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Das sind die 26 verrücktesten, skurrilsten und seltsamsten Transfers der Fußball-Geschichte


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Weird Transfer 15 – 11: Von den West Ham Flops bis Waldschrat in Nordhausen

15. Carlos Tevez & Javier Mascherano zu West Ham United

Carlos Tevez (links) und Javier Mascherano kickten gemeinsam für West Ham United. Foto: Getty Images
Carlos Tevez (links) und Javier Mascherano kickten gemeinsam für West Ham United. Foto: Getty Images

Im Champions League Finale 2014/15 standen sie sich als Gegner mit Juventus Turin und FC Barcelona gegenüber. 2006 sorgten sie gemeinsam für einen der verrücktesten Transfers in der Fußballgeschichte.

Beide spielten in Brasilien für Corinthians São Paulo und wechselten dann zu West Ham United nach England. Ungewöhnlich, dass sich zwei argentinische Nationalspieler für einen englischen Abstiegskandidaten entschieden – zumal viele namenhafte Topclubs, wie Arsenal, Chelsea oder der AC Mailand, die Profis ebenfalls auf ihrem Zettel hatten. Ein echter Coup für die Hammers.

Speziell Carlos Tevez hatte einen großen Anteil am Klassenerhalt von West Ham in der Saison. Das Problem war allerdings, dass West Ham bei den Transfermodalitäten gegen die Richtlinien der Premier League verstoßen hatte: Die Rechte an den Spielern lagen nämlich bei einer Investmentgesellschaft und nicht bei Corinthians.

In England ist es verboten, dass Dritte an einem Transfer mitverdienen und so klagte der eigentliche Premier League Absteiger Sheffield nachträglich gegen West Ham. Allerdings ohne Erfolg. Die Hammers mussten nur eine Geldstrafe in Höhe von ca. 7 Millionen Euro zahlen. Umso kurioser, dass beide nach nur einem Jahr West Ham wieder verließen. Tevez wechselte zu Manchester United und Mascherano nach Liverpool.

14. Abedi Pele zu 1860 München

Abedi Pele war einer der berühmtesten afrikanischen Profis. Fotos: Getty Images
Abedi Pele war einer der berühmtesten afrikanischen Profis. Fotos: Getty Images

Abedi Pele war einer der berühmtesten afrikanischen Profis. Bei der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahrhunderts belegte der Stürmer immerhin den dritten Platz nach den Legenden George Weah und Roger Milla.

Dreimal wurde der Ghanaer Afrikas Fußballer des Jahres (1991, 1992, 1993). Besonders durch seine Engagements in Frankreich bei Marseille und Lyon stieg er zum Star auf und machte sich einen Namen in Europa.

Umso kurioser erschien sein Transfer 1996 aus Italien von Torino Calcio in die Bundesliga zu München – vor allem weil es sich dabei nicht um die Bayern handelte, sondern um den Stadtrivalen 1860.

Der damals 32-Jährige machte in zwei Jahren 50 Spiele und erzielte zwei Tore. Das Verrückte an dem Wechsel war, dass Pele zunächst selbst dachte, dass er bei Bayern München unterschreiben würde und erst im Nachhinein den Irrtum feststellte.

13. Johan Cruyff zu LA Aztecs

Johan Cruyff war einer der ersten großen Weltstars. Foto: Getty Images
Johan Cruyff war einer der ersten großen Weltstars. Foto: Getty Images

Johan Cruyff war ein ganz besonderer Spieler. Der Niederländer galt als begnadeter Regisseur und war einer der ersten großen Weltstars. Seine ersten Jahre verbrachte er bei Ajax Amsterdam (1964-1973) und dem FC Barcelona (1973-1978).

Bei beiden Stationen war er äußerst erfolgreich. Meisterschaften, Pokalsiege und europäische Titel – alles sackte er reihenweise ein. Zudem wurde er mit der Niederlande 1974 Vizeweltmeister.

Etwas überraschend erklärte Cruyff dann 1978 seinen Rücktritt. Noch viel kurioser war dann allerdings, dass er wie aus dem Nichts 1979 in den USA bei LA Aztecs unterschrieb und das mit 32 Jahren. Von seinem Leistungsvermögen her hätte der Spielmacher auch locker bei sämtlichen anderen Spitzenteams spielen können.

Cruyff wechselte aber ausgerechnet in die als „Opa-Liga“ bezeichnete NASL.  Dass er es noch drauf hatte, bewies er eindrucksvoll, als er dort zum „Player of the year“ gewählt wurde. Nach einem weiteren Jahr in Washington ging er doch nochmal zurück nach Europa, wo er in den Niederlanden weitere Meisterschaften feiern konnte.

12. Rivaldo zu Bunyodkor Tashkent

Rivaldo war schnell, torgefährlich und ausdauerstark. Foto: Getty Images
Rivaldo war schnell, torgefährlich und ausdauerstark. Foto: Getty Images
Rivaldo Vítor Borba Ferreira oder kurz Rivaldo gehörte in den 1990er und 2000er Jahren zu den besten Mittelfeldspielern der Welt. Der Brasilianer war schnell, torgefährlich und ausdauerstark.

Mit Brasilien wurde er 2002 Weltmeister, 1999 wurde er Weltfußballer sowie Europas Fußballer des Jahres und holte die Champions League 2003. Speziell beim FC Barcelona (1997 – 2002) war er sehr erfolgreich.

Danach war Rivaldo ein Jahr beim AC Mailand, ehe er zu den zumindest halbwegs bekannten Clubs Piräus und Athen wechselte. 2008 machte der Stürmer allerdings mit einem sehr eigenartigen Wechsel auf sich aufmerksam. Im zarten Alter von 36 Jahren heuerte er bei Bunyodkor Tashkent in Usbekistan an. Er unterschrieb für ein Gehalt von rund 12 Millionen Euro in zwei Spielzeiten. Viel Gehalt für einen Fußball-Rentner. Aber es lohnte sich für den No-Name-Verein. In 53 Spielen erzielte Rivaldo 33 Tore. Anschließend ging er zurück in seine Heimat Brasilien. 2015 beendete er seine aktive Karriere.

Rivaldo glänzte aber nicht nur mit seinen Qualitäten und guten Leistungen, sondern ist auch in einer ganz bestimmten Kategorie unter den Top-Kickern. Im folgenden Video auf der nächsten Seite seht ihr, worum es geht:

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11. Marco Sailer zu FSV Wacker 90 Nordhausen

Zur Saison 2016/17 wechselte Marco Sailer trotz einiger höherklassiger Angebote zum Viertligisten FSV Wacker 90 Nordhausen. Foto: Getty Images
Zur Saison 2016/17 wechselte Marco Sailer trotz einiger höherklassiger Angebote zum Viertligisten FSV Wacker 90 Nordhausen. Foto: Getty Images
Marco Sailer hat in den letzten Jahren viel erlebt. Nach einigen Stationen in der Zweiten und Dritten Liga in Deutschland (Aalen, Greuther Fürth, Wehen Wiesbaden, Heidenheim) kam er 2013 zum SV Darmstadt.

Mit den Lilien schaffte der Stürmer innerhalb von zwei Jahren den Durchmarsch in die Bundesliga. Sailer war dabei einer der Erfolgsgaranten.

Im deutschen Oberhaus kam der Darmstädter Publikumsliebling allerdings nicht mehr wirklich zum Zuge und so hieß im Sommer auf Wiedersehen für den Mann mit dem längsten Bart der Liga.

Zur Saison 2016/17 wechselte Sailer nun trotz einiger höherklassiger Angebote zum Viertligist FSV Wacker 90 Nordhausen. Aus der Bundesliga in die vierte Spielklasse – ein gewaltiger Abstieg. Mal sehen, ob wieder ein Durchmarsch gelingt.

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