Werder-Legende Bratseth für schnellen Trainerwechsel


Mit oder ohne Florian Kohfeldt im Abstiegskampf?

Rune Bratseth war mit dem SV Werder Bremen 2x Meister und Europacup-Sieger 1992. Aktuell glaubt die Werder-Legende nicht mehr an eine positive Wende und Aufholjagd im Rennen um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga. Zumindest wenn der Trainer Florian Kohfeldt heißt. Der Norweger plädierte daher am Mittwoch im Gespräch mit dem kicker für einen schnellen Trainerwechsel.

Nach dem 1:4 am Montagabend zuhause gegen Bayer 04 Leverkusen war die Werder-Welt an der Weser gar nicht mehr so heil wie sonst. Der drohende Abstieg rückt immer näher, fünf Punkte Rückstand sind es inzwischen auf den Relegationsrang 16. Verzweiflung macht sich breit, auch bei Rune Bratseth. „Ich war sehr, sehr enttäuscht“, sagte der 59-Jährige, „über die Gegentore sogar erschüttert“.

Seine Befürchtung: „Ich glaube nicht, dass in dieser Konstellation noch eine Wende möglich sein wird.“ Zu Kohfeldt meint er kritisch: „Das sollte sein letztes Spiel gewesen sein.“ Seine Beobachtung: „Werder hat eigentlich keine schlechte Mannschaft. Aber man sieht in den Gesichtern der Spieler, dass sie einfach Angst haben.“

Werder-Legende Rune Bratseth. Foto: imago images / Sven Simon

Restliche Bundesliga-Saison ist nun angesetzt

Sancho, Haaland, BVB
Copyright: imago images / Sven Simon

Nun sind die zeitgenauen Ansetzungen für den Rest der Bundesliga-Saison bekannt. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) gab am Mittwoch die Begegnungen der Spieltage 30 bis 34 im Detail bekannt.

Das Nachholspiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt steigt am 3. Juni um 20.30 Uhr. Das Topspiel am 30. Spieltag: BVB gegen Hertha am Samstagabend (18.30 Uhr). Am 31. Spieltag folgt der Klassiker Bayern gegen Gladbach.

Zwei Spieltage unter der Woche sind noch im Programm. Es erwarten uns auch wieder Freitagspiele, etwa Hoffenheim gegen Leipzig am 12. Juni um 20.30 Uhr. Der 33. und 34. Spieltag (27. Juni) werden zeitgleich um 15.30 Uhr ausgespielt.

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Dynamo Dresden erwarten neun Spiele in 29 Tagen

Rudolf Harbig Stadion, Heimat von Dynamo Dresden. Foto: imago images / ddbd

Fast durchgehend im Drei-Tages-Rhythmus muss Dynamo Dresden bis zum Saisonende in der 2. Fußball-Bundesliga spielen. Dies ergaben die Ansetzungen der Spieltage 30 bis 34 sowie der Nachholpartien, am Mittwoch bekanntgegeben von der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Dynamo hat insgesamt neun Spiele in 29 Tagen vor sich. Am 31. Mai geht es los gegen den VfB Stuttgart. Der aktuelle Tabellenletzte spielt dann am 3. Juni bei Hannover 96 und am 9. Juni gegen Fürth.

Aktuell ist die Mannschaft noch in zweiwöchiger Quarantäne. Grund sind zwei positive Tests auf das Coronavirus. Das Spiel bei Arminia Bielefeld wurde auf den 15. Juni (20.30 Uhr) verlegt, damit die Sachsen vor ihrem Neustart eine Vorbereitungszeit von mindestens einer Woche haben.

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