Nachholpartie ist 100. Bundesliga-Duell! Werder Bremen empfängt Eintracht Frankfurt


Mit 94-tägiger Verspätung findet am heutigen Mittwoch das 100. Bundesligaspiel zwischen dem SV Werder Bremen und Eintracht Frankfurt statt.

Der ursprüngliche Termin Anfang März war aufgrund von Terminproblemen verschoben worden, bevor auch noch die Corona-Zwangspause dazwischenkam.
Schiedsrichter Patrick Ittrich aus Hamburg wird das Nachholspiel im Weserstadion leiten.

Nach sieben Punkten aus drei Spielen hat Werder Bremen im Bundesliga-Abstiegskampf wieder Blut geleckt. Trainer Florian Kohfeldt, dem die SVW-Bosse in der Krise demonstrativ den Rücken stärkten, will nun die Bremer Rettung vollziehen – so wie es ihm bereits vor vier Jahren gelang.

Am Pfingstsamstag vor vier Jahren löste ein 1:0-Heimsieg gegen Frankfurt Bremer Glücksgefühle wie nach einem Titelgewinn aus, da sie es schafften die Relegation in letzter Minute zu verhindern.
„Ziemlich jung, ziemlich nervös“ sei er damals gewesen, erinnert sich Kohfeldt, der damals noch Assistenztrainer war. Vier Jahre später ist die Ausgangslage aber eine andere.

Bei einem Sieg könnten die Hanseaten die direkten Abstiegsränge verlassen, zudem habe das Jubiläums-Duell keinen Final-Charakter: „Nach diesem Endspiel werden für uns noch fünf weitere folgen“, betonte Kohfeldt, der die Eintracht „nicht als Konkurrent“ betrachtet. Denn „die sind nicht wirklich im Abstiegskampf drin.“

Eintracht-Trainer Adi Hütter muss dennoch einige Verluste hinnehmen.
Stürmer Goncalo Paciencia fällt weiterhin verletzungsbedingt aus, während Lucas Torro eine Sperre absitzen muss. Dafür ist Stefan Ilsanker nach seiner Gelb-Sperre zurück im Kader.

Für das Nachholspiel des 24. Spieltags kommen somit folgende Aufstellungen in Frage:

SV Werder Bremen:
Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Friedl - Vogt - M. Eggestein, Klaassen - Bittencourt, Rashica - Sargent

Eintracht Frankfurt:
Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - Toure, Fernandes, Sow, Kostic - Kamada - Dost, Silva

Anpfiff im Weserstadion ist um 20.30 Uhr.

Werder, Eintracht
Zum Nachholspiel und gleichzeitig 100. Bundesliga-Duell der Mannschaften, empfängt Werder Bremen Eintracht Frankfurt. Copyright: imago images / HJS

Top News 2: Nagelsmann verlängt bei RB bis 2023

Nagelsmann, Leipzig
Behält weiterhin die Ballkontrolle in Leipzig: Julian Nagelsmann bleibt bis 2023 Trainer der Bullen. Copyright: 2502x1668 Pixel imago images / Poolfoto

Julian Nagelsmann wird die Trainer-Karriereleiter in diesem Sommer nicht weiter nach oben klettern.

“Die neun Cent für den Anruf kann sich jeder Verein sparen”, sagte RB-Sportdirektor Markus Krösche gegenüber der Sport-Bild zum möglichen Interesse eines anderer Klubs an Nagelsmann bekannt: “Wir geben Julian unter keinen Umständen her.”

Der 32-Jährige habe bei den Leipziger Bullen einen Vertrag bis 2023 unterschrieben, “weil wir mit ihm die Zukunft gestalten und eine Kontinuität im Verein wollen”, teilte Krösche stellvertretend für den Verein mit.

Vor Kurzem spekulierten italienische Medien darüber, dass Ralf Rangnick Nagelsmann zum AC Mailand lotsen wollen, sofern er selbst dort als Sportdirektor das Zepter übernehmen sollte. Auch als möglicher Nachfolger von Lucien Favre bei Borussia Dortmund wurde Nagelsmann gehandelt.
Nun steht fest, dass er auch in den kommenden Jahren die Zügel von RB in der Hand halten wird.

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Top News 3: Ulreich will keine Nummer 3 werden

Ulreich, Bayern
Keinen Bock mehr auf die Bank! Ersatztorwart Sven Ulreich (l.) - hier mit Corentin Tolisso - hat kein Interesse daran in Zukunft hinter Neuzugang Alexander Nübel nur noch die dritte Geige beim Rekordmeister zu spielen. Copyright: imago images / MIS

Der Ersatztorwart des FC Bayern München, Sven Ulreich, steht vor dem Abschied beim Rekordmeister.

“Klar ist auch, dass ich in der kommenden Saison nicht die Nummer drei sein möchte. Ich werde versuchen, einen neuen Verein zu finden”, gab der 31-Jährige gegenüber Sport1 bekannt, nachdem die Bayern neben Kapitän Manuel Neuer noch den Schalker Keeper Alexander Nübel ab Sommer verpflichteten.

Vertraglich ist Ulreich noch bis 2021 an die Münchner gebunden.

“Wenn sich nichts Passendes ergeben sollte, ist es möglich, dass ich meinen Vertrag erfülle. In diesem Fall werde ich mich voll reinhängen, um die Nummer zwei zu bleiben”, ergänzte der frühere Stuttgarter, der seit 2015 zwischen den Pfosten der Bayern steht.

In dieser Saison ist Ulreich, der für den Tabellenführer bisher 68 Pflichtspiele absolvierte, noch nicht einmal zum Einsatz gekommen. Ein konkretes Ziel hat der Keeper aber noch nicht: “Vorstellbar ist alles. Vor allem in der aktuellen Situation weiß man nicht, was sich noch alles ergibt”, so Ulreich.

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