Köln statt Bayern? FC plant Leihe von Joshua Zirkzee


Die Bilanz des 1. FC Köln ist mit Tabellenplatz 16 nach sieben Spieltagen alles andere als berauschend.

Trainer Markus Gisdol kann nach dem Abgang von Jhon Córdoba zu Hertha BSC und durch die Verletzungsprobleme von Anthony Modeste aktuell nur mit Neuzugang Sebastian Andersson und Youngster Tolu Arokodare planen.
Zu wenig Auswahl, wenn die Geißböcke ihre Torbilanz von sieben Treffern noch erhöhen möchten.

Laut eines Berichts der Bild-Zeitung planen die Domstädter daher im Winter einen weiteren Stürmer zu verpflichten.
Im Fokus steht erneut Joshua Zirkzee vom FC Bayern München.
Der 19-Jährige soll auf Leihbasis nach Köln wechseln, um die Geißböcke direkt zu verstärken und durch regelmäßige Spielzeit Erfahrung zu sammeln.

Schon im Sommer hatte FC-Geschäftsführer Horst Heldt bei Zirkzee angefragt. „In dem Moment wollten die Bayern ihn nicht ausleihen, das hat sich im Laufe der Transferperiode verschoben. Ganz am Ende, am vorletzten Transfertag, war es für uns dann zu spät. So was kommt vor“, teilte Heldt nach Ablauf der Transferfrist mit.

Anfang Januar könnte nun für alle Beteiligten der passende Moment gekommen sein, um den Leih-Deal doch noch in die Tat umzusetzen.
Bei den Münchnern spielt der Niederländer im Bundesliga-Kader aktuell nämlich keine Rolle mehr und der FC könnte dringend Unterstützung im drohenden Abstiegskampf gebrauchen.

Zirkzee, Bayern
Joshua Zirkzee wechselt auf Leihbasis vom FC Bayern zu Parma Calcio. Copyright: imago images / Laci Perenyi

Top News 2: Fest eingeplant! BVB sehnt Moukoko-Debüt herbei

Moukoko, BVB
Youssoufa Moukoko hat gegen Hertha BSC sein Bundesliga-Debüt beim BVB gefeiert. Copyright: Imago images

Am 20. November feiert Youssoufa Moukoko seinen 16. Geburtstag und darf endlich auch im Profikader von Borussia Dortmund eingesetzt werden.

Nachdem der Youngster in der Juniorenmannschaft des BVB bereits alles in Grund und Boden schießt, ist es nicht verwunderlich, dass sein Profi-Debüt von allen Seiten mit Spannung erwartet wird.

In Dortmund plant man offenbar das Wunderkind bei der ersten Gelegenheit direkt ins kalte Wasser zu werfen.
Wie die Ruhr Nachrichten berichten, soll der Linksfuß bereits 24 Stunden nach seinem Geburtstag in der Bundesliga gegen Hertha BSC im 20-köpfigen Spieltagskader stehen.
Dies sei vereinsintern „längst verbrieft“, schreibt die Zeitung.

Offen ist, ob Moukoko in Berlin auch tatsächlich sein Profi-Debüt geben wird, denn ein Startelfplatz ist vorerst nicht zu erwarten.

Dass der Deutsch-Kameruner aber zeitnah zum jüngsten Bundesliga-Spieler aller Zeiten aufsteigen wird, dürfte außer Frage stehen.

Bislang hält Nuri Sahin diesen Rekord, nachdem er im August 2005 mit 16 Jahren, elf Monaten und einem Tag ebenfalls für den BVB im deutschen Oberhaus gegen Wolfsburg auflief.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stellte dem deutschen U-Nationalspieler bei Sky bereits eine wichtige Rolle im Kader in Aussicht:
“Es ist ja ideal, Erling spielt in der Regel, und wenn es dann vielleicht mal die Möglichkeit gibt, dass der mal eine Pause braucht, dann wird der Trainer es ja vielleicht mal mit Youssoufa versuchen”, sagte Watzke über einen Backup-Einsatz von Moukoko für Stürmerstar Erling Haaland.

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Top News 3: „Keine Ausreden mehr“ – Rashica bei Werder in der Torpflicht

Es will einfach nicht so richtig laufen bei Milot Rashica.

Auch im Testspiel gegen St. Pauli war der 24-Jährige im Bremen-Kader nur schwer wahrnehmbar, geschweige denn torgefährlich.
Dabei sollte der schnelle Kosovare längst zu alter Form zurückgefunden haben, um die Hanseaten im kommenden Transferfenster für eine ordentliche Summe verlassen zu können.

Trainer Florian Kohfeldt reißt deshalb langsam aber sicher der Geduldsfaden:
„Er hat mehr Rhythmus bekommen, hat jetzt noch mal 70 Minuten mehr in den Beinen. Körperlich darf es da bald keine Ausreden mehr geben für alle Beteiligten. Das war für ihn so ein bisschen wie das letzte Freundschaftsspiel der Vorbereitung.“

Bereits die Sommervorbereitung verlief bei Rashica alles andere als optimal.

Adduktorenproblemen folgte eine ernste Knieverletzung aus der Nationalmannschaft, die den Torjäger gewaltig ausbremste.
Hinzu kam, dass der von allen Seiten erhoffte Wechsel zu Bayer Leverkusen am Ende scheiterte.
Es liegt nun an Rashica selbst sich aus dieser nicht zufriedenstellenden Situation zu befreien – für sich und für den Verein.
Denn auch Bremen wünscht sich nichts sehnlicher, als den Stürmer zu einem angemessenen Preis ziehen zu lassen.
Die aktuelle Leistungssituation Rashicas lässt die erhoffte Ablösesumme von 20 Millionen Euro aber utopisch wirken.

Kohfeldt nimmt seinen Torjäger nun die Pflicht, dämpft aber zu hohe Erwartungen: „Jetzt geht’s rein! Es wird aber trotzdem noch ein bisschen dauern, bis er seinen Rhythmus findet.“

Im Sinne aller Beteiligten: Hoffentlich nicht zu lange!

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