Wie Sandhausen Geld für die WM 2018 bekommt


183,9 Millionen Euro hat der Fußball-Weltverband FIFA im Jahr 2018 bei der Weltmeisterschaft in Russland an die Klubs ausgeschüttet. 736 WM-Spieler waren im Einsatz. Die höchsten Prämien kassierte ein Klub aus der englischen Premier League – aber auch ein Dorfverein aus der 2. Liga hat Glück.

Das frühe deutsche „Aus“ bei der WM 2018 in Russland hat auch den Bundesligavereinen geschadet.

Zwar kassieren die Klubs aus der deutschen Fußball-Eliteliga mit 16,65 Mio. Euro mehr als bei der erfolgreichen WM 2014, doch liegt diese Steigerung um 6,71 Mio. nicht an den Leistungen, die „Die Mannschaft“ in auf den Rasen zaubert….

Vielmehr sind es die ausländischen Stars in der Bundesliga aus Frankreich und Kroatien, die diese Summe in die Höhe treiben.

Kevin De Bruyne ist aber auch schon mal abseits davon regelrecht explodiert. Foto: Getty Images
Belgiens Superstar Kevin de Bruyne war nur einer von 11 Spielern von Manchester City bei der WM 2018 in Russland. Foto: Getty Images

Russland 2018 – Ein einziger Zahltag für die Premier League

Raheem Sterling und England verblüfften bei der WM 2018 - und spülten ihren Klubs Millionen in die Kassen.

Absoluter Krösus unter den kassierenden Vereinen sind – beinahe selbstredend – die Klubs aus der englischen Premier League.

Die Top 4 der englischen Superliga mit Manchester City, Tottenham Hotspur, FC Liverpool und FC Chelsea stellt 49 (!) Spieler für das Turnier ab.

Der englische Meister Man. City schickt 11 Spieler nach Russland, von denen u. a. Raheem Sterling und John Stones mit England bzw. Vincent Kompany und Kevin de Bruyne mit Belgien das Halbfinale erreichen. Diese Leistung entlohnt die FIFA den „Citizens“ fürstlich: Mit 4,4 Mio. Euro – Spitzenwert für alle Klubs.

Champions-League-Sieger Real Madrid stellt zwar „nur“ 9 Spieler, Raphael Varane (Frankreich) und Luka Modric aus Kroatien erreichen allerdings das Finale. Modric wird zudem zum „Spieler des Turniers“ gewählt. Das lohnt sich für die „Königlichen“ auch finanziell: 4,2 Mio. Euro werden nach Madrid überwiesen.

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7 Bayern-Spieler bei historischem deutschen Vorrunden-Aus

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WM-Aus in der Vorrunde: Mario Gomez und Mats Hummels können es nicht fassen! (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images, )

Und die deutschen Klubs? Die können wie „Die Mannschaft“ im Turnier keine gute Platzierung vorweisen!

Der FC Bayern München steht in der Geldrangliste der FIFA auf Rang 11. Der deutsche Rekordmeister kann trotz des schwachen Abschneidens der DFB-Auswahl mit 7 Bayern-Spielern noch profitieren. 2,3 Millionen gibt es für die Münchner, die in diesem Jahr ohne WM-Tor bleiben. Das liegt auch am für Brasilien auflaufenden Ex-Münchner Douglas Costa.

Borussia Dortmund steht mit 1,8 Millionen Euro auf Platz 15 der WM-Abstellungsgebühren – und weiß mit dem Belgier Axel Witsel ebenfalls einen Halbfinalisten unter seinen WM-Teilnehmer. Auch die aktuellen und ehemaligen BVB-Spieler Lukasz Piszczek und Jakub Blaszczykowski spülen Dortmund WM-Geld in die Kassen, ebenso wie der Japaner Shinji Kagawa und sogar für den jetzigen Wahl-Münchner Mats Hummels, der im Berechnungszeitraum der letzten 2 Jahre noch für Dortmund spielt. Erst am 4. Juli 2016 hat sich Hummels dem FC Bayern angeschlossen…

Kurios wird es auf den unteren Rängen. Der Zweitligist SV Sandhausen kassiert als 312. der Geldrangliste dank des WM-Einsatzes des Isländers Rúrik Gislason (30) insgesamt 104.000 Euro. Das ist auch Geld.

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