Unter 20 aber jeder schon mehr als 100 Millionen Euro wert?


Sie sind noch keine 20 Jahre alt – aber jeder von ihnen könnte schon mehr als 100 Millionen Euro wert sein. Jedenfalls, wenn sie das Interesse von Premier League Klubs auf sich gezogen hätten. Das sind sie – die Nachfolger der Transferkönige Gareth Bale, CR7, Neymar und Luis Suarez. Ob sie aber auch mal die Klasse eines Lionel Messi erreichen, bleibt dahingestellt.

Denn die wenigsten sind bereits Stammspieler in den jeweiligen Nationalmannschaften und “One-Hit (Season) Wonders” gibt es auch im Fußballbereich en Masse. Und – weiteres Problem – wo bleibt bei den kolportierten Summen da das Upside? Wie können diese Spieler dann noch mit Gewinn weiter verkauft werden? Ist doch gar nicht nötig, mögen romantische Fußball-Aficionados einwerfen. Aber falsch!

Denn einige Fußball-Manager scheinen mehr von Börsengeschäften zu verstehen als vom Fußball. Schnell einkaufen und dann versuchen an Real, Barca oder die Engländer teuer zu verkaufen. Das ist der Traum des Zocker-Managers (und Spielerberaters).

Wobei gerade die Premier League Klubs doch sehr dem gleichen, was man in der Finanzbranche jahrelang “Stupid German Money” nannte. Sprich – wenn der gemeine “Landesbanker” von einem heißen Tipp gehört hatte und mit frisch polierter Krawattennadel beim 25-jährigen London Business School Absolventen in der Londoner City vorstellig wurde, um mal etwas anderes zu machen, als nur AAA-Bonds zu kaufen, und ein großes Rad zu drehen,dann war es in der Regel Zeit, sich von dem speziellen Geschäft sofort zu verabschieden. Immobilienkrise, Dot.com Blase, Schiff-Fonds, etc. und Beispiele wie die IKB, die WestLB, etc. sind da warnende Beispiele. Und deshalb kann es ja eigentlich nur heißen.

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Sofort verkaufen, wenn die Insulaner ein Talent wie Baba von Augsburg oder einen zwar guten aber nicht brillianten Spieler wie Son von Leverkusen für viel Geld haben wollen – wie im Sommer 2015 passiert. Und von dem Geld dann gleich 3 – 4 genauso gute Spieler holen oder die eigenen Finanzen sanieren.

Interessant ist, dass sich da im Business richtige Transferstrukturen aufgetan haben. Da gibt es die Trüffelschweine, die billig Talente aus der 2. Liga oder der Regionalliga einkaufen, um sie dann regelmäßig an die Top-Teams der Bundesliga weiter zu verkaufen. Der SC Freiburg gehört in diese Kategorie und Spieler wie Max Kruse oder Admir Mehmedi sind Beispiele hierfür (auch wenn diese nicht von den Amateuren kamen).

Leroy Sane - Wie viel ist er schon wert?

Leroy Sane – Wie viel ist er schon wert?

Dann gibt es die schlechten Einkäufer, die ganz selten mal eine positive Transferbilanz aufweisen, aber reihenweise überteuert Durchschnitt einkaufen (quasi das “stupid money” der Bundesliga). Der VfB Stuttgart aber auch Hertha BSC und der HSV (beide mit Ausnahme dieser Saison) sind hierfür eindrucksvolle Beispiele.

Und dann gibt es die Neureichen, die keiner mag (Müssen sich halt nicht so anstrengen – die Wolfsburger) und die Bel Etage, die zwar “schön” genug ist, gute Spieler von den Kategorie 1 Vereinen abzukaufen, aber diese dann regelmäßig 2 – 3 später an Bayern München, den BVB oder an einen ausländischen  Klub abgeben muss. Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach sind hierfür Beispiele.

Als allerletztes gibt es dann die Vereine aus dem Fußball-Olymp. Wenn ein Spieler bei diesen Vereinen gelandet ist, geht es nicht weiter aufwärts. Bayern München, Real oder Barca sind die Top-Shots der Branche. Von  hier an kann man seine Karriere nur noch versauen, wenn man es überwiegend bis zur Ersatzbank schafft (wie z.B. Kaka), oder aber man wird Fußballgott auf dem Spielfeld.

Und Fußball-Götter werden dann in der Regel auch nur unter den Olymp-Vereinen weiter gehandelt. Im Rahmen des Erlaubten. Denn z.B. von Real zu Barca oder umgekehrt gehen nur wenige Spieler. Und sie wissen warum. Denn geht so ein Transfer schief, ist der Shitstorm in den sozialen Medien das geringste Problem für die Karriere.

Und weil wir das Thema für so spannend halten, deshalb hier auch gleich die neue Ligalive-Umfrage:

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