Zoff bei Hertha BSC: Preetz gegen den Rest


In Berlin läuft es nicht mehr. Sportlich und atmosphärisch. Fünf Spiele ohne Sieg und zusätzlich zu den sportlichen Enttäuschungen gibt es nun Krach bei Hertha BSC.

Zuerst krachte es zwischen Manager Preetz und den Hertha-Ultras, danach auch zwischen Michael Preetz und der Mannschaft.

Der Anlass? Eine besondere Bitte von Preetz vor dem Leipzig-Spiel. Das Ergebnis: Eiskaltes Abblitzen durch die Mannschaft.

Und ein Konflikt, der noch lange nicht gelöst ist und in den nächsten Wochen eskalieren könnte.

Michael Preetz hat Ärger mit den Hertha-Profis und den Hertha-Ultras.
Michael Preetz hat Ärger mit den Hertha-Profis und den Hertha-Ultras. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

“Herthaner gegen Herthaner, das verstehe ich nicht. Ich hoffe, dass eine schnelle Lösung kommt – das Thema soll in der Kabine nicht zum Störfaktor werden.”

So sprach Hertha-Trainer Pal Dardai am 8. November und dürfte es bereits besser gewusst haben. Denn der Krach war da und hatte sich ausgeweitet.

Störfaktor, der bis in die Mannschaftskabine reichte

Hertha Ultras machen Bambule. (Photo by Matthias Kern/Bongarts/Getty Images)

“Das Thema”, der fortgesetzte Konflikt zwischen den Hertha-Bossen auf der Tribüne und den Hertha-Ultras in der Kurve, war zu einem Störfaktor geworden, der bis in die Mannschaftskabine reichte.

Im Vorfeld des mit 3:0 verlorenen Heimspiels gegen RB Leipzig am 03.11.2018 kam es nach Informationen des Sportmagazins Kicker zum Krach zwischen Manager Preetz und den Berliner Profis.

Preetz versuchte wohl mehrfach, Team und Trainer zu einer Solidaritätsaktion mit der Geschäftsführung auf dem Platz des Olympiastadions zu bewegen – ohne Chance.

Damit sollte, laut Kicker, der in die Kritik geratenen und in der Geschäftsleitung für digitale Transformation zuständige Paul Keuter, unterstützt werden.

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Michael Preetz blitzte wieder beim Team ab

Pal Dardai ist als Vermittler gefragt. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Nach Informationen des Kicker soll es in der Kabine richtig laut geworden sein. Am Tag des Spiels unternahm Preetz dann wohl noch einen letzten Anlauf.

Er blitzte wieder beim Team ab – und war sauer ob der Weigerung der Mannschaft. Vor allem bei Führungsspielern und den Spielern im Mannschaftsrat stießen sowohl Preetz‘ Ansinnen als auch Preetz‘ Gebaren auf Unverständnis.

Die Spieler wollten sich nicht gegen die eigenen Fans instrumentalisieren lassen. Auch das Timing empfand die Mannschaft als deplatziert.

Hertha verlor das Match gegen Leipzig klar. Die Konflikte zwischen Team, Ultras und Preetz dauern an. Pal Dardai muss wohl vermitteln. Ein Sieg im nächsten Bundesligaspiel käme da gerade recht.

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