Handspiel-Skandal! Stuttgart legt Protest ein


Zweitligist VfB Stuttgart hat sich entschieden juristisch gegen die Wertung der 1:2-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden vorzugehen.

Die Schwaben legten dazu bereits beim DFB Einspruch ein. Grund für die Entscheidung sei, “dass das Verhalten des Schiedsrichters bei der Entstehung des Siegtreffers für den SV Wehen Wiesbaden nach unserer Überzeugung einen Regelverstoß darstellt, der einen unmittelbaren Einfluss auf das Endergebnis des Spiels hatte”, erklärte Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat.

Der DFB teilte daraufhin am Mittwoch mit, dass das Sportgericht “nun zunächst Stellungnahmen von den Verfahrensbeteiligten einholen. Zu gegebener Zeit wird dann über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden.“

Die Wiesbadener erzielten durch Philip Tietz in der Nachspielzeit per Handelfmeter den Siegtreffer. In der vorausgegangenen, nun fraglichen Szene war VfB-Stürmer Hamadi Al Ghaddioui im eigenen Strafraum der Ball an die Hand gesprungen. Schiedsrichter Sascha Stegemann hatte das Spiel danach zunächst weiterlaufen lassen, wurde aber von Video-Assistent Robert Kampka auf das vermeintliche Handspiel aufmerksam gemacht.

Mislintat sprach schon nach der Partie von einem „Skandal“, denn der VfB wäre von den Unparteiischen “ganz klar benachteiligt” worden. “Diese Situation während des Spiels überhaupt herauszuholen und zu bewerten, ist für uns nicht nachvollziehbar”, wütete Mislintat und sprach von “extremer Willkür”. Wenn der vielkritisierte Video Assistant Referee auf diese Art eingreife, müsse „man die Anwendung neu diskutieren”.

Silas Wamangituka, VfB
Schrei des Protests? Der VfB Stuttgart geht juristisch gegen die 1:2-Niederlage in Wiesbaden vor. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Martinez verlängert!

Robert Martinez, Belgien
Robert Martinez, hier bei der Qualifikation für die EURO 2020, hat seinen Vertrag als Cheftrainer der Belgier bis 2022 verlängert. Copyright: imago images / Xinhua

Robert Martinez, Nationaltrainer von Belgien, hat seinen Vertrag wie erwartet bis 2022 verlängert, dies gab der belgische Verband am Mittwoch bekannt.

Der 46-Jährige ist seit 2016 Cheftrainer der Belgier und führte sie zu einem dritten Platz bei der Weltmeisterschaft in Russland 2018.
Sein derzeitiges Gehalt von jährlich 1,2 Millionen Euro soll laut Medienberichten verdoppelt werden, nachdem der Vertrag des gebürtigen Spaniers ansonsten im Juni ausgelaufen wäre.

Martinez hatte die Führung der „Roten Teufel“ nach der Europameisterschaft 2016 von Marc Wilmots übernommen. Die Belgier um den ehemaligen Bundesligastar Kevin De Bruyne, schafften mit Platz drei bei der WM ihr bisher bestes Ergebnis im Rahmen einer Weltmeisterschaft. An diese Leistungen möchte der Verband bei der kommenden Weltmeisterschaft in Katar anknüpfen.

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Top News 3: FCK setzt Training wegen Covid-19-Verdacht aus

Hinter Quarantäne-Gittern! Der FCK muss wegen drei Covid-19-Verdachtsfällen das Teamtraining bis auf Weiteres streichen. Copyright: imago images / Werner Schmitt

Der 1. FC Kaiserslautern muss sein Mannschaftstraining nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt zunächst aussetzten.

Grund sind drei mögliche von Covid-19-Infektionen, die im Rahmen einer Testreihe am Dienstag bekannt wurden.
Ob es sich dabei um Spieler oder Betreuer handelt, teilte der Drittligist nicht mit.

Der Verein teilte mit, dass die “drei betroffenen Personen” am Mittwoch einem weiteren Test unterzogen wurden, um das Klarheit zu erhalten.
Die Verdachtsfälle und alle direkten Kontaktpersonen befinden sich bereits in häuslicher Quarantäne. Ob und wann das Training weitergeht, hängt von den Ergebnissen der zweiten Testreihe ab.

Der DFB hat vor die derzeit noch unterbrochene Drittliga-Saison am 30. Mai fortzusetzen, während die Vereine sich darüber uneinig sind. Einige Klubs setzen sich für einen Abbruch der Spielzeit ein, wobei sich die Mehrheit allerdings für einen Restart mit Geisterspielen ausspricht.

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