Reumütiger Randalierer! Werder-Coach Kohfeldt entschuldigt sich nach Schiri-Attacke


Werder Bremen hat gegen RB Leipzig 0:2 verloren und bleibt damit auch im achten Spiel in Folge sieglos.
Für Trainer Florian Kohfeldt so unfassbar, dass er während des Spiels Schiedsrichter Sören Storks immer wieder attackiert.

Im Anschluss an die Partie folgt dann die starke Geste: Kohfeldt entschuldigt sich für sein verbalen Angriffe.

„Ich sage Sorry! Ich habe mich vertan. In der Situation habe ich es ganz klar so wahrgenommen, dass es ein reines Kopfballduell war, bei dem Ludde (Augustinsson; d. Red.) zuerst am Ball ist“, erklärte der Trainer nach der Partie und ergänzte reumütig: „Ich hätte nie vermutet, dass es Elfmeter sein kann. Sorry für meine Emotionen, den Elfmeter kann man geben. Zwischen Sören Storks und mir ist alles in Ordnung.“

Doch worum ging es genau?
Im Kopfballduell mit Yussuf Poulsen sprang Bremer Ludwig Augustinsson mit weit ausgebreiteten Armen nach oben und traf den Leipziger im Gesicht.
Der Unparteiische Storks gab daraufhin Elfmeter für Leipzig, den Marcel Sabitzer verwandelte.

 

Kohfeldt: „Ihr habt uns das Spiel weggenommen”

 

Kohfeldt explodierte währenddessen an der Seitenlinie und brüllte: „Das gibt’s doch gar nicht! Hör doch auf, verdammter Witz!“ Auch kurz nach dem 2:0 von Dani Olmo, war der Werder-Coach nicht zu beruhigen und keifte Storks im Vorbeigehen an:„Ach komm, ihr habt uns das Spiel eh schon weggenommen …“

Durch die leeren Ränge in der Red Bull Arena, war der Vorwurf für alle TV-Zuschauer deutlich hörbar.

Verständnis für die Attacke zeigte im Anschluss ausgerechnet der Gegner.
„Im Spiel nimmt man das oft anders wahr …“, sagte Poulsen nach dem Sieg mit Leipzig, ergänzte aber: „Wir haben immer Spaß am Fußball, das sieht man in jedem Spiel.“
RB-Trainer Julian Nagelsmann, der an der Seitenlinie auch gerne mal zum Rumpelstilzchen wird, wirkte neben Kohfeldt lammfromm.
„Bis jetzt ist 2020 für uns sehr erfolgreich gelaufen. Und jetzt wollen wir auch noch die letzten zwei Ligaspiele erfolgreich gestalten“, sagte Nagelsmann entspannt.

Dass Werder-Coach Kohfeldt am nächsten Spieltag gegen Abstiegskandidat Schalke 04 bessere Laune haben wird, darf angenommen werden.

RB Leipzig vs. SV Werder Bremen

Kohfeldt, Bremen, Schiedsrichter
Reumütig: Werder-Coach Florian Kohfeldt (r.) entschuldigt sich nach dem Spiel bei Schiri Sören Storks. Copyright: imago images / Nordphoto

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