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Genial, mutig oder einfach nur dämlich?: 10 Fußballstars, die Real Madrid absagten. Und 10, die nicht zu Barca wollten.

Author: Thomas Look

DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Wer sagt schon Barca oder Real ab?

Wenn Real Madrid oder der FC Barcelona mit einem lukrativen Angebot winken und einen Spieler verpflichten wollen, dann sagen  die wenigsten Fußballer den beiden Fußball-Giganten ab. 

Warum auch? Barca und Real sind die beiden prestigeträchtigsten Klubs der Welt. Ein Engagement bei einem der beiden Vereine stellt für viele Stars die Krönung der Spielerkarriere dar. Wenn es funktioniert auf dem Platz. 

Real Madrid - der erfolgreichste Klub der Welt. Foto: Getty Images
Real Madrid - der erfolgreichste Klub der Welt. Foto: Getty Images

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Barca statt Real oder umgekehrt

In den letzten Jahren konnten Barca und Real daher auch die größten Fußballstars verpflichten.

Das Paket aus Ruhm, Ehre und Bimbes (steuerfrei, niedrig besteuert oder mit Steuertricks garniert, die auch schon mal schief gehen) führte in der Regel zum Erfolg. Da schreckte auch die Aussicht auf ein mögliches Scheitern, auf einen Dauerplatz auf der Ersatzbank, dem berüchtigten Bernabeu-Bite oder dem Barca-Failure nicht ab.

Doch auch wenn es für die meisten Fans schwer zu verstehen ist. Es gab in den letzten 20 Jahren auch immer mal wieder Situationen, da war die Liebe zwischen Real/Barca auf der einen Seite und dem Zielspieler  auf der anderen Seite einseitig.

Ausgeprägter auf Seiten der beiden Klub-Giganten und deutlich weniger ausgeprägt auf Seiten des Spielers.

Stolz über die Absage oder ...?

Real Madrid vs. Barca - Ewige Widersacher, epische Dramen. Foto: Getty Images
Real Madrid vs. Barca - Ewige Widersacher, epische Dramen. Foto: Getty Images

Im folgenden Beitrag erzählen wir die Geschichten von 10 Spielern, denen Real Madrid nachstellte, die aber keine Lust hatten, zu Real zu wechseln. Und wir erzählen die Geschichten von 10 Spielern, die kein Interesse am FC Barcelona hatten, obwohl Barca mehr als interessiert war.

Einige der Spieler waren in der komfortablen Situation, dass beide – Real und Barca – gleichzeitig Interesse hatten. Da musste eine Entscheidung gegen einen von beiden Klubs her.

Andere zogen aus unterschiedlichen Gründen andere Klubs vor.  Sei es weil sie sich noch nicht reif für den Move fühlten, oder sich bereits für zu alt hielten. Sei es weil sie beim damals aktuellen Klub zufrieden waren oder dieser keine Freigabe erteilte. Oder sei es weil ein anderer Klub fehlendes Renommee durch noch mehr Bimbes (in der Nachsteuer-Betrachtung), als Barca und/oder Real bereit waren zu zahlen, ausglich.

Auf 2 Stories wollen wir nicht näher eingehen, weil sie eher unglaubwürdig sind. Es heißt, dass Real 2011 Lionel Messi verpflichten wollte. Messi war aber unabkömmlich, aha. Und die englische „Sun“ berichtete dereinst, dass „die Königlichen“ Sergio Busquets von Barca loseisen wollten. Fakten und Details liegen aber nicht vor.

Absage 20 – 16: Vom heiligen Kilian bis zur Ikone von Liverpool

Paris statt Madrid - Angst vor dem Bernabeu-Bite? Foto: Getty Images

20. Absage an Real Madrid - Kylian Mbappe

Kylian Mbappe ist gegenwärtig der wohl beste „Prospect“ in der Fußballwelt. Warum? Kylian Mbappe ist Weltklasse, seit er 19 Jahre alt ist. 

Im Sommer 2017 erhielt sein damaliger Verein, der AS Monaco, ein lukratives Angebot von Real Madrid. Die Franzosen brauchten den Bimbes, waren einverstanden und akzeptierten die Vertragsbedingungen. Allerdings überließen sie die endgültige Entscheidung dem Jungspund.

Und Überraschung. Der wollte nicht zu Real Madrid sondern lieber nach Paris. Und nicht der Liebe wegen. Traumklub ade.

Die Frage ist nur, für wie lange. Viele Beobachter der Szene halten einen baldigen Wechsel zu den Königlichen für eine ausgemachte Sache. CR7 ist weg, Gareth Bale performt nur mäßig und wenn es dann der Kontrollfreak Thomas Tuchel in Paris übertreibt, dann könnte der Wechsel auf die iberische Halbinsel schneller als gedacht kommen. Allerdings kann das Ziel ja auch Barca sein?

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Entscheidung bedauert? Noch nicht

Wollten Real und Barca gleichzeitig? Nein, nicht bekannt

19. Absage an FC Barcelona - Alessandro Del Piero

Juve statt Barca. Die Entscheidung von del Piero. Foto: Getty Images
Juve statt Barca. Die Entscheidung von del Piero. Foto: Getty Images

Nachdem Juventus Turin in der Serie A massiv bestochen hatte und deshalb in die Serie B verbannt wurde, verließen viele der Top-Stars den Verein.

Doch Superstar Alessandro Del Piero erklärte, er würde seinen Lieblingsverein niemals verlassen. Obwohl er bei einigen anderen europäischen Vereinen ganz oben auf der Liste der Begierde stand.

Fast forward bis ins Jahr 2012 und wir sehen den langjährigen Spielerberater von del Piero, wie er erklärt, dass „Pinturicchio“ in seinen jungen Jahren auch Angebote von ManU  und Barca hatte.

Doch – no way José. Das Herz von del Piero hing an Juve, auch wenn er in England und in Spanien wohl deutlich mehr hätte verdienen können. Bimbes ist halt manchmal doch nicht alles.

Entscheidung bedauert? Emotional nicht

Wollten Real und Barca gleichzeitig? Nein

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Nico Patschinski spielte unter anderem für Union Berlin. Foto: Getty Images

18. Absage an Real Madrid - Luis Suarez

Luis Surez und Real Madrid - ziemlich beste Feinde. Foto: Getty Images
Luis Surez und Real Madrid - ziemlich beste Feinde. Foto: Getty Images

Im Frühsommer 2014 war es ziemlich schnell klar, dass Luis Suarez den FC Liverpool gegen einen (damals) besseren Klub eintauschen würde.

Real Madrid und der FC Barcelona buhlten beide um den Spieler. Während der WM 2014 tat sich der Uruguayer dann als Beißer hervor. Die Folge – eine ziemlich lange Sperre.

Barca war das egal. Und Real versuchte auch weiterhin, den Superstürmer zu verpflichten.

Suarez entschied sich für die Katalanen, nicht ohne sich für die Unterstützung von Barca während der Sperre zu bedanken und zu erwähnen, dass Barca schon immer sein Lieblingsverein gewesen sei. Quasi der Traumverein seit frühen Kindertagen.

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Entscheidung bedauert? Nope

Wollten Real und Barca gleichzeitig? Yep

17. Absage an FC Barcelona - Thiago Silva

Thiago Silva - lieber Frankreich und Italien. Foto: Getty Images
Thiago Silva - lieber Frankreich und Italien. Foto: Getty Images

Bimbes makes the world go round. Thiago Silva ist ein gutes Beispiel hierfür.

Denn es ist kein Geheimnis, dass der Brasilianer seit seiner frühen Jugend ein ausgemachter Fan von Barca war. Umso schockierender für die Fans der Katalanen, dass er 2 Mal ein Angebot der Katalanen ablehnte. Später gab Silva zu, dass es eine der schwierigsten Entscheidungen in seinem Leben gewesen sei, nicht nach Barcelona zu gehen.

Doch einerseits hätte er eine Familie zu versorgen und andererseits glaubte er nach eigenen Angaben beim Wechsel nach Frankreich an das Projekt Paris Saint Germain.

So zögerter er im Jahr 2012 nicht, als die Franzosen mit viel Geld und sehr guten Vertragsbedingungen lockten.

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Entscheidung bedauert? Das kann gut sein, Erfolgreich war er nicht

Wollten Real und Barca gleichzeitig? Nein

16. Absage an Real Madrid - Steven Gerrard

Keine Traute im fortgeschrittenen Alter - Steve Gerrard. Foto: Getty Images
Keine Traute im fortgeschrittenen Alter - Steve Gerrard. Foto: Getty Images

Real Madrid wollte die England-Ikone gleich 2 Mal verpflichten. Im Jahr 2004 gab Zinedine Zidane den Tipp.

Doch Gerrard lehnte ab und zog es vor, zum FC Liverpool zu wechseln. Kein schlechter Move: 1 jahr später gewann er die Champions League.

Im Jahr 2010 gab es den zweiten Versuch von Real Madrid. Doch Gerrard präferierte, Kapitän an der Anfield Road zu bleiben. Auch wenn der Verein damals recht erfolglos waren – gemessen an Real Madrid.

Zudem empfand sich Gerrard mit damals 30 Jahren schon als etwas zu alt für einen Wechsel nach Spanien. Also blieb der Gewinn der UCL der einzig richtig große internationale Titel des Briten. Das hätte in Madrid besser sein können.

Entscheidung bedauert? Emotional nicht, aber .....

Wollten Real und Barca gleichzeitig? Nein

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