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Schwierige Gesetzeslage im Urlaub?

Für deutsche Reisende gibt es beim Urlaub im Ausland viele Regeln beim Thema Glücksspiel und Sportwetten zu beachten.

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Deutschen und Österreicher lieben ihren Urlaub und besonders Spanien als Reiseziel. Neben den Balearen erfreuen sich auch Fuerteventura und Ibiza größter Beliebtheit. Eine Frage drängt sich in den letzten Wochen und Monaten aber immer wieder auf und zwar die, nach dem Verhalten im Urlaubsland.

Es ist bekannt, dass es Deutsche und Reisende aus anderen Ländern gibt, die sich im Urlaub danebenbenehmen, maßlos betrinken und ausufernd, laut grölend feiern. Aber das soll heute nicht das eigentliche Thema sein, denn wir möchten uns stattdessen mit der Gesetzeslage im Urlaub beschäftigen.

Kleine Verhaltensprobleme können hier zu großen Schwierigkeiten führen. Und das in Bereichen, in denen man es nicht vermuten würde. Als besonders kompliziertes Beispiel gelten die Sportwetten Online Österreich, denn die Regelungen hier sind mehr als kompliziert und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Während bei Casino-Spielen in Österreich ein staatliches Monopol herrscht, gelten bei Sportwetten völlig andere Regeln. In Vorarlberg darf beispielsweise nicht zwischen 00:00 und 06:00 Uhr gewettet werden, ausgenommen sind hier ausländische Spiele. In Oberösterreich gilt ein maximaler Wetteinsatz von 499 Euro, während auch die zeitliche Begrenzung gilt.

In der Steiermark greift diese Begrenzung nicht. Stattdessen werden dort aber Explizitwetten auf Verletzungen und Deadpools ausgeschlossen, während in Kärnten die Wettannahme von 02:00 bis 08:00 nicht möglich ist. In Wien dürfen Wettbüros keine Speisen und Getränke anbieten, was Endkunden für gewöhnlich aber nicht stören dürfte.

Einig ist sich Österreich nur bei Wetten auf virtuelle Sportarten wie Sportereignisse der ESL (Electronic Sports League), die landesweit verboten sind.

Auch auf Mallorca bereitet das Glücksspiel den Behörden Sorgen, so dass zukünftig besonders die boomenden Spielhallen „auf ein Minimum“ reduziert werden sollen. Wie der Stadtrat von Palma de Mallorca kürzlich beschloss, sollen die Abstände von Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern und Einrichtungen mit „besonders Gefährdeten“ zu Spielhallen in Zukunft vergrößert werden. Dies dient dem Schutz Gefährdeter vor „schädlichen Aktivitäten“.

Ein generelles Verbot von Glücksspielen, Spielhallen und/oder Sportwetten soll es aber nicht geben. Vermutlich, um illegalem und wildem Glücksspiel vorzubeugen. Der Trend geht stattdessen auch dort in Richtung Online-Glücksspiel, so dass in Zukunft vermutlich viele Spanier und Urlauber ihre Spiele im besten online Casino Deutschlands spielen oder andere virtuelle Angebote nutzen werden.

Deutschland könnte sich als Urlaubsland währenddessen in ein Eldorado für Sportwetten und Glücksspieler verwandeln. Im Juli diesen Jahres werden die Glücksspielgesetze, in Form des neuen Glücksspiel-Staatsvertrages, komplett renoviert. Dadurch soll das deutsche Angebot besser, legaler und sicherer werden.

 

Verschärfte Regeln auf Mallorca zu erwarten

Doch es gibt auch Urlaubsziele, in denen man sich beim Online-Glücksspiel, egal ob Sportwetten oder Casinospiele, besser nicht erwischen lässt. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich immer über die regionalen Begebenheiten zu informieren. Beliebte Urlaubsziele der Deutschen, wie Palma de Mallorca, werden in den kommenden Jahren die gesetzlichen Bestimmungen in vielen Bereichen anziehen und unvorsichtige Urlauber zur Kasse bitten dürfen.

In den kommenden Jahren werden die touristischen Angebote in Deutschlands 17.ten Bundesland deutlich verschärft. Grund dafür ist die zunehmende Armut auf der Insel sowie der Gewöhnungseffekt an den aktuell nicht vorhandenen Tourismus.

Die wieder einströmenden Urlauber dürften in Zukunft zu vermehrten Protesten von Anwohnern führen, auch wenn sich die Wirtschaft gleichzeitig erholt. Fakt ist, dass wir uns alle in den letzten Monaten verändert haben. Sind wir nicht alle ein wenig ruhiger geworden? Vielleicht können wir unseren nächsten Urlaub dann auch mit ein bisschen mehr Respekt für das Land, in das wir reisen, erleben.


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