich in der heißen Jahreszeit in Paris.

Paris St.-Germain, der aus Katar finanziell gesteuerte Hauptstadtklub Frankreichs, hat in den letzten Jahren seit der Übernahme durch das Konsortium vom Golf eine Transfermarke nach der nächsten geknackt.

Der Uruguayer Edinson Cavani, inzwischen 32, kommt 2013 für 64,5 Mio. Euro vom SSC Neapel nach Paris. Im letzten Sommer landet auch der frisch gebackene Weltmeister Kylian Mbappé für 135 Mio. Euro unterm Eifelturm. Alles in den Schatten stellt jedoch der Fußball-Rekordtransfers des Brasilianers Neymar vom FC Barcelona, der im Sommer 2017 für 222 Mio. Euro wechselt.

Damit scheint es zumindest für den Moment nichts mehr zu werden. Wie die spanische Zeitung Sport am Dienstag berichtet, soll sich Neymar (27), der nach einer Fußverletzung nicht an der Copa América in seinem Heimatland Brasilien teilnehmen kann, mit ,,Barca“ über eine Rückkehr einig sein.

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Wie Sport weiter berichtet, will Neymar um jeden Preis zurück nach Barcelona. Das in der Katalanen-Metropole ansässige Blatt: ,,Sein Wunsch, wieder für Barça zu spielen, ist so groß, dass er die Bedingungen von Präsident Josep Maria Bartomeu ohne Murren akzeptiert hat.“ Neymar, so heißt es weiter, soll für eine Rückkehr zum FC Barcelona bereit sein, auf einen Teil seines Gehalts bei Paris St.-Germain zu verzichten.

Diese Bezüge liegen bei üppigen, kolportierten 36 Mio. Euro im Jahr. Die Frage ist: Kann man auch von weniger, die Rede ist von 24 Mio. Euro jährlich, in Barcelona leben bzw. überleben?

Neymar ist nicht der einzige, der Paris ,,Au revoir“ sagt bzw. die Absicht hat, dies zu tun.

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Der Blick auf die PSG-Abgänge zeigt: Mit Neymar verlöre Paris bereits den 5. Hochkaräter in diesem Transfer-Sommer.

Der Argentinier Giovani Lo Celso, derzeit mit der ,,Albiceleste“ bei der Copa América in Brasilien, wird nach dem Turnier nicht mehr nach Frankreich zurückkehren, sondern für 22 Mio. Euro zu Betis Sevilla wechseln. Außenstürmer Moussa Diaby (19) schließt sich für 15 Mio. Euro Bayer Leverkusen an. Torhüter Kevin Trapp (28) wird nach Leihe wohl bei Eintracht Frankfurt bleiben.

Neymars brasilianischer Landsmann Dani Alves (36) verabschiedet sich ebenso in die Vereinslosigkeit wie der Franzose Adrien Rabiot (24) und Italiens Torhüter-Legende Gianluigi Buffon. Der 41-jährige Weltmeister von 2006 verlässt Paris nach nur einer Spielzeit.

,,Ein weiteres Kapitel in meinem Leben endet“, sagt Dani Alves bei seinem Abschied, ,,ein erfolgreiches, ein Kapitel des Lernens und der Erfahrung.“ Eine bittere Erfahrung müssen die hoch dotierten PSG-Profis stets in der Champions League machen. Trotz der immensen Investitionen gelingt in der ,,Königsklasse“ nie der große Wurf.

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