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Top-Spieler verpassen die WM 2022

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WM 2022 Eröffnungsspiel könnte abgesagt werden

Am 20.11.2022 wird Ecuador gegen Gastgeber Katar das WM 2022 Eröffnungsspiel bestreiten. Zuletzt hatte es aber Diskussionen gegeben, ob Ecuador tatsächlich antreten darf – es war unklar, ob die Mannschaft sich rechtmäßig qualifiziert hatte, da Spieler Byron Castillo eine falsche Identität haben sollte.

Ecuador wird vorerst nicht vom WM 2002 Eröffnungsspiel disqualifiziert

Mittlerweile ist aber klar, dass Ecuador – zumindest vorerst – keinen Ausschluss aus der WM 2022 zu befürchten hat. Die Verbände der Länder Chile und Peru hatten Einspruch eingelegt, da Ecuadors Spieler Byron Castillo eine falsche Identität vorgelegt haben sollte. So soll es eine kolumbianische Geburtsurkunde des Spielers geben, die seinen wahren Namen Bayron Javier Castillo Segura bestätigt, außerdem ein Geburtsdatum von 1995 an Stelle von 1998 und ein aufgezeichnetes Gespräch Castillos, auf dem dieser seine wahre Identität gegenüber der Untersuchungskommission des Ecuadorianischen Fußballverbands preisgibt.

Er erklärte in dem Gespräch auch, wie er damals sein Land Kolumbien verließ, um in Ecuador seinen Traum einer Karriere als Profifußballer zu verfolgen. Die Untersuchungskommission hatte 2019 allerdings trotzdem offiziell entschieden, dass Byron ein ecuadorianischer Staatsbürger sei.

Einspruch von Chile und Peru wurde zurückgewiesen

Die FIFA-Berufungskommission hat den Einspruch der beiden Verbände nun allerdings abgewiesen, mit der Begründung, “dass der Spieler die dauerhafte Staatsbürgerschaft Ecuadors gemäß Art. 5 Abs. 1 der Ausführungsbestimmungen zu den FIFA-Statuten besitzt”. Ecuador kann also wie geplant im November am WM 2022 Eröffnungsspiel teilnehmen.

Chile wäre eventuell nachgerückt und kann noch immer Berufung einlegen

Chile wäre womöglich an Stelle von Ecuador auf den WM-Platz nachgerückt. Und diese könnten gegen die Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof Cas nun noch Berufung einlegen.

Im Jahr 2016 gab es einen Präzedenzfall, in dem Bolivien wegen Einsatz von Nelson Cabrera in der WM-Qualifikation vier Punkte entzogen wurden, da dieser zuvor bereits für Paraguay gespielt hatte. Boliviens damalige Gegner Peru und Chile bekamen damals einen 3:0-Sieg zugesprochen.

Würde es nun eine ähnliche Regelauslegung geben, könnte Chile auf den vierten Platz in der Tabelle der WM-Qualifikationsgruppe springen.


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